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Thema: Probleme mit Pflegewelli

  1. #1

    Igelfrau
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    Standard Probleme mit Pflegewelli

    Hallo ihr Lieben,

    nun muss ich mich mal an euch wenden, weil ich langsam echt verzweifelt bin.
    Seit Donnerstag habe ich einen Pflegewelli, den Karli. Er ist in etwa 13 Jahre alt und leider Einzelhaltung gewöhnt. Einen Partner wird er wohl nicht mehr bekommen, aber das soll hier auch nicht die Frage sein.

    Er steht nun mit seinem Käfig im Zimmer bei meinen beiden Jungs, die täglichen Freiflug gewöhnt sind. Die beiden, Kiwi und Bounty sind gerade mal ein Jahr alt und ein eingespieltes Team, sie machen alle zusammen, puscheln, spielen usw.
    Seitdem Karli da ist, hängt Bounty aber nur noch an seinem Käfig, was Karli sehr gut gefällt. Er zeigt ungeahnte Kletterkünste, hängt nicht mehr letargisch in seinem Käfig und sucht den Kontakt zu Bounty. Sobald nun aber Kiwi dazu kommt, wird er von Bounty verjagt. Kiwi sitzt nun alleine rum, singt aber immernoch seine Liedchen. Er macht zwar keinen traurigen Eindruck, aber ich denke, es wird nicht mehr lange dauern... Es macht mich so traurig, dass Kiwi außen vor ist.

    Soll ich Karli lieber in ein anderes Zimmer stellen, damit Kiwi und Bounty wieder zusammen glücklich werden können? Dann bricht es mir aber das Herz, dass Karli dann wieder allein ist, was aber übernächsten Donnerstag eh wieder der Fall sein wird. Rauslassen kann ich ihn auch nicht, weil er definitiv nicht fliegen kann.

    Ich wäre für jeden Rat dankbar! Soll ich Karli bei den beiden stehen lassen oder lieber in ein anderes Zimmer stellen?

    Noch zur Einzelhaft von Karli: Er wohnt bei meinen Schwiegereltern, die nach Karli keinen Welli mehr wollen. Vor über zehn Jahren hatte er mal eine Freundin, die aber relativ schnell gestorben ist. Ach, es tut mir so leid, dass er hier eigentlich aufblüht, aber Kiwi bei Bounty eigentlich abgeschrieben ist! Bitte helft mir!

  2. #2

    MelliW
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    Hallo Igelfrau,
    das hört sich nach einer sehr schwierigen Entscheidung an.
    Zum Glück war ich noch nie in so einer Situation.
    Irgendwie tut einem Karli so leid.

    Ich versuche mal zu schreiben was ich machen würde. Aber letztendlich musst du dann selbst entscheiden.

    Ich glaube ich würde den Käfig von Karli öffnen und schauen was passiert.
    Wenn die Schwiegereltern zurück sind, mit ihnen reden und versuchen zu überzeugen, dass Karli bei mir bleibt für immer.
    Da sie keinen weiteren Welli mehr möchten und wenn sie sehen wie gut es Karli in Gesellschaft geht, vielleicht öffnet es ihnen die Augen.
    Dann noch einen Welli dazu holen, damit Kiwi nicht alleine da sitzt.
    Du hast geschrieben, dass Karli nicht fliegen kann, aber auch für diese Vögelchen kann man einen Käfig sicher einrichten und meistens klettern sie sehr gut.

    Ich weiß nicht, ob das die richtige Vorgehensweise ist bzw. für euch überhaupt umsetzbar wäre. Was sagt denn dein Mann dazu?
    Aber es wäre eine Möglichkeit mehr zu deinen Vorschlägen.

    Viele Grüße
    Melanie

  3. #3

    Igelfrau
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    Danke schonmal für deine Antwort Melli!

    Es bricht uns beiden das Herz, dass Karli gerne zu Bounty will und Kiwi allein da sitzt. Wir haben gestern auch schon überlegt, den Käfig zu öffnen, um zu schauen, was passiert. Wir waren aber beide der Meinung, dass Karli damit nicht umgehen kann. Vielleicht setze ich mich einfach dazu, um im Ernstfall eingreifen zu können.

    Der Vorschlag, ihn bei uns zu behalten, habe ich persönlich auch schon überlegt... mal sehen, was mein Freund dazu sagt. Dann müsste natürlich auch noch ein kleiner Kumpel für Kiwi her. Ich werde ihm mal den Vorschlag machen.

    Es bricht mir einfach das Herz... einerseits ist es schön für Karli, dass sich Bounty um ihn kümmern will, aber der arme Kiwi sitzt dann alleine da und darf nicht mit zu Karli, weil er immer wieder von Bounty verjagt wird.

    Vielen lieben Dank für deine Antwort! Ich werde weiter berichten, was sich ergibt!

  4. #4

    MelliW
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    Hallo Steffi,
    dann bin ich mal gespannt wie es mit Karli, Bounty und Kiwi weitergeht.
    Kann dich gut verstehen, dass dich die Situation belastet.
    Drück dich mal und für die drei .

    Gruß
    Melanie

  5. #5

    Forever
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    Hallo Igelfrau

    Ich bin der Meinung,das es für einen Einzelhaltungswelli nichts schlimmeres gibt,
    als nach jahrerlanger Einzelhaft als Pflegewelli irgendwo hin zukommen
    wo es Artgenossen gibt,die er dann sieht ,hört und kennenlernt
    und dann nach den gemeinsamen Tagen wieder in Einzelhaft muss.

    Wie wird sich dieser Welli wohl fühlen,nachdem er Zeit mit Artgenossen verbracht hat
    und dann wieder alleine ist.


    Bei einer vorübergehende Pflegschaft,sollte so etwas vorher beachtet werden,
    ob das zum Wohle des Wellis sein kann.
    Notfalls müßte man den Welli in seinem Zuhause versorgen,
    wenn keine andere Alternative vorhanden ist.

    Im Namen des Einzelwellis,kann ich dich nur bitten,den kleinen Mann zu behalten,
    frage deine Schwiegereltern ob du ihn behalten kannst,das er hier bei dir förmlich aufgeblüht ist
    und schon eine Freundschaft geknüpft hat und du ihn ungern wieder abgeben würdest.

    Zur Einzelhaltung zurück kehren zu müssen,fände ich für den Welli nun wo er mit Artgenossen zusammen
    war, einfach nur traurig.

    Versuche doch bitte deinen Mann davon zu überzeugen und das ein vierter Welli dann
    womöglich auch von nöten ist.
    Aber ihr werdet sehen,eine vierer Truppe ist einfach was herrliches.


    Ihr würdet dem Einzelwelli eine ganz große Freude damit machen,wenn ihr ihn behalten würdet
    und gerade da er schon ca 13 Jahre alt ist,sollte er doch seine restliche Lebenszeit nicht alleine
    verbringen müssen.

    Bin gespannt auf eure Entscheidung.

    Ich hoffe so für en Kleinen.


    Liebe Grüße

  6. #6

    tiefflieger
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    Hallo Igelfrau Ich kann mich MelliW und Forever nur anschliessen und wuerde es genau so machen Das waer fuer Karli die Idealloesung und wenn dann noch ein 4.Kumpel dazu kaeme , lg tiefflieger

  7. #7

    Igelfrau
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    Och Mensch, das Interesse zwischen Bounty und Karli hat wohl nur durch die Käfiggitter Bestand gehabt.

    Ich habe mich heute Nachmittag mal ein bisschen daneben gesetzt und einfach mal die Käfigtür von Karli aufgemacht. Als Bounty sich dann näherte, um sich Karli mal ohne Gitter zu betrachten, ist dieser in die hinterste Ecke des Käfigs gekrabbelt und ist dann auch noch auf den Boden gefallen. Bounty hat das dann nicht weiter interessiert, sondern hat sich an Karlis Futter zu schaffen gemacht. Weil Bounty relativ handzahm ist, hab ich ihn wieder leicht aus dem Käfig holen können. Karli kann leider nicht mehr fliegen (hat es wohl oder übel verlernt) und hat danach noch eine Weile auf dem Käfigboden gesessen. Er wirkte nach dieser Aktion leicht apathisch, weshalb ich mich nun entschlossen habe, ihn ins Wohnzimmer zu holen. Er ist sehr ruhig und ruft nicht einmal nach ihnen... zumindest das hatte mir Sorgen gemacht, dass er die beiden Jungs vielleicht doch vermisst.

    Zu der Sache, dass man sich vorher Gedanken darum macht, ob und unter welchen Umständen man einen Pflegewelli zu sich nimmt:
    1. Meine Schwiegereltern wohnen einige Kilometer entfernt, sodass es uns nicht möglich wäre, täglich dort hin zu fahren, um ihm Futter zu geben bzw. regelmäßig das Wasser zu wechseln.
    2. War Karli schon einmal letztes Jahr bei uns und da gab es keinerlei Probleme. Die beiden haben sich für ihn interessiert, aber Karli waren sie egal. Deshalb dachte ich, dass es auch dieses Mal so laufen wird... sehr naiv von mir!

    Trotzdem vielen Dank für eure Tipps und Ratschläge, auch wenn es nicht so recht klappen wollte

  8. #8

    Forever
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    Hallo Igelfrau

    Du mußt bedenken,das eine Vergesellschaftung etwas Zeit brauchen würde.

    Nur weil es jetzt für den Moment so aussieht das keine interesse zwischen den Wellis besteht,
    heißt das nicht das sich da mit der Zeit keine Freundschaft aufbauen würde.

    Karli war/ist ein Einzelwelli und muß sich an diese Situation erst gewöhnen,
    sie müssen sich besser kennenlernen und Zeit mit einander verbringen,
    dann werden sie garantiert die besten Kumpels.

    Das er erst einmal geschockt war,als Bounty zu ihm in den Käfig kam,
    kann ich gut verstehen,plötzlich ist da ein Fremder in seinem Revier,den er nicht kennt.

    Ich würde dem ganzen wirklich eine Chance geben
    und Karli wieder zu den anderen tun.
    Freundschaften müssen sich aufbauen,so wie beim Menschen so auch bei Wellis.
    Von einem halben Tag,kann man noch keine Wunder erwarten.

    Er hätte es wirklich nach langer Einzelhaltung verdient,wieder glücklich zu sein.

    Meinst du nicht,du könntest ihm und deinen Wellis noch eine Chance geben.*ganzliebkuck*



    Zur Pflegschaft,vielleicht gäbe es bei deinen Schwiegereltern in der näheren Umgebung,
    Freunde,Nachbarn,Bekannte,die sich um Karli kümmern hätten können.

    Ich hoffe diese Geschichte niemt ein Happy End für Karli..

    Liebe Grüße

  9. #9

    tiefflieger
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    Hallo Igelfrau, so wie du das schilderst,ist das für mich ganz normales Verhalten von Karli.Wenn ich Neuzugänge vergesellschafte sieht es so aus : Der vorwitzigste Alteingesessene klettert in den Käfig zu demNeuen frißt erst mal dessen Futter und vom Kalkstein derNeue ist darüber erst mal verwirrt.Aber dann kommen noch andere Alte zum Neuen auf den Käfig und ganz allmählich nehmen sie Kontakt auf für mich das schönste Welli-TV du darfst nicht vergessen ,daß Karli durch seine Einzelhaltung Defizite im Sozialverhalten hat und unsicher ist lg tiefflieger

  10. #10

    Igelfrau
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    Ach Mensch, ihr habt ja recht. Ich bin heute leider den ganzen Tag arbeiten und muss dann erstmal gucken wie ich das mit Karli und meinen beiden Jungs anstelle... Nochmal Danke für eure Hilfestellungen

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