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Gefährliche Adventszeit für Vögel

(Das passende Infoblatt zum Ausdrucken: Gefährlicher Advent)

Die Weihnachtszeit birgt für Wellensittiche leider unzählige Gefahren, vor allem deswegen, weil der viele Glitzerschmuck sie besonders neugierig und entdeckungsfreudig macht. Wenn es geht, solltet Ihr in dem Raum, in dem Eure Vögel leben, auf Weihnachtsdeko verzichten. Andernfalls müsst Ihr ständig auf sie aufpassen - schafft Ihr das wirklich? Nach dem Motto "Gefahr erkannt, Gefahr gebannt" wollen wir Euch hier die möglichen Gefahrenquellen zeigen und erläutern.

Ziegensittich in Weihnachtsbaum

Tannenharz

Tannenharz kann das Gefieder furchtbar verkleben und lässt sich auch nicht abspülen.

Wird es verschluckt, führt das in den meisten Fällen zu Bauchschmerzen und heftigen Durchfällen.

Ist der Weihnachtsbaum an sich giftig?

Abgesehen von der Gefahr durch das Harz sind Nadelbäume schwach giftig. Werden die Nadeln angeknabbert, reizt das den Magen. In hoher Dosis kann es zu Störungen/Ausfällen im Zentralen Nervensystem kommen.


zerbrochene Christbaumkugel

Christbaumkugeln

Sie glänzen und spiegeln und haben dadurch natürlich eine besonders große Anziehungskraft auf neugierige Piepmätze.

Zerbrechen sie, können sich die Vögel gefährliche Verletzungen an den scharfen Kanten zuziehen. Verschluckte Scherbenteile können die inneren Organe schwer verletzen.


brennende Adventskerzen

Kerzen

So mancher Wellensittich hat seinen Übermut schon teuer bezahlt: Tiefflüge über brennende Kerzen können böse enden.

Verbrennungen - auch durch noch heißes Wachs einer bereits gelöschten Kerze! - sind die Folge.


Räucherhaus

Räucherhäuschen, -männchen, -stäbchen

... können eine Gefahr für die Atemwege darstellen. Man darf nie vergessen, wie klein so ein Vogelorganismus ist und wie kleine Mengen schädlicher Substanzen daher ausreichen können, um hier Schaden anzurichten.

Knabbert ein Vogel an herumliegenden Räucherstäbchen, kann er sich daran leicht Vergiftungen oder Verätzungen zuziehen

 


weihnachtlich dekoriertes Fenster mit Sprühschnee

Sprühschnee, Gold-, Silber-, Frostspray

Viele Piepmätze sitzen gern am Fenster und schauen hinaus. In der Weihnachtszeit weckt die schöne neue Schneedekoration dann erst recht ihre Neugier.

Da die meisten Vögel gern alles probieren, was vor ihren Schnabel kommt, machen sie vor Sprühschnee keinen Halt. Auch hier können Vergiftungen oder Verätzungen die Folge sein.

 


Lichterkette im Weihnachtsbaum

Lichterketten

Gerade nagewütigen Weibchen können sie zum Verhängnis werden.

Knabbert man nur lange genug am Kabel, ist die äußere Schutzschicht bald durch, und die Strom führenden Drähte liegen frei. Hier droht ein tödlicher Stromschlag.

 


Wellensittiche in Glitzergirlande

Lametta, Glitzergirlanden, Geschenkband etc.

... und ewig lockt das Glitzerzeugs!

Auch hier besteht die Möglichkeit von Anknabbern und Verschlucken, was zu Vergiftungen führen kann. Mindestens genauso groß ist die Gefahr, dass sich ein spielender Piepmatz verheddert. Dadurch können Gelenke abgeschnürt werden, schlimmstenfalls kommt es zum Tod durch Strangulieren.

Weihnachtskarten, die mit Glimmer o. ä. verziert sind, dürfen den kleinen Verzierungskünstlern auch nicht unter den Schnabel kommen. Lochmuster sind zwar schick, aber unter Umständen nehmen die Wellis dabei Kleber, Glitzerpartikel usw. auf.

"Bunte Teller"

Weihnachtsschokolade und -gebäck sehen oft nicht nur für uns Menschen sehr verführerisch aus. Vögel haben in der Nähe dieser Leckereien aber nichts zu suchen. Der hohe Zuckergehalt ist für sie ganz und gar ungesund. Wer seinen gefiederten Lieblingen eine angemessene weihnachtliche Überraschung anbieten möchte, kann Welli-Weihnachtskekse selbst backen. Hier geht es zum Rezept: Wellikekse selbst gemacht

SHe

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