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Beim Gefieder unterscheidet man Deck-, Flaum- und Fadenfedern. Die Deckfedern bieten dem Wellensittich Schutz vor Umwelteinflüssen wie Nässe und Kälte und bestimmen sein Erscheinungsbild. Zu den Deckfedern zählen auch die Schwungfedern der Flügel und die Steuerungsfedern des Schwanzes. Das weichere Flaumgefieder befindet sich unter dem Deckgefieder direkt am Körper. Es verhindert den Wärmeverlust. Fadenfedern trägt ein Vogel in Schnabel- und Nasenlöchernähe sowie rund um seine Augenlider.
Die Gefiederpflege spielt im Leben eines Vogels eine sehr wichtige Rolle, denn durch das Putzen werden die Federn nicht nur gereinigt, sondern auch geglättet und sortiert, so dass u.a. die Flugfähigkeit gewährleistet ist. Beim Putzen entnehmen Wellensittiche ein Sekret aus ihrer Bürzeldrüse, mit welchem sie ihre Federn beim Putzen einfetten. Die ölige Substanz schützt das Gefieder vor eindringender Feuchtigkeit.
Als Gelege bezeichnet man die Eier der Wellensittiche. Normalerweise legt ein Wellensittichweibchen im Abstand von zwei Tagen je ein Ei, bis ihr Gelege eine Anzahl zwischen drei und acht Eiern erreicht hat.
Das Geschlecht eines Wellensittichs erkennt man am besten an seiner Nasenhaut (Wachshaut).
Bei einem Weibchen ist die Wachshaut beige oder hat ein helles blau. Ist die Henne brutig, wird die Nasenhaut braun und meist etwas krustig. Bei einem Männchen ist die Wachshaut blau.
Je nach Farbschlag kann die Färbung jedoch abweichen.
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Grit besteht aus kleinen Steinchen und/oder Muschelkalk. Wellensittiche benötigen diese Steinchen für ihre Verdauung, denn nur so werden Körner im Magen richtig zerkleinert. Einige Vogelsandsorten enthalten bereits Grit, bietet man eine Einstreu ohne an, sollte dieser Zusatz in einem seperaten Napf gereicht werden.
Gurrende Geräusche geben Wellensittiche von sich, um zu drohen. Das kann in verschiedenen Situationen auftreten, zum Beispiel wenn sich ein dritter Vogel fest verpaarten Vögeln nähert, oder auch wenn der Mensch dem Vogel mit der Hand zu nahe kommt und er dieses nicht möchte.
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