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Thema: Krankes Kaninchen: Qual mit den Tierärzten und Behandlungen

Hybrid-Darstellung

  1. #1

    Gast

    Standard Krankes Kaninchen: Qual mit den Tierärzten und Behandlungen

    Hallo ihr Lieben,

    leider läuft es bei meinen Kaninchen nicht gut. Eher wird es immer schlimmer...
    Ich verzweifel und vielleicht könnt ihr mir als neutrale Personen bei meinen Gedankengängen helfen?
    Ich habe mittlerweile solche Angst, dass ich alles falsch mache...

    Meine 8 Jährige Lilly hat schwere Backenzahnprobleme und leider auch noch höchst wahrscheinlich Gebärmutterkrebs.
    Ich war so dumm und habe wegen der Zähne viel zu lange den Tierärzten in der Tierklinik, sowie meiner Haustierärztin und der Zahnspeziallistin geglaubt.

    Weil sie seit Monaten immer wieder Magen-Darm Probleme hat, bin ich am Montag zu einem anderen Zahnspeziallist gefahren.
    Dort offenbarten sich etliche Hacken und Zähne, die völlig ungleichmäßig sind und sich deswegen nicht richtig abnutzen können und das fressen beeinträchtigen.

    Wegen dem Behandlungsplan des Arztes (reine Injektionsnarkose mit Termin Vereinbarung) wendete ich mich daraufhin an einem Forum und diese rieten mir von diesem Tierarzt ab, weil diese Narkoseform für Kaninchen nicht gut verträglich ist.

    Ich erhielt eine andere Empfehlung. Das Problem ist nur, dass in der Praxis mehrere Ärzte sind und die Zahnexpertin ganz unregelmäßig dort in der Sprechstunde ist und das auch nur immer nur 1-2 mal die Woche, etwa nur Vor- oder Nachmittags.
    Weil ich nächste Woche Berufsbedingt aber leider nicht zum Tierarzt kann und Lilly doch aber Backenzähnprobleme hat, bin ich gestern dennoch hin und dort offenbarten sich leider auch noch 4 Backenzähne die wackeln und unter Eiter stehen, ein anderer Zahn hat sich dunkel verfärbt...
    Zur Behandlung wurden ihr die zu langen Backenzähne abgefeilt und sie soll nun 10 Tage das Antibiotikum, Baytril, gegen den Eiter erhalten. Danach soll sie erneut zur Kontrolle, um ggf. die Dauer der Antibiose zu verlängern oder abzusetzen.

    Für denjenigen, der damit keinerlei Erfahrung hat, klingt das nun richtig gut. Ich jedoch habe aber starke zweifel.
    Ich hatte nämlich leider bereits ein Zahnkaninchen mit Kieferabszess und war mit ihr bei einem, eigentlich, sehr guten Zahnspeziallist und der und auch andere Halter mit Betroffenen Kaninchen raten bei Eiter im Kiefer zur Gabe von Peniciline als Antibiotikum. Baytril bringt in der Regel nämlich nichts...
    Ich weiß nun nicht, was ich machen soll, denn diese Ärztin war nicht die Zahntierärztin, zudem wendet auch diese Praxis die eher unverträgliche Injektionsnarkose, die aber noch mit der verträglicheren, reinen Inhalationsnarkose kombiniert wird, zum Röntgen des Schädels an, die bei solch schweren Zahnproblemen auch eigentlich unverzichtbar ist, um die Ursache des Eiters zu finden.
    Das Röntgen ohne Narkose ist bei Kaninchen bei Zahnaufnahmen leider nicht möglich, da dazu mehrere Bilder in verschiedenen Schädel positionen notwendig sind, um einen guten Eindruck des Kiefer Zustandes zu erhalten.

    Bei dem Zahntierarzt, zu dem ich damals mit meiner ehemaligen Zahnpatientin fuhr und der mir in dem Kaninchen-Forum auch sehr empfohlen wurde, mag ich jedoch eigentlich nicht mehr hin, obwohl er schonend und korrekt untersucht und behandelt.
    Grund dafür ist, dass seine Art etwas sehr speziell ist und zuletzt meine Erfahrung mit ihm ins nicht mehr gut zu machende schlechte ging.

    Nun bin ich unsicher, nicht zuletzt auch wegen der auffälligen Gebärmutter.
    Lilly hatte bereits Mammatumore die bösartig waren und operativ entfernt wurden, als sie 6 1/2 war. Kastriert werden konnte sie bei der Op damals leider jedoch nicht, weil bei der Op schon 2 Eiterzähne gezogen werden mussten und die Op sonst zu gefährlich geworden währe.
    Ich frage mich, ob ich ihr diese erneute Op zumuten soll (weil da noch das massive Zahnproblem vorhanden ist) und wenn ja, welches von den Problemen (Zähne oder Gebärmutter) den Vorrang haben sollte, da beides eigentlich möglichst schnell behandelt werden sollte, beides aber auch leider ziemlich schwere Erkrankungen mit Behandlungsverläufen sind und dieses Mal beides leider nicht in einer Op durchgeführt werden kann.

    Könnt ihr mir vielleicht helfen, zu irgendwas raten oder eure Gedanken dazu mitteilen?
    Lilly selber ist noch völlig fit und aufgeben möchte ich sie eigentlich nicht.


    Liebe Grüße
    Susan

  2. #2

    Forever
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    Album von Forever

    Standard

    Hallo Susan

    Es tut mir sehr leid, dass es Lilly so schwer getroffen hat und du dir große Sorgen um sie machst.
    Die Situation ist wirklich nicht sehr einfach, da beides, Zahnprobleme und Gebärmutter zeitnah behandelt
    werden müssen, nur welches zu erst!

    Mein Gedankengang wäre zuerst die Zähne behandeln zu lassen.
    Wir kennen es ja selbst von uns, wie unangenehm und schmerzhaft Zahnprobleme sein können,
    besonderst wenn Eiter mit ins Spiel kommt.
    Das würde für mich gelten, dass Zahnproblem zu erst zu beheben, da die Maus bestimmt große Probleme
    hat mit dem fressen. Aber fressen muss sie gut können um nicht an Gewicht zu verlieren,
    den für die Gebärmutteroperation, die bestimmt etwas aufwändiger ist, muss sie in einem gutem Zustand sein,
    um alles gut zu überstehen.
    Ob deine Zweifel an dem Baytril, dass die Vereiterung stoppen soll berechtigt sind,
    kann ich dir leider nicht sagen.
    Aber wenn Erfahrungen dafür sprechen das Peniciline dafür besser geeignet ist, dann sprich doch mit der TÄ
    und bestehe darauf, sag ihr das "du" damit bessere Erfahrung gemacht hast und das du damit Lilly behandeln
    willst.
    Du bist "zahlender Kunde" und hast damit ein Recht der Mitsprache.
    Und genau so sehe ich es mit der Narkose in der Praxis, (du schriebst was von Kombinarkose)
    da sie ja anscheinend die Möglichkeit haben zu einer Inhalationsnarkose, dann bestehe auf diese Art von Narkose,
    wenn Kaninchen diese besser vertragen.
    Es ist dein Tier und dein Geld, somit hast du Mitbestimmungsrecht und wenn es eine gute Praxis
    ist, dann gehen sie auf deine "Wünsche" auch ein.

    Ich hoffe Susan, ich konnte dir mit meinem Gedankengang in irgendeiner Form weiter helfen.

    Ich wünsche deiner Lilly von Herzen alles Gute und drücke die Daumen,
    dass sie alles gut übersteht und sie bald auf dem Wege der Besserung ist.

    Liebe Grüße
    Tine

  3. #3

    Susi85
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    Album von Susi85

    Standard

    Hallo Susan,

    leider kann ich Dir keinen Rat geben.
    Was Tine zur Reihenfolge geschrieben hat, klingt für mich auch logisch, anderseits sind die Zahnprobleme vielleicht nicht so "lebensbedrohlich" wie ein erstmal unbehandelter Gebärmuttertumor?
    Ich weiß es leider nicht. Kann man ein Kaninchen zur Not auch mit Brei ernähren, wenn es erstmal nicht gut kauen kann?

    Ich weiß aber wie schlimm es ist, wenn man keinen TA hat, dem man zum 100% Vertrauen kann.
    Man wird fast verrückt und überlegt den ganzen Tag hin und her.
    Deshalb erstmal:
    Es tut mir leid, dass Du solche Sorgen hast.
    Ich versuche immer beim TA alles zu hinterfragen. Wenn ich irgendwie anderer Meinung bin oder einfach nur unsicher, dann frage ich: warum dieses AB und nicht jenes?
    Warum nicht diese Art der Narkose? Ist die andere nicht schonender?
    Manchmal bekommt man so schlüssige Antworten, wenn nicht dann kann man sich immer noch umentscheiden, stößt aber dem TA nicht direkt vor den Kopf, falls man ihn doch nochmal braucht.
    Wenn man die Fragen so stellt, dass man nicht zuviel davon zu verrät, was man bereits gelesen hat, gelingt es oftmals ganz gut zu beurteilen, was der TA da sagt und ob man seiner Meinung ist.
    Also ich würde versuchen mich dumm zu stellen und alles in Frageform vorzubringen, was Dich beschäftigt.
    Vielleicht denken sie sich ja was zB bei der Wahl des AB, was sie Dir nur noch nicht gesagt haben.

    Ich drücke Dir die Daumen, dass Du eine gute Lösung für das kleine Fellknäul findest

    LG
    Susi

  4. #4

    Gast

    Standard

    Hallo liebe Tine und liebe Susi,

    ich danke euch sehr für eure lieben Antworten. Sie helfen mir wieder einmal wirklich sehr, denn ja es ist wirklich so, nur durch die Nahrungsaufnahme kann sie bei Kräften bleiben und Kraft bräuchte sie für diese schwere Op natürlich.
    Ursprünglich war das mit der Grund, weswegen ich den Tierarzt am Montag wechselte. Ich wollte ihre Zähne im Griff haben und dann die Op zur Kastration vereinbaren, nachdem ihre Verdauung wieder völlig stabilisiert ist.
    Dass ihre Zähne jedoch soo schlimm sind, hätte ich nicht gedacht und warf meinen Plan völlig durcheinander.

    Mit den Tierärzten bei Kaninchen ist es leider sehr schwer. Ich bin so neidisch auf die tollen Vogelkundigen Listen und überhaupt, dass man mit Vögel immer, mit jedem Problem, zu einem guten Facharzt für Ziervögel fahren kann.
    Solch zuverlässige Listen gibt es für Kaninchen nicht und selbst den Zahnspeziallisten kann man hier nicht mal völlig vertrauen, wie ich wieder einmal schmerzlich von Lillys Zähnen lernen muss.

    Susi, man kann Kaninchen durchaus mit Breie ernähren, nur macht das alles noch schlimmer.
    Kaninchenzähne und deren Wurzeln wachsen lebenslang und nur das Kauen hält die Zähne kurz. Verfüttert man Breie, fehlt der Zahnabrieb komplett, die Zähne wachsen, üben Druck auf die Zahnwurzeln aus, was die Zähne locker und durch eindringende Bakterien eitrig werden lässt. Zudem wachsen die oberen Zähne in die Wange, die unteren in die Zunge, was wiederum zu schmerzhaften Verletzungen, bis hin zu Abszessen führt.
    Durch den Druck der zu langen Zähne, wird zudem auch noch Druck auf die Zahnwurzeln ausgeübt, deren Wachstum sich dadurch beschleunigt, sie in den Kiefer im schlimmsten Fall hinein wuchern und dort auch wieder zu schmerzhaften Kieferabszessen führt, die schwer zu behandeln sind, da Eiter auch den Kieferknochen selbst stark angreift.

    Drum dessen, hat mir Tine sehr geholfen. So schwer es mir fällt, weil ich große Angst vor den Metastasen des Gebärmutterkrebs habe. Ich werde wohl erst Lillys Zähne behandeln lassen müssen.
    Ob ich ihr danach noch die schwere Op der Kastration zumute, daran Zweifel ich gerade jedoch.
    Lilly wird im Mai 8 Jahre, sie zählt schon zu den Seniorinnen.

    Mit der Praxis wo ich am Freitag war ist es so, dass sie die Tiere mit der Inhalationsnarkose nicht so tief in den Schlaf bekommen, dass die Tiere für das Schädel Röntgen lange genug schlafen und auch bei Behandlungen lange genug schlafen.
    Wegen der Antibiose war die Ärztin nicht die Zahntierärztin. In dem Kaninchenforum wo ich um Rat frage, stehe ich zurzeit mit einer Halterin in Kontakt die zur Zahntierärztin dort ging und sie erhielt für ihr Kaninchen, deren Krankheitsbild meiner Lilly gleicht mit den Zähnen, ein Penicilin als Antibiose.
    Somit hab ich wohl recht damit, dass Baytril das falsche AB ist, und die Zahnunkundige Tierärztin es einfach nicht besser weiß.

    Zurzeit bin ich also wieder am überlegen, ob ich nicht zu dem Arzt sollte, bei dem ich damals mit meinem ehemaligen Zahnkaninchen war... auch wenn ich seine Art und Weise einfach nur unverschämt und blöd finde... Gute Arbeit hat er eigentlich gemacht und Weibchen kastrieren kann er auch (er macht auch alles mittels Inhalationsnarkose), sollte er Lilly die Kastration wegen der Zähne auch nicht für zumutbar halten, wird es wohl Zeit sich mit *** in Verbindung zu setzen, zwecks Palliativ Behandlung.

    Es bringt wohl aber auch nichts, weiterhin dort zu der einen Praxis hin zu fahren, wenn die Fachärztin kaum da ist und mein Tier durch eine unkundige Tierärztin falsch behandelt wird, oder?
    Mit ihr reden kann ich natürlich, doch auch wenn ich mich damals nach dem Tod meines eines Kaninchens in Zähne eingelesen habe, bin ich doch selber nicht so weit informiert, dass ich mein Tier selber behandeln kann.

    Danke euch, dass ich mich ausschreiben kann. Irgendwie hilft das allein schon.


    Liebe Grüße
    Susan

  5. #5

    MelliW
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    Album von MelliW

    Standard

    Hallo Susan,
    es tut mir sehr leid, dass deine Lilly solche Probleme bzw. Krankheiten hat.
    Ist schon schlimm, wenn man ein geliebtes Tier leiden sieht. Du wirst das schon richtig machen.
    Ich drücke die Daumen für die Behandlung und wünsche Lilly gute Besserung.

    Liebe Grüße
    Melanie

  6. #6

    Mariama
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    Album von Mariama

    Standard

    Liebe Susan,

    leider lese ich erst jetzt, dass du immer noch so große Sorgen um Lilly hast. Das tut mir sehr leid für euch beide.

    Du weißt ja, fachlich habe ich von Kaninchen gar keine Ahnung, finde aber Tines Gedankengang durchaus logisch. Gegen den Krebs könntest du zwischenzeitlich alles geben, was das Immunsystem stärkt. Könntest du ihr Propolis verabreichen? Oder Echinacea über das Trinkwasser? Möglicherweise könnte auch Regutumoral hilfreich sein. Ich weiß allerdings nicht, ob es auch bei Gebährmutterhalskrebs wirkt. Müsste aber der TA wissen.

    Was die Wahl des TAes betrifft würde ich fachlicher Kompetenz die höchste Priorität einräumen.
    Ich wünsche Lilly und dir viel Kraft und drücke ganz heftig die Daumen.

    Ganz liebe Grüße
    Mariama

  7. #7

    Gast

    Standard

    Hallo ihr Lieben,

    danke auch euch für die gedrückten Daumen und die sehr hilfreichen Ratschlägen.

    Propolis kann ich dank der Blütenpollen inzwischen glücklicherweise sehr genau und einfach verabreichen.
    Beide Fellnasen mögen so sehr die Blütenpollen, dass sie auch das etwas komisch schmeckende Propolis, was ich über die Pollen streue, in wenigen Sekunden komplett leer fressen. Auf Frischfutter oder getrockneten Kräutern war dies immer etwas schwierig und wurde recht schnell gemieden.

    Zurzeit gebe ich Lilly noch die typischen Bauch Medikamente: Dimenticon, Bene-Bac und Fenchel-Anis-Kümmel-Tee. Sie gluckert nämlich leider immer noch und dank Spätschicht ist es etwas sehr schwierig sie einmal komplett richtig gegen die leichte Aufgasung zu behandeln...
    Ich gebe heute nochmal alles und werd auch die Nacht wieder durchmachen, sollte es morgen früh immer noch gluckern, geht es mit Bauchschmerzen meiner seits, trotzdem zum kompetenteren Zahntierarzt.

    Zusätzlich erhält sie bereits 2x täglich Hepar comp., sowie Silymarin CT zur Stärkung der Leber, damit sie die morgige Narkose dann hoffentlich gut weg stecken wird, sollte der Tierarzt sie mit ihrem Bauchproblem trotzdem für Narkosefähig halten.

    Das Echinacea, werde ich mir gleich direkt aus der Apotheke besorgen und es ihr dann mit den anderen Medikamenten, die ich bereits direkt ins Maul verabreiche, mit einflößen, denn den Bauch-Tee möchte ich ihr gerne noch etwas lassen.

    Zu dem Regutumoral wurde in dem Kaninchen-Forum bei einem 12 Jährigen Weibchen mit Mammatumoren abgeraten, nachdem erst dazu geraten wurde... Laut dieser Userin soll das Tarantulla, in falscher Konzentration, auch dafür sorgen können, dass die Tumore sich schneller ausbreiten.
    Mariama, ich weiß jedoch nicht in wie weit kompetent diese Aussage ist... Ist dir so etwas bekannt?
    Ich würde nämlich schon gerne etwas gegen den Krebs unternehmen, doch wenn man so etwas liest, verunsichert es extrem. Ich werde natürlich auch den Tierarzt morgen dazu befragen, doch trotzdem währen mir Meinungen andererseits dennoch lieb.



    Ganz liebe Grüße
    Susan

  8. #8

    Mariama
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    Album von Mariama

    Standard

    Liebe Susan,

    wie ich lese, gibst du bereits alle möglichen unterstützenden Sachen.

    Zitat Zitat von Fenchel Beitrag anzeigen

    Zu dem Regutumoral wurde in dem Kaninchen-Forum bei einem 12 Jährigen Weibchen mit Mammatumoren abgeraten, nachdem erst dazu geraten wurde... Laut dieser Userin soll das Tarantulla, in falscher Konzentration, auch dafür sorgen können, dass die Tumore sich schneller ausbreiten.
    Mariama, ich weiß jedoch nicht in wie weit kompetent diese Aussage ist... Ist dir so etwas bekannt?
    Nein, davon ist mir nichts bekannt. Auch nicht aus der Humanmedizin, wo es in purer Form verabreicht wird. Dabei stellt sich eher das Problem der Vergiftung.

    Regutumoral ist aber ein homöopathisches Mittel, in der Tarantula in einer D Potenz enthalten ist. Das ist eine tausendfache Verdünnung. Da würde ich die Gefahr einer Überdosierung nicht sehen.

    Es wirkt leider nur bei bestimmten Krebsarten. Hoffentlich verwendet dein TA homöopathische Mittel und kennt sich damit aus.

    Das Echinacea, werde ich mir gleich direkt aus der Apotheke besorgen und es ihr dann mit den anderen Medikamenten, die ich bereits direkt ins Maul verabreiche, mit einflößen
    Würde ich einen Tag vor der OP lieber nicht machen, weil die Tropfen eine Menge Alkohol enthalten.
    Ich werde morgen ganz fest an euch denken und schicke Lilly viel Kraft und dir gute Nerven. Lass dich von diesem TA nicht ärgern.

    Ganz liebe Grüße
    Mariama

  9. #9

    Gast

    Standard

    Hallo liebe Mariama,

    es tut mir leid, dass ich erst jetzt zum antworten komme.
    Danke für deine lieben Wünsche und den Erklärungen.

    Gestern früh gegen 4 war ich recht sicher, dass Lillys Bauprobleme sich gelindert hatten und war noch zuversichtlich, dass sie es schafft.
    Kurz bevor ich dann aber kurz nach 9 eigentlich los wollte, überkamen mich zweifel, wegen ihres Blähbauchs, so dass ich beschlossen habe, sie für das Wochenende zu beobachten und die Medikamente weiter zu geben und dann Montag zum Arzt hin zu fahren.
    Ich wüsste dann zumindest, dass bei ihr spätestens dann wieder alles gut ist und ich mir keine sorgen machen muss, dass sie wahrscheinlich immer noch leicht aufgebläht ist, es man aber einfach nur nicht mehr gluckern hört und ich es nicht ertasten kann.

    Zu der Anwendung des Echinaceas muss ich mich nochmal etwas einlesen.


    Ganz liebe Grüße
    Susan

  10. #10

    Mariama
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    Album von Mariama

    Standard

    Liebe Susan,

    das war bestimmt die richtige Entscheidung.

    Echinacea brauchst du eigentlich gar nicht, denn meiner Meinung nach wirkt Propolis viel stärker auf das Immunsystem. Ich hatte es nur erwähnt, falls Lilly dies nicht fressen mag.

    Pflege die Kleine über das Wochenende gut, damit sie am Montag im bestmöglichen Zustand zum TA kommt. Auch dir wünsche ich trotz aller Sorge ein entspannendes Wochenende.

    Ganz liebe Grüße
    Mariama

  11. #11

    Gast

    Standard

    Hallo liebe Mariama,

    ich hoffe auch für dich war und ist noch das Wochenende entspannend.

    Das Echinacea lass ich dann wohl auch weg. Bisher kam ich doch noch nicht zur Apotheke und die Woche war etwas anstrengend. Dank der Blütenpollen klappt es mit den Propolis und Silymarin richtig gut und die Blütenpollen sollen wohl sich ebenfalls stärkend auf das Immunsystem auswirken. So dass es sicher reichen wird.

    Lilly frisst bisher sehr gut und auch sonst ist sie munter und unauffällig, dem Tierarztbesuch steht somit morgen nichts im Wege und ich schau, dass ich pünktlich um 16 Ihr an der Anmeldung stehe, damit ich sie noch danach einige Stunden beobachten kann, ehe ich los muss.


    Ganz liebe Grüße
    Susan

  12. #12

    Gast

    Standard

    Wir sind soeben zurück vom Zahnarzt und Lillys Zähne scheinen irgendwie doch nicht so schlecht zu sein, wie es diese eine Tierärztin berichtete.

    Die Inhalationsnarkose hat Lilly recht gut weg gesteckt, momentan merkt man noch, dass sie zwar wach aber noch ziemlich fertig ist.
    Ihre Backenzähne wurden nun einmal richtig abgeschliffen und die insgesamt 4 Röntgenbilder von ihrem Schädel wies nur bei einem, oberen, Backenzahn eine Auffälligkeit auf, wo der Tierarzt meinte, dass wir diesen im Auge behalten müssen, weil er vielleicht gezogen werden muss.
    Dass sie vereiterte Zähne hat oder sie ein Antibiotikum braucht, bestätigte er jedenfalls nicht.

    Sie hat nun erstmal ein Schmerzmittel bekommen, ebenso bekam sie Vorort eine Infusion, sowie Vitamin B injiziert.

    Nun heißt es solange päppeln, bis sie wieder selber fressen möchte, denn das ließ sie wohl wegen der Zahnschmerzen heute auch sein.

    Wegen der auffälligen Gebärmutter meinte er direkt, dass es operiert werden sollte... so ganz sicher bin ich mir jedoch wegen ihres Alters nur noch nicht, auch wenn sie ja heute die Narkose auch wieder gut verkraftet hat.
    Ich muss mir das nochmal durch den Kopf gehen lassen, ob es das Op Risiko wirklich wert ist, sie kastrieren zu lassen.


    Liebe Grüße
    Susan

  13. #13

    Susi85
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    Hallo Susan,

    das hört sich doch besser an, als erwartet.
    Schön, dass die Zähne gar nicht so fatal aufsehen.
    Nun muss die kleine Maus wieder anfangen, vernünftig zu fressen und dann geht es hoffentlich weiter bergauf

    Wegen der OP kann ich Dir leider überhaupt keinen Rat geben, aber ich weiß, dass Du bestimmt die richtige Entscheidung treffen wirst.

    LG
    Susi

  14. #14

    MelliW
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    Album von MelliW

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    Hallo Susan,
    das sind ja gute Nachrichten mit den Zähnen.
    Dann hoffe ich mal mit, dass sie wieder ordentlich frisst und zu Kräften kommt.
    Die Entscheidung mit der OP kann dir keiner von uns abnehmen. Eine OP mit Narkose ist leider immer ein Risiko.
    Überlege es dir ganz in Ruhe, du wirst die richtige Entscheidung treffen.

    Alles Gute für Lilly.

    Liebe Grüße
    Melanie

  15. #15

    Mariama
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    Standard

    Liebe Susan,

    das sind ja erfreuliche Nachrichten.

    Hoffentlich sorgt das Schmerzmittel dafür, dass sie ordentlich futtert.

    Kann man denn sicher feststellen, ob es sich tatsächlich um einen bösartigen Tumor an der Gebärmutter handelt? Damit wärst du bei der Entscheidungsfindung doch sicherlich einen Schritt weiter?

    Ganz liebe Grüße und gedrückte Daumen für Lilly
    Mariama

  16. #16

    Gast

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    Hallo ihr Lieben,

    wiedereinmal ein ganz dickes, liebes Danke für eure lieben Worte und wünsche!

    Lillys Gebärmutter wird leider bösartig sein, Mariama und eigentlich würde es auch an einen Wunder grenzen, sollte dieser noch nicht gestreut haben.
    Der Grund ist, dass Lilly im Jahr 2014 bereits Mammatumore hatte. Diese ließ ich operativ in der Tierklinik entfernen und die Proben in die Pathologie einschicken, wo sie als Adenomkarzinome diagnostiziert worden sind.
    Bei der Op war damals vereinbart, dass Lilly dann auch kastriert werden sollte, weil solch Mammatumore ganz oft durch die Gebärmutter produziert werden würden bei Kaninchen und bei Kaninchen diese ohnehin auch ganz oft sich bösartig verändern, wenn die Weibchen ca. 6 Jahre sind.
    Nur fanden sie bei der Op leider mehr als die ertasteten 3 Mammatumore und zudem 2 vereiterte Backenzähne, die allesamt entfernt wurden. Leider lag sie da aber schon so lange in Narkose und der Bauchschnitt war da schon so riesig, dass die Tierärzte entschieden, sie nicht länger das Narkoserisiko auszusetzen und sie ohne kastration wieder erwachen zu lassen.

    Ich selbst war damals einfach nur froh, dass Lilly die Op überhaupt geschafft hatte und ein paar Wochen später verstarben dann ja auch noch Ivo und mein anderes Kaninchen, Amy. Dann die ganzen Gespräche mit dem Tierheim Moers, wegen dem neuen Partner für Lilly, die ja auch über Wochen gingen...
    Jetzt wünschte ich mir, ich hätte damals schon Heel kontaktiert, um eine Tumortherapie einzuleiten, aber damals fand ich irgendwie gar keinen Gedanken dahin...

    Lilly geht es jedenfalls auch noch nicht gut...
    Sie hockt in ihrer Papphütte, der im Zimmer steht und frisst trotz des Metacams nichts normales. Zwangsernährung brauch ich sie nicht, sie nimmt den Brei so, aber dass es ihr nicht gut geht, sieht man ganz deutlich.

    Ich weiß es auch nicht, am liebsten würde ich sie morgen zum Arzt bringen und sie, sollte es noch machbar sein, sie sofort kastrieren lassen. Aber eigentlich, würde sie nicht schon Medikamente kriegen, würde ich wohl schon längst im Auto mit ihr sitzen und zur Tierklinik fahren. Ich weiß nur nicht, was der Notarzt dort überhaupt machen könnte... Der Tierarzt gestern hatte sie doch schon vor der Narkose abgetastet und abgehört und eben untersucht.



    Liebe Grüße
    Susan

  17. #17

    Mariama
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    Standard

    Liebe Susan,

    es tut mir sehr leid, dass Lilly immer noch nicht ihr Frischfutter fressen mag. Oder futtert sie inzwischen doch schon etwas?

    Ich wünsche Lilly und auch dir viel Kraft
    Mariama

  18. #18

    Gast

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    Hallo liebe Mariama,

    bei ihr schwangt es immer wieder mal. Sie hat doch noch einen Blähbauch bekommen und bis der sich völlig löst, dauert es wohl noch etwas.

    Sie hat nun den Kombi mit noch einem anderen Schmerzmittel bekommen, der bei Bauchsachen einfach besser wirgt und so hoffe ich, dass sie es schon schafft.

    Mehr als positiv überrascht bin ich jedoch von dem Tierarzt. Ich bin froh, dass ich trotz der damals eher schlechten Erfahrung bei ihm, nochmal hin bin, denn so wie er Lilly untersucht und behandelt, macht er es richtig gründlich bisher.
    Ihre Zahnprobleme sind auch gründlich behandelt worden, sie speichelt sich endlich nicht mehr ein, worüber ich mich richtig freue, denn bisher war es ständig so, dass sie auch speichelte, wenn ich bei meiner ehemaligen Zahntierärztin zur Zahnkorrektur war.

    Positiv stimmt mich auch, dass ihre Lunge laut Röntgenbild doch noch keine Metastasen aufweisen, der Tierarzt bei ihr ein kastration beführwortet und letztendlich scheint Lilly auch einfach selber bisher zu bestimmen, wo lang die Behandlung nun geht.
    Bei dem Tierarzt fühl ich mich jedenfalls bisher richtig gut aufgehoben und so wird die Zeit zeigen, was kommen wird.


    Ganz liebe Grüße
    Susan

  19. #19

    Forever
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    Hallo Susan

    Das sind doch allem in einem ganz gute Nachrichten.

    Und den Rest werdet ihr gemeinsam auch noch schaffen.

    Weiterhin alles alles Gute für Lilly.

    Liebe Grüße
    Tine

  20. #20

    Gast

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    Hallo liebe Tine,

    ja, es wird allmählich immer besser. Seit gestern Nachmittag hat sie auch wieder angefangen etwas zu fressen.

    Noch braucht sie die Schmerz- und Bauchmittel, aber es entlastet schon enorm, dass sie wieder selber fressen mag.
    Es gibt einem hoffnung und lässt einen auch um einiges alles optimistischer sehen.


    Ganz liebe Grüße
    Susan

  21. #21

    Forever
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    Hallo Susan

    Du darfst ruhig so weiter machen und uns immer mit positiven Nachrichten über Lilly erfreuen.
    Was anderes wollen wir auch gar nicht hören, außer positives.

    Das Lilly angefangen hat zu fressen freut mich sehr, ist es doch ein gutes Zeichen,
    wenn auch das Schmerzmittel darin noch eine klitze kleine Rolle spielt.
    Aber der Anfang ist gemacht und so darf es jetzt auch weiter gehen, Schritt für Schritt Berg auf.

    Also Lilly mach weiter soooooooo

    Ganz liebe daumendrückende Grüße an dich Lilly
    und deiner lieben Felllosen

    Tine

  22. #22

    MelliW
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    Hallo Susan,
    das sind ja echt gute Nachrichten, dass Lilly wieder frisst.
    Weiter so.

    Liebe Grüße
    Melanie

  23. #23

    Mariama
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    Liebe Susan,

    ich freue mich sehr, dass Lilly nun wieder futtert. Sie ist ein ganz tapferes Mädchen...

    Ganz liebe Grüße und weiterhin alles Gute für Lilly
    Mariama

  24. #24

    Gast

    Standard

    Hallo ihr Lieben,

    ich danke euch sehr für eure lieben Worte und Wünsche für Lilly.

    Leider ist alles anders.
    Die kleine müsste dringend kastriert werden, doch stabil genug für diese schwere Op ist sie immer noch nicht.
    Ich habe mich nun hilfesuchend an Heel gewendet und hoffe, dass ihre Mittel Lilly effektiver helfen können.

    Sollte sich ihr Zustand bis kommende Woche nicht verbessern, lass ich sie jedoch von ihrem Leiden schweren Herzens erlösen.


    Liebe Grüße
    Susan

  25. #25

    Mariama
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    Standard

    Liebe Susan,

    oh nein! Warum ist die Kastration denn jetzt so dringend, dass du an den schlimmsten Weg denkst?

    Macht ihr der Bauch solche Probleme?
    Meine Daumen bleiben ganz fest für Lilly gedrückt!

    Liebe Grüße
    Mariama

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