Nicht alles, was Marke ist, ist immer gut - vorsichtig gesagt.
Die Zeitschrift "ÖKO-TEST" hat insgesamt 18 verschiedene, nur bundesweit erhältliche Marken-Futtermischungen gekauft und getestet. Dabei prüften die Wissenschaftler
Ergebnis:
Alle 18 Marken waren frei von Schadstoffen, aber die meisten Produkte enthalten
zu wenig an bestimmten Mineralien, um den Wellensittich ausreichend zu versorgen
und dürften daher nicht als "Alleinfutter" deklariert werden.
Nur zwei Futtermischungen wurden als "empfehlenswert" eingestuft
Quelle: OEKO-TEST
Juni 2000 - Direktlink
Viele Futtergeber haben mit bekannten Markenfuttersorten schlechte Erfahrungen
gemacht. Nicht nur wenig ausgewogen, sondern oftmals auch alt und überlagert,
scheint dieses Futter nicht wirklich eine Delikatesse zu sein. Häufig
wird auch von Ungezieferbefall berichtet.
Wer daran die Schuld trägt - ob nun Hersteller oder Händler - sei
dahingestellt; für den Käufer spielt das nicht wirklich eine Rolle.
Man kann durch Sehen und Riechen schon einiges feststellen: Frisches Futter hat einen leichten, angenehmen Eigengeruch und glänzt. Riecht es muffig, kleben einige Körner zusammen (feinste Spinnweben), sollte man es schleunigst entsorgen und sich nach einer Alternative umschauen.
Der Keimtest verrät einiges über die Qualität: Frisches Futter sollte zu mindestens etwa 90% keimfähig sein. (Futterportion einen halben Tag wässern, danach regelmäßig mit lauwarmem Wasser durchspülen und abdecken. Nach etwa zwei Tagen müssen Keime zu sehen sein.)
Welches ist denn nun das beste Futter?
Wir können hier natürlich keine direkte Empfehlung geben. Die meisten
Wellensittichbesitzer haben ihre Lieblingsmarke und können viel Positives
darüber berichten. Unser Tipp: Wenn Ihr unsicher seid, dann fragt doch
einfach mal in unserem Forum an, wer welches Futter gibt und warum. Bestimmt
bekommt Ihr so den einen oder anderen wertvollen Hinweis.
Natürlich darf aber auch bei der besten Grundmischung niemals die Gabe von Obst, Grünzeug, Quell- bzw. Keimfutter etc. fehlen.
SHe