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Thema: Endlich wieder Katzenmama?

  1. #1

    MelidieVogelmama
    Ist Futterfest Benutzerbild von MelidieVogelmama


    Ein Aktivitätssterne

    2 Wellensittiche


    Album von MelidieVogelmama

    Standard Endlich wieder Katzenmama?

    Hallo Ihr,

    Ich möchte mir zwei Kätzchen anschaffen.

    Ich hatte bereits eine Katze, leider ist das eingetroffen worum wir uns alle jeden Tag einen Kopf machen, Sie wurde 2014 mit nur einem Jahr von einem Auto angefahren und ist von uns gegagen.

    Seit dem Tag an vergeht kein Tag an dem ich nicht zum einen Sie und es zum anderen aber auch vermisse eine Katze zu haben.

    Ich bin zwischenzeitlich Zuhause ausgezogen, in eine Wohnung in der keine Katzenhaltung erlaubt war (man will sich ja auch nicht mit der Vemieterin anlegen).

    Nun bin ich am 01.05 wieder in eine neue Wohnung gezogen, jetzt könnte ich mir meinen kleinen Traum erfüllen.

    Es kommt für mich selbstverständlich nicht in Frage meine Wellies abzugeben, diese haben Ihren Käfig im Esszimmer was eine Art durchgangszimmer zum Garten und in das Bad ist (ein altes Haus; ist etwas verbaut).

    Das Esszimmer lässt sich durch eine Tür von den anderen Räumen abtrennen, die Katzen würden also nur unter Aufsicht zu den Vögeln ins Zimmer und auch nur wenn die Wellies im Käfig sind (meine Wellies fliegen nicht gerne, 1-2 Runden am Tag das war es).

    Die Katzen hätten somit Jeden Tag Wohnzimmer, Küche und Schlafzimmer (etwa 40qm)

    Ich hatte da an Clickertraining mit den Katzen gedacht.

    Ich würde gerne zwei Katzen aus dem Tierheim holen die auf ein neues schönes Leben warten.

    Meint ihr das wird alles so klappen wie ich es mir vorstelle?

    LG

  2. #2

    Kleiner Prinz
    Ist Futterfest Benutzerbild von Kleiner Prinz


    Ein Aktivitätssterne

    Besitzt keine Vögel


    Standard

    Hallo Melanie,

    ich habe da eine ganz klare Haltung: entweder Vögel oder Katzen. Alles geht halt nicht im Leben, und zum Wohle der Vögel sind beide Haltungen unvereinbar, sofern man eine gute Haltung bieten möchte.

    Zitat Zitat von MelidieVogelmama Beitrag anzeigen
    Das Esszimmer lässt sich durch eine Tür von den anderen Räumen abtrennen, die Katzen würden also nur unter Aufsicht zu den Vögeln ins Zimmer und auch nur wenn die Wellies im Käfig sind (meine Wellies fliegen nicht gerne, 1-2 Runden am Tag das war es).
    Die Aufsicht nützt gar nichts, wenn die Katze ihrem Jagd- oder auch Spieltrieb nachgeht. Das geht blitzschnell, da kannst du nicht eingreifen. Auch ein Sprung gegen die Voliere kann fatale Folgen haben. Ganz unabhängig davon ist es für die meisten Vögel eine enorme Stressbelastung, wenn sich der Todfeind im selben Raum befindet. Enorme Stressbelastung bedeutet über das momentane Unwohlsein hinaus stärkere Anfälligkeit für Krankheiten.

    Hinzu kommt, dass dich diese Situation nicht dazu animieren wird, deinen Vögeln mehr Freiflug zu geben. Wenn deine Vögel "nicht gerne fliegen", solltest du meines Erachtens über Anreize nachdenken und nicht die Lage so gestalten, dass es gar nicht mehr vernünftig ist, sie öfter rauszulassen. In einem anderen Thread schreibst du, dass sie jetzt endlich aus dem Käfig kommen. Das heißt doch, dass diese Situation ausbaufähig ist. Ich wünsche dir, dass dir die Vögelchen so viel Freude bereiten, dass du auf Katzen verzichten kannst. Wenn nicht, würde ich zum Wohle der Tiere für die Wellis ein neues Zuhause suchen.

  3. #3

    Gast

    Standard

    Hallo Melanie, ich seh das wie Kleiner Prinz.
    Vor vielen Jahren hatte ich mal Vögel und Katzen in einer Wohnung und würde das nie wieder so machen.
    Damals endete es damit, dass die Vögel monatelang zu ihrer Sicherheit keinen Freiflug mehr hatten und ich sie schließlich abgegeben habe (in eine Voliere), weil sie die totalen Dickerchen geworden waren. Die Vögel waren damals auch in einem Durchgangszimmer mit 2 Türen untergebracht. Ich habe mich damals also für die Katzen entschieden.

    Die beiden Katzen von damals sind seit langem verstorben und ich möchte aus 2 Gründen keine eigenen Katzen mehr. Erstens, ich liebe auch Vögel und möchte ohne Wellis nicht leben. Und sie sollen nicht nur durch eine einzige Tür von ihren Fressfeinden getrennt leben. So vorsichtig, dass es ungefährlich bleibt, kann man auf Dauer nicht sein. Meine Vögel spazieren auf dem Fußboden rum, da sie sich in dem Raum so sicher fühlen. Wenn in dem Moment die Katze reinhuscht, kannst du nicht mehr handeln und der Welli ist in Lebensgefahr.

    Zweitens, ich hatte so viel Angst um meine Freigänger Katzen und vor den Gefahren, denen sie jeden Tag ihres Lebens ausgesetzt sind. Du hast es ja auch erlebt. Mit dieser Angst um mein Tier, sprich Katze, kann ich nicht leben.

    Ich habe auch die reine Wohnungshaltung von Katzen ausprobiert. Damit bin ich auch nicht klargekommen. Eine Katze ohne Bäume, Wind, Wiese, Jagd, Gestrüpp zum Rumpirschen ist in meinen Augen wie ein Fisch ohne Wasser.

    So war und ist das bei mir.

  4. #4

    MelidieVogelmama
    Ist Futterfest Benutzerbild von MelidieVogelmama


    Ein Aktivitätssterne

    2 Wellensittiche


    Album von MelidieVogelmama

    Standard

    Ich hätte noch die Möglichkeit ein Außenvolier zu bauen.

  5. #5

    Welliburg66
    Welli.net Auskenner Benutzerbild von Welliburg66


    Drei Aktivitätssterne

    8 Wellensittiche


    Album von Welliburg66

    Standard

    Hallo Melanie,
    ich kann dich gut verstehen. Auch ich liebe Katzen sehr. Vor vielen Jahren ist mein geliebter Perserkater Caruso gestorben. Bevor der erste Welli bei mir einzog, habe ich lange über erneute Katzenhaltung nachgedacht, mich jedoch aus verschiedenen Gründen dagegen entschieden.
    Inzwischen habe ich 6 Wellis. Jeder ist eine eigene kleine Persönlichkeit und von mir sehr geliebt.
    Für mich ist kompromiss klar: Jäger und Beutetier sollten niemals in einem Haushalt leben.
    Mein Perser Caruso war ein echter Stubentiger und Dosenfutterliebhaber und bereits ein Senior, als sich ein Spatz durchs gekippte Schlafzimmerfenster verirrt hatte. Als ich das Schlafzimmer betrat - tags hatte Caruso keinen Zutritt - dauerte es nur Sekunden bis er den armen Vogel in den Fängen hatte. Keine Chance ihm den kleinen Vogel lebend wegzunehmen. Es ging so schnell, dass ich kaum Begriff was sich im Raum abspielte, als es auch schon zu spät war für den kleinen Spatzen.
    Daher nochmal: Bei aller Tierliebe Katze und Vogel in einer Wohnung , ein klares NEIN.
    Auch wenn es dir schwerfällt, du musst eine Wahl treffen im Sinne der Tiere.

  6. #6

    tiefflieger
    Welli.net Auskenner Benutzerbild von tiefflieger


    Drei Aktivitätssterne

    9 Wellensittiche


    Album von tiefflieger

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    Ich stellte mir schon öfters mal die Frage und fand bisher keine schlüssige Antwort

    Wie kann man als Vogelfreund zugleich Katzen Lieben?
    Beutegreifer und dessen Opfer! Todfeinde!
    Und die auf engstem Raum vergesellschaften wollen?

  7. #7

    Nina.S
    Welli.net Team


    Fünf Aktivitätssterne

    7 Wellensittiche


    Album von Nina.S

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    Hallo Melanie

    Ich habe auch Katzen und Wellis. Jede Katze reagiert anders auf die Vögel. Als ich Kind war hatte wir eine Katze die hatte Angst vor den Vögel, sie ist regelrecht geflohen wenn einer im Raum war.

    Meine Wellis sind nun seit diesem Wochenende in der Aussenvoliere. Madame Floh interessiert sich überhaupt nicht für die Vögel. Sie läuft am Käfig vorbei ohne sie auch nur eines Blickes zu würdigen. Max der kleinste ist ein paar Mal am Käfig hochgeklettert. Den Wellis ist das piepsegal. Sie bleiben cool am Boden sitzen, fressen weiter oder sitzen auf den Stangen. Sie wissen genau dass die Katze nicht zu ihnen rein kann.

    Ich habe alle Volierenelemente doppelt vergittert und einen Teil habe ich auch mit PET-Folie überzogen. Als die Wellis noch im Haus waren, hatten sie ein eigenes Zimmer und die Türe war immer zu. Es ist schon schwierig mit Wellis und Katzen unter einem Dach zu leben. Da man sich überhaupt keinen Fehler oder Nachlässigkeit erlauben kann. Meine Katzen sind aber sehr viel auf Achse und haben diverse Rückzugsorte draussen so dass sie höchstens am Abend für 2 Stunden ins Haus kommen.

    Lieber Gruss

  8. #8

    Pips
    Welli.net Auskenner Benutzerbild von Pips


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    30 Wellensittiche


    Album von Pips

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    Zitat Zitat von tiefflieger Beitrag anzeigen
    Ich stellte mir schon öfters mal die Frage und fand bisher keine schlüssige Antwort

    Wie kann man als Vogelfreund zugleich Katzen Lieben?
    Beutegreifer und dessen Opfer! Todfeinde!
    Und die auf engstem Raum vergesellschaften wollen?
    Hallo,
    ich liebe Vögel , als auch Katzen- das ist doch kein Widerspruch! warum denn nicht?
    Nur muss ich mich entscheiden, was ich in meiner Wohnung halten möchte und mich mit den Kätzchen in der Straße begnügen, die man vielleicht mal streicheln darf bzw wenn ich meine Tochter besuche, werden diese Miezen gekrault und gestreichelt, bis sie nicht mehr mögen!

  9. #9

    Tinkerbell
    Ist in der Jugendmauser


    Zwei Aktivitätssterne

    7 Wellensittiche


    Album von Tinkerbell

    Standard

    Winke

    Also neben der Gefahr für die Wellis sehe ich auch ganz entschieden den Zeitfaktor als Problem. Wenn man nicht gerade zu Hause ist sondern arbeitet sehe ich keine Chance allen Tieren gerecht zu werden. Rechnet man 1h pro Tierart am Tag und am Wochenende nochmal mehr.
    Wie soll das gehen? Die Katzen fordern schon ihre Aufmerksamkeit, die Vögel müssen dann im Käfig bleiben.

    LG
    Birgit

  10. #10

    Nem
    Frisch geschlüpft Benutzerbild von Nem


    Keine Aktivitätssterne

    Besitzt keine Vögel


    Standard

    Zitat Zitat von MelidieVogelmama Beitrag anzeigen
    Ich hätte noch die Möglichkeit ein Außenvolier zu bauen.
    Hallo,

    unter diesen Umständen würde ich keine Probleme darin sehen beide Tierarten halten zu können.
    Eine Aussenvoliere, die Raubtiersicher gebaut wurde und groß genug für die Wellensittiche ist, stellt wohl die schönste Haltungsform für die Vögel dar.

    Dürftest du denn von dem Vermieter aus eine Aussenvoliere bauen?
    Wie groß würde der Schutzhaus, die Aussenvoliere selber ausfallen und wie viele Tiere hältst du?

    Die Aussenvoliere sollte wegen des fehlenden Freiflugs ja durchaus ein paar qm groß sein, damit die Tiere sich ausreichend bewegen können.

    Zitat Zitat von Calimero8 Beitrag anzeigen
    Ich habe auch die reine Wohnungshaltung von Katzen ausprobiert. Damit bin ich auch nicht klargekommen. Eine Katze ohne Bäume, Wind, Wiese, Jagd, Gestrüpp zum Rumpirschen ist in meinen Augen wie ein Fisch ohne Wasser.
    Das würde die Katzenhaltung allgemein aber für unmöglich machen, wenn Wohnungshaltung gar nicht ginge.
    Katzen gehören eigentlich nicht in unsere Natur, durch ihre Freigänge leiden die Wildvögel nicht wenig.
    Das Katzen jagen gehört zu ihrem natürlichen Verhalten, allerdings geht die Vogelpopulation seit Jahren immer weiter zurück und dazu tragen auch die Katzen, die manche Halter auf die Natur los lassen, mit bei.

    Katzen kann man durchaus auch als reine Wohnungstiere halten, die Wohnung selber muss nur angemessen groß und Katzengerecht sein. Zudem sollten Katzen nicht allein gehalten werden und der Halter selber sollte sich mit einbringen die Tiere auszulasten.


    Liebe Grüße
    Nem

  11. #11

    Ive84
    Ist in der Jugendmauser Benutzerbild von Ive84


    Zwei Aktivitätssterne

    44 Wellensittiche


    Album von Ive84

    Standard

    Hallo Melanie

    wie du siehst, löst deine Fragestellung hier große Kontroversen aus und wird von einigen emotional aufgenommen. Das zeigt, was du vorher schon wusstest, dass Katzenhaltung und Vogelhaltung grundsätzlich nicht so einfach zu kombinieren sind.

    Es ist richtig was manch einer schreibt, dass eine Katze den unmitelbaren Fressfeid für einen Vogel darstellt. Das heißt nicht, dass man sie nicht trotzdem lieben kann Sie sind schon bezaubernd (und das sagt gerade jemand, der sich nie eine Katze anschaffen würde)...Was man wissen muss ist eben, dass man sich Dinge oft einfacher ersdenkt, als sie im Alltag sind. Du siehst, ich habe kein "einfaches-komplettes" Veto gegen eine gemeinsame Katzen- und Vogelhaltung. Aber, ich will dir mit auf den Weg geben, was das beinhaltet.

    Ich kenne sowohl positiv Beispiele, als auch Negativbeispiele.
    Ein Positivbeispiel ist jemand, der ein eigenes Vogelzimmer für seine Federchen hat. Dieses Vogelzimmer ist rund um die Uhr abgeschlossen, befindet sich auf einem anderen Stockwerk als das, in dem die Katzen (sie hält zwei) unterwegs sind und die Katzen haben NIE Zutritt. Nicht unter Aufsicht und schon zwei Mal nicht ohne... Das komplette Stockwerk ist für die Katzen tabu. Abgerennt für die Katzen.
    Dies bringt im Alltag einiges an Anstrengung mit sich. Angefangen von der Tatsache, dass man höllisch aufpassen muss, dass nicht doch ne Katze schnell mit durchschleicht, hinter einem oder einem zwischen den Füßen durchrutscht, dass die Tür ganz sicher immer angeschlossen sein muss, das heißt nicht nur verschlossen im Sinne von ins Schloss gefallen, sondern verschlossen mit Schlüssel, bis hin zur Tatsache, dass dies keine einzige, lebensgefährliche Ausnahme bilden darf. Denn für die Vögel endet das im schlimmsten Falle tödlich. Hier stellt sich die Frage, hat man den Platz dazu und wenn ja, will man dann verschlossen leben?
    Wenn man alleine im Haushalt lebt, dann mag das noch möglich sein immer sicher daran zu denken, aber spätestens wenn mehrere Beteiligte da sind, dann wird es schwierig immer sicher zu sein. Das hat dann auch nichts mit fehlendem Vertrauen zu tun, sondern mit alltäglicher Schussligkeit, Gedankenlosigkeit und Eile oder Stress. Einen Schlüssel umzudrehen und zwar sicher, das ist irgendwann ein Automatismus, der jedoch genau deshalb so gefährlich ist. Wer kennt es nicht...die Frage -"Hab ich den Herd ausgemacht? - Ist das Licht aus?" Das sind Dinge die wir in den meisten Fällen unbewusst und somit automatisch tun und die deshalb nicht mehr bewusst wahrgenommen werden. Deshalb werden sie unsicher und somit zum absoluten Sicherheitsrisiko. Dessen muss man sich bewusst sein. Und angesichts der Tatsache, dass das sehr große Verbindlichkeiten sind, die weitreichend sind, muss man das wirklich wollen und am Ende auch durchziehen. Schließlich ist das ja keine Sache von 2 Wochen, sondern unter Umständen eine von vielen Jahren.

    Den Negativfall kenn ich ebenso. Er kam bei einer Freundin meiner Schwester vor und ich hab glaub ich vor einigen Jahren davon auch schon berichtet. Es ging um einen Welli, der ebenfalls im Esszimmer stand. Ein Ort an dem die damalige Hauskatze keinen Zutritt hatte und der Vogel lebte dort viele Jahre ohne Freiflug. Er sollte an mich abgegeben werden und wenige Tage bevor er umziehen sollte, hat die Katze den Vogel im Käfig getötet. Sie hat mit den Krallen den am Gitter sitzenden vogel erwischt und vorbei war es.

    Was es zu bedenken gilt sind folgende Dinge: Du hast in deiner Wohnung nicht die Möglichkeit einen Bereich komplett zu sperren für die Katzen, außer durch Türen, die jedoch dann immer verschlossen sein müssten. Katzen können Türen öffnen, deshalb reicht ein normales Verschließen nicht.
    Katzen sind instinktgesteuert. Das heißt, sie haben einen Jagdtrieb. Den kannst du auch durch Klickern nicht so abtrainieren, dass eine Katze das jagen komplett unterlassen würde ohne dabei selbst massiven Stress zu empfinden, denn sie muss ihren tiefsten urtrieb unterdrücken. Auch die Vögel fühlen sich mit Katzen im Zimmer nicht wohl. Selbst wenn du diese nur unter Aufsicht mit hereinlässt, so kann dein Vogel dies nicht unterscheiden. Du hast keinerlei Möglichkeit deinem Vogel/deinen Vögeln in diesem Moment ein verstärktes Sicherheitsgefühl zu vermiteln. Sie werden Stress haben.
    Kannst du dir vorstellen das Esszimmer komplett für die Katzen zu sperren?
    Wenn du eine Außenvoliere planen würdest, wäre diese realisierbar in ausreichender Größe mit Schutz vor den Katzen auch von außen? Sind ja nicht nur deine Tierchen, sondern auch potentielle Nachbarskatzen und andere "Feinde" Marder und Co sind nicht zu unterschätzen. Doppelt vergittert wäre wichtig. Der innenliegende Teil sollte aus engmaschigem Edelstahlgitter sein, d.h. das ist teuer. Ist ein Schutzraum vorhanden, in den die Tiere bei Kälte und schlechtem Wetter können? Wenn nein, wo kämen sie dann unter?
    Das alles sollten Dinge sein, die dir nicht nur bewusst sein müssen, sondern die einfach bevor du dir eine Katze anschaffst, gelöst sein müssen.

    Wie gesagt, auch wenn ich selbst kein riesen Katzenfan bin, so hab ich nur unter Vorbehalt was gegen eine gemeinsame Haltung. Aber diese bringt eben, und da lässt sich auch nichts schön reden, sehr viele Einschränkungen mit sich.

    Der zeitliche Faktor ist bereits angesprochen worden. Ich stell es mir bei anhaltend getrennten Bereichen schwierig vor, wenn man Zeit mit den Tieren verbringen will. Ich komme pro Tag etwa 1,5 Stunden in den Stall meiner Wellis. Die restliche Zeit verbringe ich außerhalb. Meine Wellis sind aber auch 29 und nicht nur zwei und haben somit jede Menge zu tun und sich als Beschäftigung.

    Bedenke all diese Dinge einfach und entscheide dann so, dass es deinen Tieren, aber auch dir gut geht. Manchmal folgt man einem Herzensimpuls des Vermissens, merkt dann aber selber, dass man sofern man ihm nachgeht auch nicht glücklicher wird. Du bist so reflektiert, dass ich dir eine tragbare Entscheidung zutraue. Ich vertrau dir da

    Alles, alles Liebe für dich und deine Pieper und auch nochmal mein Mitgefühl zur Situation deiner Katze, die du so sehr vermisst. Ich versteh das sehr gut...

    Liebe Grüße, Ive

  12. #12

    Gast

    Standard

    Hallo Melanie,ja bei mir hat sich einiges geändert.Ich weiss,dass vor längerer Zeit eine andere Userin,dass gleiche Problem eingestellt hat.Meine Meinung war damals auch unmissverständlich.Entweder-Oder.Ich muss mich heute bei dieser Userin öffentlich entschuldigen!Es geht Wirklich!
    Ich habe auch nur eine kleine Wohnung 40m2 gross.Ich habe mich damals nicht,so wie du,bewusst für die Anschaffung einer Katze entschieden.Das Leben hat mir einfach einen kranken Kater vor die Tür gesetzt und ich ließ ihn rein.Er war krank und ich schaue nicht weg,wenn ein krankes Tier meine Hilfe braucht.Egal,welches Tier.Ich mag keine Schlangen,trotzdem hab ich eine gerettet.
    Als klar war,dass ich diesen tollen Kater behalten will,wurde es schwierig.Die Vögel waren im Schlafzimmer und ich/der Kater schliefen im Wohnzimmer.Das war kein Zustand.
    Ich habe aus meinem Schlafzimmer einfach zwei Zimmer gemacht.Schlafzimmer und Vogelzimmer.Sie haben ihren eigenen Raum mit ganztägigen Freiflug.Der Raum ist absolut einbruch sicher!!!!Da kommt keine Katze rein.
    Und,was soll ich sagen.Es klappte ganz wunderbar!!!!!Völlig unkompliziert.Ich würde meinen Kater niemals in das Vogekzimmer lassen,nicht mal untr Aufsicht,dafür sind die Reflexe bei einer Katze einfach zu gut und zu schnell.Deshalb bin ich bei deinem Vorhaben ,die Katze unter Aufsicht ins Durchgangszimmer zu lassen,echt skeptisch.Okay,wenn die Vögel im Käfig sind,aber dann wirklich nur mit Aufsicht.
    Es ist natürlich auch einfach so,wie Christina schon sagt,dass es auch auf den Charakter einer Katze ankommt.
    Mein Fazit:Katze und Vögel ist möglich,aber man muss immer extrem achtsam sein.Ich habe an der Tür zum Vogelzimmer zwei unterschiedliche Verriegelungen.
    Ich habe mich von Anfang an dazu erzogen immer beide Schlösser zu schliessen,auch wenn der Kater gar nicht in der Wohnung war und das Telefon klingelte,habe ich mir die Zeit genommen,beide Schlösser zu schliessen.Ohne Ausnahmen!!!!
    Und es klappt ganz wunderbar und ich würde es immer wieder machen.Ich hätte auch gerne einen Hund obwohl ich eine Katze habe.
    Sowohl als auch,macht das Leben reicher,als entweder,oder!!!!!!!

  13. #13

    Gast

    Standard

    Liebe Melanie.
    Ich habe seit meiner Kindheit Hund ,Katze und Vögel.Bisher gab es nie Probleme.Wir hatten damals zuerst Vögel.Später kam ein Hund dazu.Die Katze kam als Katzenbaby später und hatte so die Gelegenheit sich an ihre ungleichen Freunde zu gewöhnen.Und es hat super geklappt.Die Katze wurde ja quasi mit Hund und Vögel groß und zeigte an den gefiederten Freunden überhaupt kein Interresse.Wie es allerdings wäre,wenn du dir eine erwachsene Katze holst weiß ich leider nicht.Und wenn sie aus dem Tierheim ist kennst du ja auch nicht ihren Charakter.Denn die Tiere aus den Heimen haben oft viel hinter sich.Doch bei Katzenbabys ,wenn sie mit den andern Tieren groß werden und du viel Zeit hast die Katze in gewissem Maße zu erziehen ,sehe ich eigentlich keine Probleme.Denn auch Katzen lassen sich erziehen.
    Egal wie du dich entscheidest,ich wünsche Dir auf jeden Fall viel Erfolg!
    Lieben Gruß
    Brigitte

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