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Thema: Vogelgrippe nimmt Wellis in Zoohandlungen gefangen

  1. #1
    Kennt sich schon aus Benutzerbild von Laqui
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    Standard Vogelgrippe nimmt Wellis in Zoohandlungen gefangen

    Guten Abend zusammen!

    Ich würde gern mal eure Meinung zu einem Thema wissen, das mir selbst bis vor kurzem noch völlig unbekannt war... Und zwar sind in und um Leipzig wohl mehrere tote Wildvögel gefunden worden, die an der Vogelgrippe gestorben sind. Nun ist Leipzig also zum "Beobachtungsgebiet" für die Vogelgrippe erklärt worden, wie man an Tafeln am Ortseingang lesen kann. So weit, so unspektakulär - dachte ich. Und dann war ich am Wochenende in einem großen Einkaufszentrum hier in Leipzig in einer Zoohandlung, die zu einer großen Kette gehört. Selbstverständlich wollte ich auch einen Blick auf die Wellis werfen und habe mich schon gewundert, dass an den Vogelvolieren keine Preistafeln angebracht waren wie sonst immer. Auf Nachfrage hat die Verkäuferin erklärt, dass alle Vögel in Leipzig auf Grund der Vogelgrippe sozusagen unter Quarantäne stehen und im Moment nicht verkauft werden dürfen. Das aktuelle Verkaufsverbot gilt wohl bis Ende Februar, wird wohl aber bei jedem neuen Fund von einem toten Wildvogel, der an der Vogelgrippe gestorben ist, um weitere vier Wochen verlängert.... Was mich jetzt sorgt: Allein in dem Zooladen, in dem ich war, warteten 5 Nympfensittiche, ca. 15 Wellensittiche sowie jeweils eine Gruppe Zebrafinken, Kanarienvögel und 2 Diamanttäubchen auf ein neues Zuhause. Alle einigermaßen versorgt, aber doch in sehr beengten Käfigen. Die Wellensittiche hatten vielleicht 1,5 qm Platz und bis auf die Äste, auf denen sie saßen, keine weiteren Beschäftigungsmöglichkeiten. Einige wirkten schon echt sehr gestresst und es tat mir total leid, sie alle da so in dem Käfig sitzen zu sehen und zu wissen, es gibt für sie wohl für lange Zeit keine Chance auf ein besseres zu Hause. Ich meine, ich kann nachvollziehen, dass man die Seuche irgendwie bekämpfen muss, aber haben sich die Verantwortlichen wirklich Gedanken über die Tiere in der Zoohandlung gemacht? Selbst wenn der Verkauf dann im März oder April (oder noch später) wieder anläuft, sind die Wellensittiche lange nicht mehr so jung wie üblich (das hat man an diesem WE schon gemerkt, dass die wenigsten noch Streifen über dem Schnabel hatten), ggf. schon mit anderen Wellis verpaart oder in keinem gesundheitlich guten Zustand durch die schlechte Haltung. Wer kauft die Tiere dann noch und was passiert, wenn sie keiner kauft? Irgendwie habe ich total Angst, dass der Zooladen sie dann einfach durch eine neue "Charge" ersetzt, weil sie eh unverkäuflich geworden sind. Hat jemand von euch Erfahrungen, wie das in anderen Städten läuft?

    LG, Laqui
    Es grüßt aus Mitteldeutschland Laqui mit Zorro, Elenna, Charlie und Mora - und Zora im Herzen.

  2. #2
    Welli.netTeam Benutzerbild von Stubenfalke
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    Album von Stubenfalke

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    Hallo Josi

    Das ist alles recht traurig und auch sehr tragisch,hier in Mecklenburg/Vorpommern geht das ja nun schon über 3 Monate das wegen der Vogelgrippe für alles Geflügel die Stallpflicht gilt.Wie es hier mit den Zoohandlungen ist kann ich Dir nicht genau sagen,weil es in der Umgebung von Ferdinandshof keine Zoohandlung mehr gibt die nächste Zoohandlung die Tiere verkauft ist in Neubrandenburg(über 50 km von mir weg),aber dort werden nun sicher keine Vögel mehr sein.Hier ist es ja auch so daß das ganze Geflügel,Hühner Enten,Gänse und so weiter keinen Freigang mehr haben,viele Landwirte mußten schon Geflügel schlachten weil es im Stall zu eng war, Freilandeier gibt es deswegen bei uns auch nicht mehr. Denke mal wo anders wird es auch nicht anders laufen,denn was sollen die Ladeninhaber machen,zusätzliche Volieren aufstellen geht ja in den engen Läden auch nicht.Die Tiere einfach aus den Läden raus nehmen und wo anders hinbringen dürfen sie ja auch nicht,da würden sie sich strafbar machen.
    Man kann da wohl nur hoffen das der Spuk schnell vorbei ist.

    S.G.
    Enno
    Geändert von Stubenfalke (vor einer Woche um 23:27 Uhr)
    Schöne Grüße von den lieben Wilden und ihrem federlosenTyp.


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  3. #3
    UltimateUser Benutzerbild von sweet4
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    Blogartikel von sweet4

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    Hallo Laqui,

    es leuchtet mir nicht ganz ein, warum die Tiere nach der Quarantäne nicht verkauft werden sollten. In der Regel sind die Käufer von Vögeln aus der Zoohandlung Laien, die Männchen von Weibchen nicht unterscheiden können. Wie wollen sie dann einen Jungvogel von einem Altvogel unterscheiden. Ich mache mir eher Sorgen darüber, wohin die Tiere verkauft werden. Das ist sicher nicht immer das beste Zuhause.
    Übrigens hatte ich meine Frida aus der Zoohandlung. Ich hatte damals gezielt ein älteres Tier gesucht und genommen. Meine Anfrage an die Zoohandlungsverwaltung hatte ergeben, dass Frida bereits zwei Jahre zuvor in den Verkauf gekommen war. Also man findet auch schon ältere Tiere in der Zoohandlung.

    Liebe Grüße

  4. #4
    Welli.netTeam Benutzerbild von Tobe
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    Album von Tobe
    Blogartikel von Tobe

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    Hallo Ihr Lieben,

    ich verstehe durchaus Eure Bedenken und Befürchtungen, wie die betreffenden Wellis (und andere Vögel)
    diese Zeit gut überstehen können und was danach mit ihnen passiert.

    Wärend bestimmte Gebiete zu so genannten Sperrgebieten ausgerufen sind, solange dort noch die Vogelgrippe herrscht,
    sind sämtliche Transporte von Vögeln aller Art verboten und es gilt solange auch die Stallpflicht für die Vögel.
    Ausgenommen sind nur die Transporte zum Schlachter.

    Aufgrund dessen sind die Vermittlungen dort momentan nicht möglich.
    Weil sich die Verkäufer sonst strafbar machen.
    Wie soll man die Vögel vermitteln, wenn man sie nicht transportieren darf?

    Das einzige was ich machen würde, wenn ich einen offensichtlichen Misstand in einer Voliere einer Zohandlung sehen würde ist,
    daß ich die Verkäufer vorsichtig darauf aufmerksam machen würde und ihnen meine Hilfe anbieten würde, die Voliere so einzurichten,
    daß man diesen Vögeln diese Zeit so angenehm wie möglich gestaltet.

    Viele Verkäufer solcher Tiere kennen sich nicht mit den Bedürfnissen der betreffenden Vögel aus
    und sind deshalb in einer solchen Situation vielleicht auch überfordert.
    Ich denke wenn man sie rücksichtsvoll darauf hinweist, aber auch seine Hilfe gleich dazu anbietet,
    wären so einige dafür auch empfänglich Tips anzunehmen.

    An den jeweiligen "engen" Behausungen wird man wohl leider nichts ändern können,
    aber für Beschäftigung kann man dennoch sorgen.

    L.G. Tobe
    Wir sind gegen eine Einzelhaltung von Wellensittichen.


    Unvergessen und für immer im Herzen
    Willi (11) † 24.07.2014, Speedy (7,5) † 14.05.2015, Ernie (3) † 29.07.2015, Medina (2) † 17.06.2016

  5. Die folgenden User gaben Tobe ein Danke für den Beitrag:

    paulouis (vor einer Woche)

  6. #5
    Kennt sich schon aus Benutzerbild von Laqui
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    Guten Abend zusammen!

    Vielen Dank für eure Meinungen

    @Stubenfalke: Interessant zu hören dass es das Problem auch in anderen Regionen gibt. Da scheint die Vogelgrippe den Osten ja ganz schön im Griff zu haben. Ist ja wirklich schlimm, was du über die Situation der Geflügelhalter geschrieben hast. Klar, die sind ja als Halter von ganz vielen Tieren auch extrem betroffen. Also: alle Daumen drücken, dass die Maßnahmen greifen und die Sperrgebiete schnell wieder aufgehoben werden können.

    @ sweet4: Beruhigend zu hören, dass auch ältere Tiere aus der Zoohandlung noch ein neues Zuhause finden. Ich habe ehrlich gesagt immer gedacht, dass die Leute möglichst junge Wellis haben wollen (so wie man es auch regelmäßig in Kleinanzeigen ließt oder von Bekannten hört) aber dein Argument, dass die Käufer das vielleicht gar nicht unterscheiden können, hat mich überzeugt. Und offensichtlich gibt es daneben auch immer noch Käufer, die so wie du nach einem älteren Vogel suchen.

    @Tobe: Das mit der Käfigeinrichtung ist wirklich eine tolle Idee! So weit habe ich ehrlich gesagt gar nicht gedacht, aber jetzt wo du schreibst, dass die Verkäufer auch ziemlich überfordert sind, kommt mir die Verkäuferin in der Zoohandlung, in der ich war, wieder in den Sinn. Sie wirkte echt ziemlich hilflos als sie mir erklärte, dass sie die Vögel im Moment nicht verkaufen darf. Denn das ist ja eigentlich ihr Job - nicht das Beschäftigen der Tiere. Auch wenn das eigentlich echt schade ist! Na, ich werde auf jeden Fall beim nächster Gelegenheit mal wieder in dem Laden vorbei schauen und gucken, wies den Wellis geht. Und wenn ihre Voliere immer noch karg ist, werde ich dir Verkäuferin mal ansprechen. Danke dir für den Tipp! Denn ehrlich gesagt ist es kein so schönes Gefühl, wenn man den Eindruck hat, so gar nichts machen zu können.

    LG! Laqui
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  7. Die folgenden User gaben Laqui ein Danke für den Beitrag:

    paulouis (vor einer Woche)

  8. #6
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    Hallo zusammen,

    ich kann mir schon vorstellen, dass ältere Wellis es in der Zoohandlung schwerer haben, als junge.
    Ob es da einen "Rücklauf" gibt weiß ich nicht, aber ausschließen würde ich das nicht .
    Jedenfalls hoffe ich sehr, dass es für die kleinen Wellis keine langfristigen Nachteile hat, nun so lange in Quarantäne zu bleiben.

    Zitat Zitat von Laqui Beitrag anzeigen
    Also: alle Daumen drücken, dass die Maßnahmen greifen und die Sperrgebiete schnell wieder aufgehoben werden können.

    Die Frage ist ja leider, ob das so geeignete Maßnahmen sind, die da getroffen werden.
    Klar kann Vorsicht nicht schaden, aber die Theorie, dass die Wildvögel die Krankheit übertragen ist nicht bewiesen.
    Da sich das Virus besonders schnell im Körper ausbreitet und recht schnell zum Tode führt, kann ein Wildvogel theoretisch nicht genügend Kraft aufbringen weite Flüge zu absolvieren.
    Viel wahrscheinlichere Ursachen liegen in der Massentierhaltung selbst.
    Das Virus kommt aus Asien und was machen unsere prima Massengeflügelhalter?
    Sie beziehen Futtermittel aus Asien und tauschen Gefügel durch alle möglichen Länder.
    Das wird aber lustig munter über Jahre ignoriert und einfach nicht überprüft. Und ein gewisser Ausschuss wird als ganz normal angesehen. Soll heißen, wenn mal ein paar Tiere plötzlich sterben, wird das erstmal ignoriert. Erst ab einem gewissen Prozentsatz wird dann mal über die Todesfälle nachgedacht, wenn das nicht ohnehin unter den Tisch gekehrt wird. Der Ausschuss (der übrigens in Kilogramm und nicht in Individuen berechnet wird), wird dann teilweise illegal entsorgt und Wildvögel kommen damit in Kontakt.
    Bei den Biosicherheitsmaßnahmen, die inzwischen in den Mastbetrieben gelten, wie soll denn da ein Wildvogel die Tiere anstecken? Desinfektionsschleuse, Luftfilter ect. Diese Tiere haben Null Kontakt zu der Außenwelt weder durch die Luft noch über die Schuhe der Arbeiter dort.

    Anstatt die Verbreitung einigen wenigen Wildvögeln in die Schuhe zu schieben, wäre es angebracht mal die Transportwege der Geflügeltransporte zu überprüfen, den "Warenverkehr" genauer unter die Lupe zu nehmen und in diese Richtung zu forschen.
    Aber das lassen wir mal lieber bleiben, denn da könnte ja ein Ergebnis bei rauskommen, was uns nicht gefällt.
    Schließlich ist das ein Geschäft mit enormen Umsätzen und daraus resulierenden Steuereinnahmen.
    Nicht das wir hinterher noch darauf kommen, dass die unzumutbaren Haltungsbedingungen und die billigen Einkäufe im Ausland dahinter stecken.
    Dem Durchschnittsbürger ist das doch alles Schnuppe, solange der Discounter weiterhin das billigste Fleisch in der Kühltruhe liegen hat.
    Der NABU predigt das schon lange und es gelingt einfach nicht, ersthafte Ursachenforschung zu erreichen.

    Sorry für den wütenden Post, aber die Frage bei dem ganzen ist doch, was wir selbst tun können.
    Die Antwort ist ganz leicht: Wir können die Finger von dem Billigfleisch lassen.
    Ich will ja gar nicht predigen, dass wir alle nun Vegetarier werden sollen, aber es muss doch nicht täglich Fleisch geben, wenn man sich teures Fleisch aus vernünftiger Haltung nicht leisten kann, dann gibt es eben nur ein oder zweimal die Woche Fleisch. Ist auch viel gesünder.

    Wir als Verbraucher bestimmen die Nachfrage und damit auch das Angebot. Wenn sich jeder dazu zwingen würde, hinzusehen und sich beim Griff in die Kühltruhe Gedanken darüber machen würde, dass das in der Verpackung mal gelebt hat und wie das gelebt hat, dann würden sicherlich viel weniger Menschen dieses Fleisch kaufen und langfristig würden sich diese riesen Mastbetriebe gar nicht mehr rentieren.

    LG
    Susi

  9. #7
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    Blogartikel von sweet4

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    Zitat Zitat von Susi85 Beitrag anzeigen
    Wir als Verbraucher bestimmen die Nachfrage und damit auch das Angebot.
    Schön, wenn es so einfach wäre. Man kann aber feststellen, dass es immer mehr Vegetarier gibt und gleichzeitig der Fleischkonsum trotzdem steigt.
    Ich bin übrigens Vegetarier.

    Liebe Grüße
    Geändert von sweet4 (vor einer Woche um 08:03 Uhr)

  10. #8
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    Na ganz so einfach ist das glaube ich auch nicht,sicher habt Ihr nicht ganz unrecht nur die Vogelgrippe ist nun mal an verendeten Wildvögeln nach gewiesen worden.Naja und das mit den Desinfektionsschleusen und Vogelnetzen sind zwar sicherlich gute Sicherheitsmaßnahmen aber hundert Prozentige Sicherheit ist das auch nicht. Denn die Vögel schlüpfen trotzdem durch einige kurz aufstehende Stalltüren oder Spalten,das kann man gar nicht ganz verhindern.Apropos Massentierhaltung hier oben bei uns waren auch zwei Biohöfe betroffen, trotz der genannten Sicherheitsmaßnahmen. So langsam geht hier scheinbar aber auch einigen ein Licht auf das die Vogelgrippe auch auf anderen Wegen in die Ställe gelangen kann. Was den Fleischkonsum angeht da brauchen die Konsumenten ja nur mehr drauf achten was sie kaufen und wo das herkommt, nur da wird ja auch öffter geschummelt.
    Ich bin kein Vegatarier und ich werde auch keiner, habe aber schon vegetarische Gerichte gegessen, schmeckt nicht schlecht aber ganz ohne Fleisch will ich auch nicht.
    S.G.
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  11. #9
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    Zitat Zitat von Stubenfalke Beitrag anzeigen
    Was den Fleischkonsum angeht da brauchen die Konsumenten ja nur mehr drauf achten was sie kaufen und wo das herkommt, nur da wird ja auch öffter geschummelt.
    Ob man das über den privaten Fleischkonsum überhaupt steuern kann, ist doch sehr fraglich. Der größte Nachfrager von tierischen Produkten ist doch die Industrie. Wenn man sieht, in welchen Fertigerzeugnissen überall Tier enthalten ist von Lebensmitteln angefangen bis hin zu Medikamenten.

  12. #10
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    Da magst Du ja recht haben,aber erstens können wir beide da jetzt eh nichts ändern und zweitens weichen wir vom Thema des Threads ab.
    Ja und drittens wünsche ich Dir und Deinen Wellis ein schönes Wochenende.
    S.G.
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  13. Die folgenden User gaben Stubenfalke ein Danke für den Beitrag:

    sweet4 (vor einer Woche)

  14. #11
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    Hallo,

    ein kleiner Nachtrag ist mir aber noch wichtig:
    Der Kot aus der Massentierhaltung wird oftmals nicht entsorgt, sondern als Dünger auf dem Feldern verteilt. Dass sich dann auch Wildvögel anstecken, wundert daher nicht.

    Mit der Nachfrage ist das auch so eine Sache. Klar wird nur etwas weniger als die Hälfte des produzierten Fleisches von Endverbrauchern konsumiert, aber das sind immerhin noch rund 60 kg pro Kopf und Jahr.
    Das ist echte eine ganze Menge. Daher kann jeder einzelne doch was bewegen.

    Das große Problem an der ganzen Sache ist halt einfach, dass private Halter und auch kleine Betriebe gezwungen werden, ihre Hühner ect. in den Stall zu zwängen.
    Zuende gedacht würde die Einhaltung des Transportverbotes ja auch noch bedeuten, dass ihr nicht mit einem kranken Welli zum TA fahren dürft, wenn ihr im Sperrbezirk wohnt.
    Das ist meiner Meinung nach ein riesen Unsinn.
    Es müsste einfach mal die Frage beantwortet werden, wie das Virus übertragen wird, statt solche unsinnigen Regelungen zu erlassen.

    So, jetzt bin ich auch ruhig , aber das Thema zeigt wieder mal so deutlich, dass es immer nur ums Geld geht und die Bevölkerung für dumm verkauft werden soll.

    LG
    Susi
    Geändert von Susi85 (vor einer Woche um 21:32 Uhr)

  15. #12
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    Auch Dir und Deiner Chaoscompanie ein schönes Wochenende.

    S.G.
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  16. Die folgenden User gaben Stubenfalke ein Danke für den Beitrag:

    Susi85 (vor einer Woche)

  17. #13
    UltimateUser Benutzerbild von sweet4
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    Zitat Zitat von Susi85 Beitrag anzeigen
    So, jetzt bin ich auch ruhig , aber das Thema zeigt wieder mal so deutlich, dass es immer nur ums Geld geht und die Bevölkerung für dumm verkauft werden soll.
    Klar hängen vor allem wirtschaftliche Interessen am gegenwärtigen Umgang mit der Vogelgrippe, aber eben auch das berechtigte Interesse, dass der Vogelgrippevirus nicht mit dem Grippevirus, an denen Menschen erkranken, eine Verbindung eingeht. Eine solche Grippewelle könnte man zur Zeit medizinisch nicht behandeln. Was gäbe es dann für einen Aufschrei, wenn wir in eine Situation gerieten, die erst mal nicht beherrschbar wäre. Das war unlängst Thema eines interessanten Webinars über Zoonosen, wo man sich ganz klar für den Schutz der Bevölkerung ausgesprochen hat.

  18. #14
    Wohnt hier Benutzerbild von Pips
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    Zum Thema zurückzukommen:
    Ich glube gar nicht, dass das Alter beim Kauf eines Tieres immmer so wichtig ist! Die meisten Käufer können das sowieso nicht erkennen. Sie schauen rein und dann sind es Aussehen und Verhalten, die oft der Grund der Wahl sind, vor allem bei Kindern. Da muss ein Welli gerade rumturnen oder sich irgendwo süß reiben oder 2 kraulen sich intensiv, geht da das Herz schon auf. bei meiner Tochter musste er damal unbedingt gelb sein, da hat man nach Alter überhaupt nicht gefragt.
    Die Anmerkung, in den Geschäften Tipps zur Haltung zu geben, finde ich prima. In meiner Zoohandlung ist das prima, aber bei einer anderen in der Nähe würde ich das auch tun! Bin nur froh, dass wir die Situation hier nicht haben!
    Liebe Grüße
    Elke und ihre Federhaufen

  19. #15
    Welli.netTeam Benutzerbild von Stubenfalke
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    Album von Stubenfalke

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    Das stimmt Elke,ich habe damals auch erst mal auf das Aussehen und Verhalten, beim kauf von meinen ersten Wellis, geachtet und dann erst gefragt wie alt die etwa sind.Ja und meine Susi war auf jeden fall auch älter als zwei Monate.In der einen Zoohandlung in Neubranden wird übrigens auch über die richtige Haltung aufgeklärt.
    S.G.
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