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Thema: Rechter Flügel zittert und schwarzer Fleck an der Schnabelspitze

  1. #1

    Südtirol
    Frisch geschlüpft


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    Standard Rechter Flügel zittert und schwarzer Fleck an der Schnabelspitze

    Hallo zusammen,
    meine Lilly zittert mit dem rechten Flügel, ich kann mir da keinen Reim drauf machen. Das ist neu, hat sie noch nie gemacht. Sie fliegt ansonsten aber im Zimmer wie immer.
    Und dann hat sie noch einen schwarzen Fleck am Schnabel, auch der ist mir bisher nicht aufgefallen. Habt ihr irgendeine Idee oder sofort zum TA?

    Ich hab versucht Fotos zu machen:






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  2. #2

    Pips
    Welli.net Auskenner Benutzerbild von Pips


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    23 Wellensittiche


    Album von Pips

    Standard

    Hört sich nach einem Crash an, beobachte vor allem, ob sie fressen kann oder beim Knacken der Hülsen Schmerzen hat. Zum TA ist natürlich nie falsch, gerade wenn die Ursache unbekannt ist!

  3. #3

    Kleiner Prinz
    Ist Futterfest Benutzerbild von Kleiner Prinz


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    Hallo Gudrun,

    dunkle Flecken im Schnabelhorn (ggf. auch an den Krällchen) können auch auf eine Leberfunktionsstörung hinweisen. Zittern beobachtet man bei Lebererkrankungen erst in (sehr) fortgeschrittenem Stadium, es kann auch eine ganz andere Ursache haben und zufällig gleichzeitig auftreten. In jedem Fall würde ich den Piepser einem vogelkundigen TA vorstellen. Hast du einen zur Hand?

    Alles Gute für den Süßen!

  4. #4

    tiefflieger
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    Album von tiefflieger

    Standard

    Hallo Gudrun!

    Für mich sieht der dunkle Fleck leider sehr nach einer Leberfunktionsstörung aus.
    Der Fleck ist das Anzeichen einer Gerinnungsstörung.
    Ich habe damit bei meinen Wellis leider reichlich Erfahrung!
    Das Flügelzittern kann damit zusammenhängen wie schon Kleiner Prinz schrieb!

    Ich rate dir dringend zum Gang zu einem wirklich vogelkundigen Tierarzt!
    Ein normaler Kleintierarzt wird euch nicht wirklich helfen können!
    Alles Gute für deinen Spatzen!

    Liebe Grüße
    Corinna

  5. #5

    Südtirol
    Frisch geschlüpft


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    Standard

    Danke Euch sehr für Eure Gedanken.

    Ich hab natürlich auch hier im Forum nachgelesen und bin auf den Hinweis mit der Lebererkrankung gestoßen. Es ist für mich seltsam, daß sie nur mit einem Flügel zittert.
    Meine Haustierärztin, die ich angerufen habe, hatte bemerkt, daß sie eher erwarten würde, daß beide Flügel zittern. Ich werde aber morgen bei ihr vorstellig. Sie ist zwar kein vogelkundiger Tierarzt, aber sie kann ja rausfinden, ob eine Lebererkrankung vorliegt, denke ich.
    Menno, meine Lilly ist grade mal 1 1/2 Jahre alt.

    Corinna, kann man denn -falls es so sein sollte- Lebererkrankungen gut behandeln?

  6. #6

    tiefflieger
    Wohnt bei Welli.net Benutzerbild von tiefflieger


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    10 Wellensittiche


    Album von tiefflieger

    Standard

    Hallo Gudrun!

    Leberprobleme kommen bei Wellis leider recht häufig vor!
    Viele normale TÄ behaupten fest, der dunkle Fleck am Schnabel wäre ein Hämatom vom z.B. wo gegenfliegen!
    Aber das stimmt leider nicht, es kommt von der Leber. Ein Hämatom als Ergebnis einer vorliegenden Gerinnungsstörung!
    Im fortgeschrittenen Verlauf sieht man auch an den Krallen solche dunklen Flecken!
    Desweiteren kann es zum vermehrten Schnabelwachstum führen, wo dann ca. monatlich eine Schnabelkorrektur nötig wird!
    Das ist aber nicht bei jedem Leberpatienten der Fall!

    Eine Behandlung ist schwierig, meist werden die betroffenen Wellis leider nicht sehr alt!
    Vorbeugend zur Leberstärkung bzw Leberunterstützung kann man z.B. Hepar.comp oder Mariendistelpulver geben.
    Mein vkTa hat immer die Blutwerte bestimmt und im akuten Fall den Vogel stationär mit Infusionen und ggf.Zwangsernährung erfolgreich behandelt.
    Allerdings nach einigen Monaten bedarf es erneut einer Behandlung, und nach ein paar derartigen "Kuren" ist irgendwann Schluss und der Welli kann sich nicht mehr erholen.

    Aber immerhin kann man sein Leben damit eine Zeit lang verlängern, und er kann noch gut damit leben!
    Eine Zeit lang! Leider....

    Ach ja, noch etwas
    Es können im fortgeschrittenen Krankheitsverlauf neurologische Ausfälle auftreten, vergleichbar mit einem epileptischen Anfall!
    Das hatte unser Feli einmal, da hat ihn nur die sofortige stationäre Aufnahme beim Notdienst gerettet, wo er direkt Infusionen bekam.

    Bei uns hatten übrigens nicht nur übergewichtige Wellis mit der Leber, sondern auch ganz magere!


    Unser Ramiro ist grad im Dezember im Alter von 2 Jahren gestorben!
    Die 3."Kur" mit Infusionen und Zwangsernährung schlug leider nicht mehr an!


    Das Flügelzittern bei deiner Lilly kann ja auch unabhängig von einem möglichen Leberproblem eine andere Ursache haben.
    Aber da der Fleck am Schnabel schon recht deutlich ist, hat sie mit Sicherheit etwas mit der Leber!
    Im weiteren Verlauf würde sie ruhiger werden und der Kot sich verändern!

    Liebe Grüße
    Corinna

  7. #7

    Südtirol
    Frisch geschlüpft


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    Standard

    Guten Morgen Corinna,

    vielen Dank für deine ausführliche Antwort. Ich habe hier im Forum bei Leberkrankheiten gelesen, daß diese Erkrankung über röntgen, Blutabnahme und Kotuntersuchung festgestellt werden kann. Da eine Kotuntersuchung Lilly am wenigsten stresst, dachte ich, ich geb das meiner TAin so weiter. Sie meinte allerdings, im Kot gibt es keine Möglichkeit festzustellen ob eine Lebererkrankung vorliegt. Schade.
    Wir haben jetzt zwar Kot eingeschickt, aber eher weil sie meint, daß er nicht ganz "rund" aussieht, getestet wird auf verschiedenes, aber eben nichts was mich in Sachen Lebererkrankung weiterbringt.

  8. #8

    Forever
    Welli.net Team Benutzerbild von Forever


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    Album von Forever

    Standard

    Hallo Südtirol

    Liegt eine Leberstörung vor, kann man das oftmals an der Konsistenz und der Farbe des Kotes erkennen.
    Der Kot ist weicher und hat eine gelbliche Verfärbung.
    Das rührt daher, dass wenn die Leber nicht mehr richtig funktioniert,
    die Galle vermehrt Gallenflüssigkeit (gelb) ausscheidet.

    Durch ein Röntgenbild kann gut festgestellt werden was mit der Leber (vergrößert, Fettleber, Tumor...) los ist.
    Meist wird zu Anfang einer Leberstörung mit AB behandelt, wenn es ein entzündlicher Prozess ist.

    Auch andere Medikamente zeigen ihre Wirkung bei einer Leberstörung.

    Eine meiner Welli-Henne leidet auch unter einer vergrößerten Leber, sie wird je nach Akute der Störung,
    Kurweise mit Hepar Com. oral behandelt, außerdem bekommen meine Wellis noch zusätzlich
    Silymarine über das Futter gestreut, beides unterstützt die Leberfunktion ungemein.
    Meiner Tinka geht es durch diese Behandlung weit gehend wieder besser.

    Deiner Lilly wünsche ich alles Gute.

    Liebe Grüße
    Tine

  9. #9

    Tobe
    Ist Futterfest Benutzerbild von Tobe


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    Album von Tobe

    Standard

    Hallo Gudrun,

    natürlich kann veränderter Kot einen Hinweis auf eine evtl. vorliegende Lebererkrankung geben,
    aber sicher nachweisen lässt sich eine Lebererkrankung nicht im Kot.
    Es kann auch eine Lebererkrankung vorliegen und der Kot sieht völlig normal aus.
    Der Kot eines Wellis kann auch verändert aussehen, aber trotzdem liegt keine Erkrankung vor.
    Kot ist ein recht unsicherer Indikator für eine Erkrankung.
    Es gibt aber auch Erkrankungen, die sofort an bestimmten Veränderungen des Kots erkennbar sind.
    Deshalb sollte man auch immer bei verändertem Kot wachsam sein
    und den betreffenden Welli durch einen vogelkundigen Tierarzt untersuchen lassen und nicht nur den Kot des Wellis.

    Eine sichere Untersuchungsmethode bezüglich einer evtl. vorliegenden Lebererkrankung wäre z.B. eine Röntgenaufnahme.
    Dabei ließe sich zumindest eine Vergrößerung der Leber nachweisen oder ausschließen.
    Eine vergrößerte Leber wäre dann auch ein sicherer Indikator für eine vorliegende Lebererkrankung.

    Genauso ist eine Untersuchung der Leberwerte im Blut eine sichere Untersuchungsmethode.
    Jedoch sollte eine Blutabnahme nur von einem wirklich vogelkundigen Tierarzt vorgenommen werden.
    Die Blutmenge die abgenommen werden darf ist sehr gering und die Abhame erfolgt in der Halsvene (seitlich am Hals).
    Dies sollte wirklich nur ein erfahrener Tierarzt machen.

    Die stressärmere Untersuchungsmetode wäre hier dann die Röntgenaufnahme.
    Diese ist binnen weniger Sekunden durchführbar, d.h. der Welli wird nur für ein paar Sekunden auf eine Platte gelegt und dabei festgehalten.
    Meist einmal kurz in Rückenlage und einmal kurz in seitlicher Position.
    Dann ist schon wieder alles vorbei. Eine Narkose ist dafür nicht notwenig.

    Ich würde in Deinem Fall echt bald eine Röntgenuntersuchung machen lassen.
    Deine beiden Wellis sehen auch etwas übergewichtig aus, dies begünstigt auch Lebererkrankungen.
    Weißt Du wieviel Deine Wellis wiegen?

    Übergewicht führt häufig zu einer Verfettung der Leber (Fettleber), die im Fortgeschrittenen Stadium auch Funktionsbeeinträchtigungen der Leber verursacht. Dies Funktionsbeeinträchtigungen sind u.a. auch Gerinnungsstörungen.
    Eine in der Funktion stark eingeschränkte Leber führt auch längerfristig zur Vergiftung.
    Dies führt dann irgendwann zu neurologischen Ausfallserscheinungen.

    Es ist also sehr wichtig eventuelle Lebererkrankungen möglicht frühzeitig zu erkennen und zu behandeln.
    Die Leber kann sich auch wieder regenerieren, aber nur wenn sie behandelt wird.

    Dieser schwarze Fleck am Schnabel deines Wellis sieht für mich auch am ehesten nach einer Lebererkrankung aus.
    Um dies sicher festzustellen, oder auszuschließen wäre wirklich eine gründliche Untersuchung angebracht.

    Ich habe/hatte selber schon 4 Wellis mit nachgewiesenen Lebererkrankungen, bzw. Leberfunktionsstörungen und nur 1 Welli ist daran gestorben.
    Unsere Medina hat es trotz Behandlung leider nicht überlebt.
    Sie ist ca. 2 Wochen nachdem die Diagnose gestellt wurde, ganz plötzlich tod von der Stange gefallen.
    Sie hatte vermutlich einen Schlaganfall, da ihr Blut sehr lipämisch war (hohe Blutfettwerte).
    Ihr Tod steht somit nicht im direkten Zusammenhang mit der Lebererkrankung.

    Die anderen der 3 Wellis leben immer noch und ihnen geht es sehr gut.
    Bei Hugo hat die Lebervergrößerung dazu geführt, daß das Herz, die Lunge und die Luftsäcke eingeengt wurden.
    Er bekam dadurch Atemnot und die Lunge füllte sich mit "Wasser", weil das Herz in seiner Pumpleistung stark eingeschränkt war.
    Es wurde eine Herzinsuffizienz festgestellt. Dies war im November letzen Jahres.
    Hugo hat dies nur überlebt, weil die vogelkundige Tierärztin sofort und richtig gehandelt hat.
    Hugo hat sich sehr gut erholt und ist wieder richtig fit geworden.

    Bei unserer Bubi (w) wurde vor ca. 5 Jahren eine Fettleber erkannt.
    Sie war stark übergewichtig (72g) als sie damals zu uns kam.
    Sie hing nur noch waagerecht auf der Sitzstange und bewegte sich kaum.
    Der erste Tierarzt gab ihr nur noch wenige Wochen zu leben, empfahl uns aber noch einen anderen Tierarzt.
    Dieser andere empfohlene Tierarzt untersuchte unsere Bubi sehr gründlich und meinte ganz lapidar,...
    "Quatsch einschläfern, die setzen wir erstmal auf Diät und geben ihr Medikamente".
    Gesagt, getan und der Zustand besserte sich zusehens.
    Seit einigen Jahren hat Bubi ein recht konstantes Gewicht von ca. 48 g, ihre Leber ist auch fast auf Normalgröße
    und ihre Leberwerte sind so gut, wie bei einem gesunden Welli.
    Ihre Leber hat sich also vollständig regeneriert.

    Unsere Wellis bekommen natürlich weiterhin leberschützende, bzw. unterstüzende Medikamente,
    die über das Trinkwasser und über das Futter verabreicht werden.
    Diese sollen sie lebenslänglich bekommen und es schadet den "gesunden" Wellis nicht.

    Du siehst also wie wichtig es ist, zu einem wirklich vogelkundigen Tierarzt zu gehen, der auch die entsprechenden Erfahrungen hat.

    L.G. Tobe

  10. #10

    Südtirol
    Frisch geschlüpft


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    Standard

    Danke Tobe, auch Dir, für Deine ausführlichen Hinweise.
    Ich habe natürlich nicht nur den Kot zum TA gebracht, sondern auch Lilly. Ich weiß das Gewicht nicht, sie soll lt. TA aber nicht übergewichtig sein.
    Mein TA ist nicht vogelkundig. Den einzigen vogelkundigen TA, laut Listen, den ich in meiner Gegend gefunden habe, ist in einer Tierklinik in *****, dieser ist vor allem aber vogelkundig in Bezug auf Wild- bzw. Greifvögel.
    Mein TA kann Lilly röntgen, möchte dies aber nur unter Narkose machen. Sie glaubt, er hält sonst nicht lange genug still.

    Habe heute morgen entsetzt diesen Kot im Käfig gesehen:


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  11. #11

    Cami
    Welli.net Team


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    Hallo Südtirol,

    dein Foto kann man leider nicht sehen.
    Bitte lade es direkt über das Forum hoch, hier wird erklärt, wie es funktioniert:

    https://www.welli.net/fh-bilder-im-forum-hochladen.html

    Den Hinweis auf den TA mußte ich aufgrund der Forenregeln entfernen.
    Danke für dein Verständnis.
    Ich habe mich mal auf der Homepage der Klinik umgesehen, sie behandeln auch Wellensittiche.

    Auch wenn der Weg etwas weiter ist, lohnt sich der Weg.
    Diese Ärzte sind spezialisiert und haben auch mehr Möglichkeiten.
    Ich fahre je nach Verkehrslage zwischen 50 und 60 Minuten und weiß von anderen Usern, die einen noch längeren Weg haben.

    Alles Gute für Lilly *Daumendrück* (Smiley funktioniert gerade nicht)

    LG, Carmen

  12. #12

    Südtirol
    Frisch geschlüpft


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    Hallo Carmen,

    natürlich behandelt die Klinik auch Wellis, aber es geht ja darum, wer wo sich spezialisiert hat. Und da hier immer darauf hingewiesen wird, daß ein vk TA aufgesucht werden soll, wollte ich dies anführen.

    Das Foto hab ich sofort nachgereicht und dürfte einsehbar sein. Ich hatte es lediglich vergessen einzufügen.

  13. #13

    Tobe
    Ist Futterfest Benutzerbild von Tobe


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    6 Wellensittiche


    Album von Tobe

    Standard

    Hallo Gudrun,

    ich würde auf jeden Fall mit ihr zu einem wirklich vogelkundigen Tierarzt gehen.
    Und da ist es trotzdem besser zu einem zu gehen, der eher auf Wild- und Greifvögel spezialisiert ist, als zu einem "normalen" Kleintierarzt.

    Meine Tierärzte sind auch vogelkundig, behandeln hauptsächlich Wellis, Nymphen und sämtliche Papageien, aber auch Wild- und Greifvögel.
    Die wichtigsten Aspekte sind hier, das sie sich mit der Anatomie und speziellen Probleme der Vögel gut auskennen.
    Da behaupte ich einfach mal, das ein Tierarzt, der eigentlich eher Wild- und Greifvögel behandelt,
    sich auf jeden Fall besser mit Wellis auskennen dürfte, als ein Tierarzt der Hauptsächlich Hunde und Katzen (also Säugetiere) behandelt .

    Ein vogelkundiger Tierarzt hat auch mehr Übung einen Vogel so festzuhalten, das er ruhig genug bleibt für eine Röntgenaufnahme.
    Es wurden schon 4 Wellis von uns geröngt, Hugo auch schon 2x und keine Röntgenaufnahme wurde unter Narkose gemacht.
    Ich habe sogar die Bilder alle bei mir auf meinem PC und sie sind alle scharf und nicht verwackelt.

    Ein Tierarzt muss halt genug Erfahrungen haben, um richtig mit einem Vogel umgehen zu können .

    Zu dem Kot-Bild:
    Es ist immer schwierig Aussagen zu machen, von Kot im Sand.
    Bessr wäre es, wenn der Kot auf einem Papier oder Küchenrolle landet.

    So wie das für mich da auf Deinem Bild aussieht, ist der Kot ziemlich flüssig.
    Haben Deine Wellis kurz vorher frisches Grünfutter (salat, Gurke etc.) gefressen?

    L.G. Tobe

    Ps. bitte keine Hinweise zu Tierärzten öffentlich posten, auch keine Orte zu den Tierärzten.

  14. #14

    Südtirol
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    Danke Tobe

  15. #15

    Südtirol
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    kleines update

    ich war beim vk TA, Lilly wiegt 37 g, ist also nicht übergewichtig. Sie wurde auf dem Rücken liegend und seitlich geröngt, Organe ok, aber der Magensack (heißt das so) ist extrem dick und das Futter wird dort nicht weitertransportiert. Sie spukt daher inzwischen viel wieder aus, das ist allerdings neu, war vor 3 Tagen noch nicht der Fall.
    Bakterielle Geschichten konnten aufgrund Kotuntersuchungen ausgeschlossen werden, Trichomaden, Clamydien etc alles negativ.
    Was bleibt und noch nicht feststeht, da die Kotmenge nicht ausreichte und erst eine weitere Kotuntersuchung gemacht werden muß, sind megas.

    Ich soll daher Ampho geben, auch wenn das Ergebnis noch nicht zweifelfrei feststeht. Es bleibt wohl kaum eine andere Diagnose übrig.

    Kann ich meiner Lilly, außer Ampho, irgendwas Gutes tun? Braucht sie zusätzlich Schmerzmittel, irgendwas das ihr hilft?

  16. #16

    TweetyJustus
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    Hallo Gudrun,

    sollte die Diagnose Megabakteriose sein gibt es einiges zu beachten. Die Pilze ernähren sich von Zucker.
    Daher sollte das Futter frei von Zuckerzusätzen, Bäckereierzeugnissen und Honig usw. sein. Auch Obst -wegen des Fruchtzuckers und süße Gemüse wie Mais und Karotten sollten nicht gefüttert werden. Oft kann man beobachten, dass die Vögel vermehrt Sand aufnehmen, deshalb empfiehlt es sich während eines Schubes den Sand zu entfernen. Bei Megas ist es sehr wichtig den Vogel regelmäßig zu wiegen. Die Nahrung wird während eines Schubes nicht mehr richtig verwertet und der Vogel nimmt ab. Unterstützend kann man Thymiantee verdünnt anbieten da dieser eine Pilzhemmende Wirkung hat

    Hier sende ich dir einen Link zu diesem Thema:
    https://www.welli.net/megabakteriose.html

    Drücke dir die Daumen, dass es Lilly bald wieder besser geht

  17. #17

    Südtirol
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    Hallo Sonja,
    lieben Dank für Deine Hilfe.
    Zucker habe ich schon seit Jahren verbannt.
    Ich habe gestern die Futtermischung in Wasser über Nacht quellen lassen und heute meinen beiden Wellis gegeben.
    Lilly ist ganz wild drauf, sie frißt fast ununterbrochen, ich bin total verunsichert ob das nun ein gutes oder schlechtes Zeichen ist.
    Ansonsten bekommt sie 2x täglich das Ampho, soweit ich es eben in sie reinkriege. Aber es geht schon leichter als noch am 1. Tag.

    Wann sollte sich denn eine Besserung zeigen? Es geht ihr zwar nicht schlechter, aber unverändert ist ja auch nicht grade hoffnungsvoll :-(

  18. #18

    TweetyJustus
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    Hallo Gudrun,

    das sie gut isst, ist schon mal gut. Aber wie gesagt solltest du ihr Gewicht prüfen, ob sie es hält oder trotz
    des guten Appetits weiter abnimmt. Spuckt sie denn weiter Körnchen oder würgt sie noch? Wie verhält sie sich?

  19. #19

    Südtirol
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    Hallo Sonja,
    das mit dem spuken kann ich ehrlich gesagt nicht zuverlässig einschätzen. Als der TA am Mittwoch danach gefragt hat, habe ich überzeugt gesagt, nein sie spukt nicht. Dann wurde ich aber gleich eines Besseren belehrt, denn nach dem Röntgen hat sie bestimmt einen 1/2 Teelöffel Futter direkt ausgespukt. Also hatte ich das wohl bloß nie bemerkt.
    Ich sitze zwar heute schon einige Stunden bei ihr im Zimmer und beobachte, aber würgen und spuken sehe ich nicht (aber das heißt ja leider nicht, daß sie es nicht doch tut).
    Wenn sie nicht frißt, schläft sie oder fliegt mit Oskar eine kleine Runde im Zimmer, danach schläft sie aber gleich wieder. Sie pfeift überhaupt nicht mehr.

    Ich bin dabei, mir so eine sensible Waage zu besorgen, damit ich ihr Gewicht beobachten kann, bin aber nicht sicher wie das funktionieren soll. Sobald ich sie auf die Waage setze und loslasse fliegt sie doch weg, oder?

  20. #20

    TweetyJustus
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    Album von TweetyJustus

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    Hallo Gudrun,

    manche Wellis lassen sich mit Futter oder Hirse auf die Waage locken. Wenn dies nicht funktioniert, kannst du ein leeres Behältnis z. B. den Transportkäfig erst leer wiegen und dann nochmal mit Lilly drin.
    Wenn die Wellis Körnchen spucken, kann man das oft auch daran erkennen, dass sie unter dem Schnabel und Bauchbereich "nass" sind. Oft schütteln sie sich auch beim erbrechen und dann sieht man die Körnchen an den Käfiggitter oder in der Nähe kleben. Bis das Ampho wirkt kann schon ein paar Tage dauern, sollte es ihr aber nächste Woche nicht besser gehen, und nimmt sie weiter ab, würde ich nochmal mit dem TA sprechen.

  21. #21

    Nem
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    Hallo Gudrun,

    das Keimfutter solltest du am besten mit Thymiantee, anstelle von Wasser, zubereiten, denn dann nimmt sie die Wirkkraft stressfrei über die Körner zu sich.
    Propolis wirkt ebenfalls noch gegen Pilze und auch gegen Bakterien. Zuckerfreie Kapseln findet man im Naturladen, deren Pulver man gut über das Futter streuen kann, damit es von den Tierchen aufgenommen wird.

    Fürs Wiegen eignet sich gut eine Küchenwaage. Auf diese stellst du eine Transportbox, setzt die Zahl wieder auf Null und setzt Lilly dann in die Box. Die Waage zeigt dann Gramm genau das an, was Lilly wiegt und da du sie eh in der Hand hast, um ihr Ampho zu verabreichen, ist das so völlig ok und kein zusätzlicher Stress für sie.


    Lieben Gruß
    Nem

  22. #22

    Südtirol
    Frisch geschlüpft


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    Besitzt keine Vögel


    Standard

    Ihr seid so klasse und die Tipps haben mir und Lilly sehr geholfen.
    Das Quellfutter (ich glaube es ist noch kein Keimfutter, wenn ich es nur über Nacht qellen lasse?), in Thymiantee zubereiten, ist eine klasse Idee. Hab den Tee zwar da, war aber noch unschlüssig wie ich vorgehen soll.
    Ich hab zuhause noch eine Briefwaage gefunden und hab Lilly dann in der Transportbox gewogen, das ging tatsächlich recht einfach.
    18.2. abends 40 gr
    19.2. morgens 38 gr
    19.2. abends 41 gr
    20.2. morgens 39 gr
    Ich weiß nun nicht, ob diese Schwankungen normal sind, aber sie nimmt zumindest nicht ab und das Quellfutter scheint ihr gut zu tun, da haut sie rein als wäre sie am Verhungern.

    Und heute morgen hat sie zum 1. Mal seit über 1 Woche wieder gequatscht und es geht ihr deutlich besser , ich bin soo froh!!!! Ich hoffe der trend hält an.

  23. #23

    TweetyJustus
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    Hallo Gudrun,

    schön, dass es ihr besser geht. Das freut mich. Du musst sie aber nicht bei jeder Medikamentengabe wiegen einmal täglich - wenn möglich immer zur gleichen Zeit - reicht

  24. #24

    Nymphenstar
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    Weiterhin Gute besserung für Deinen Welli.

  25. #25

    Südtirol
    Frisch geschlüpft


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    Danke für die guten Wünsche, sie wirken !

    Lilly geht es seit Montag wieder richtig gut. Sie pfeift wieder und quatscht mir die Ohren voll, wie hab ich das die letzten Tage vermisst.

    Die Kotuntersuchungen haben überhaupt nichts ergeben, keine Megas nachgewiesen, keine Bakterien.

    vkTA empfiehlt, nochmals Antibiotikum nachzuspritzen, weil er glaubt, die 1. Spritze die Lilly bereits letzten Mittwoch erhalten
    hat, hat diese Verbesserung ausgelöst. Aber kann das wirklich so lange dauern? Mittwoch gespritzt und erst die Besserung am Montag?
    Ich gebe ihr ja zusätzlich Ampho und denke, daß ihr das geholfen hat?

    Jedenfalls bin ich jetzt verunsichert, ob man Lilly morgen nochmals -ohne Diagnose- AB spritzen soll oder nicht.

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