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Thema: Wie groß sollte die Transportbox sein

  1. #1

    Sessany
    Welli.net Auskenner


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    Album von Sessany

    Standard Wie groß sollte die Transportbox sein

    Liebe Wellensittich-Liebhaber(innen)

    Meine Wellensittich-Henne quietscht (leises piepsen), "murkst" seit einigen Tagen recht auffällig (habe das Geräusch seit 6 Jahren nie gehört). Da sie sehr scheu ist, versuche ich das "in-die-hand-nehmen" für Untersuchungen/Kontrollen so gering wie möglich zu halten. Nun habe ich sie mir heute aber einmal genauer angesehen; äusserlich aber keine Auffälligkeiten entdecken können. Beim Abtasten der Flügel konnte ich gegen den Flügelansatz hin einen kleinen, festen Knubbel feststellen. Fliegen kann sie in der Regel recht gut, nur heute beim Einfangen hat ihre Energie nicht mehr richtig gestimmt und sie ist nach der zweiten Runde auf den Boden geplumpst. Bei ihr als Fliegengewicht recht auffällig. Sie zeigt - soweit ich es beurteilen kann - ein normales Fressverhalten. Auch mit ihrem Partner versteht sie sich und streitet sich wie eh und jeh um den begehrten Schlafplatz.

    Ich möchte sie (ca. 7/8) - und auch den Senior (10 jahre) - nun aber beide zum Tierarzt bringen für einen Rundum-Check. Der nächste Vogeltierarzt ist aber ungefähr 1h von meinem zuhause entfernt; ich habe die Möglichkeit, mit dem Auto anzufahren. Nun habe ich aber leider keine geeignete Transportmöglichkeit und bin mir am überlegen, zwei separate Transportboxen zu kaufen. Beide in eine möchte ich nicht unbedingt da ich nicht weiss, wie die Henne (von Natur aus ein "Beisserchen") in so einer Stress- und Belastungssituation auf den Guten Zitronenkopf reagieren wird. Könnt ihr mir eine Empfehlung für Transportboxen angeben?

    Wäre so eine in Grösse M geeignet? Ich bin da leider ziemlich unerfahren, da ich noch nie zu einem Spezialisten fahren musste.

    Liebe Grüsse aus der Schweiz

    Sessany

    ***

  2. #2

    Pezzy
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    Album von Pezzy

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    Hallo Sessany,

    den Link musste ich entfernen, da es ein Forenfremder Link ist, aber die Größe der Box würde auf jeden Fall ausreichen.

    Für einen Vogel benutze ich eine Transportbox, welche 23cm lang und 15cm breit ist. Ich benutze aber eine andere Art der Box, welche Gitterstäbe und eine Sitzstange hat. Aber die von die gezeigte Box wäre geeignet.

    Wünsche euch alles Gute und hoffe, dass die Wellis nicht zu schlimm krank sind

  3. #3

    Sessany
    Welli.net Auskenner


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    Album von Sessany

    Standard

    Vielen Dank Pezzy! Werde mich das nächste Mal besser um die Einhaltung der Forenregeln kümmern .

  4. #4

    Lea-113
    Welli.net Auskenner Benutzerbild von Lea-113


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    Album von Lea-113

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    Hallo Sessany !
    Eine gute Entscheidung, die beiden getrennt zu transportieren.
    In eine gemeinsame Box solltest du nur fest verpaarte Pärchen, beim Tierarzttransport
    zusammen hineinsetzen.
    Ich konnte jetzt ja die Transportbox die du gezeigt hast, nicht mehr sehen.
    Aber generell gilt, sie sollte nicht zu groß sein, wegen der Verletzungsgefahr.

  5. #5

    Woodstock
    ruht sich aus ...


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    Album von Woodstock

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    Wahrscheinlich kommt meine Antwort zu spät und Du warst heute schon beim TA. Ich habe Deinen Link auch nicht mehr gesehen, habe aber festgestellt, dass eine Sitzstange als Haltemöglichkeit wichtig ist, damit die Wellis nicht hilflos hin und her rutschen. Außerdem habe ich im Gegensatz zu Lea-113 die Erfahrung gemacht, dass die Wellis sich wohler fühlen, wenn sie nicht ganz allein transportiert werden. Über meine Transportbox, die unten geschlossen ist und in der oberen Hälfte Gitterstäbe hat, lege ich während der Fahrt noch ein kleines Handtuch, so dass die Wellis ein bisschen Licht und Luft bekommen, aber nicht von den 1000 optischen Eindrücken erschreckt werden.

  6. #6

    Sessany
    Welli.net Auskenner


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    Album von Sessany

    Standard

    Liebe Alle; hier ein kleines Update:

    **EDIT**: Vielen Dank Forever für die Korrektur des Beitrags, ich entschuldige mich vielmals für den fälschlicherweise eingefügten Link und das Bild.

    Bei einem Telefonat mit einer Tierarztpraxis im Januar wurde mir empfohlen, über das Wochenende abzuwarten und zu beobachten, ob sich nach einem Dampfbad eine Verbesserung des Gesundheitszustandes bei meinen beiden Wellensittichen beobachten lässt. Ich habe zusätzlich zum Dampfbad jeden Abend einen Teller mit frischen, zerschnittenen Zwiebeln in den Käfig gestellt und ihn abgedeckt. Ich hatte tatsächlich das Gefühl, dass es etwas gebessert hat und habe daraufhin von einem TIerarztbesuch abgesehen.

    Nun hatte ich vor 3 Tagen aber erneut das Gefühl, dass sich beide relativ häufig kratzen und niesen. Ich bin daraufhin mit meinen beiden Wellis zur Kleintierpraxis *** gefahren.

    ***

    Ich habe für beide Wellis eine separate Transportbox mit Sitzstange gekauft und diese beiden dann in einer Kartonkiste platziert so, dass isch beide sehen und hören können. Hat alles gut geklappt.

    Die Tierärztin (sehr kompetent) hat bei beiden eine Konsultation (Untersuchung) durchgeführt, bei welcher herauskam, dass das Weibchen (Schwänli) in einem sehr guten Zustand ist (punkto Gewicht aber an der unteren Grenze kratzt).

    Bei dem Männchen (Päuli) wurden aber leider Lipome im Brustbereich und ein Tumor im Leberbereich festgestellt. Mir wurde die Option gestellt, dass ich Päuli röntgen lassen könnte um genau feststellen zu können, von wo der Tumor genau herkommt. Aufgrund seines Alters (er wird Ende März 9 Jahre alt) habe ich mich aber dagegen entschieden. Das Herz wurde mir in dem Moment sehr schwer. Die Tierärztin meinte auch, dass ein Röntgenbild und eine mögliche Diagnose auf ein Leberproblem relativ wenig erfolgreiche Behandlungsmöglichkeiten offen liesse und eben auch aufgrund seines Alters es nicht unbedingt ratsam sei und die Sanduhr abgelaufen sei (ich glaube in Bezug auf die Leber - man es auch anderst verstehen). Ich solle mich darauf einstellen, dass er nicht mehr lange leben wird. Das wusste ich irgendwie schon vorher, aber als ich es direkt von der TA gehört habe, war es doch ein recht harter Brocken zum Schlucken. Immerhin hat er mich schon fast das halbe Leben lang begleitet - aber irgendwann ist halt auch sein Leben vorbei.

    Bei Schwänli ist wie gesagt alles i.O, es wurde auch noch eine Kropfspülung (Kropfabstrich) gemacht, um dem Hervorwürgen (hat sie ein paar Mal gemacht) auf den Grund zu gehen. Es wurd nichts gefunden, vermutlich überfrisst sie sich einfach ab und an und kotzt dann zu viel gefressene Körner wieder aus.

    Päuli ist zudem immer mal wieder stark in der Mauser; die TA hat mir eine Zufütterung von Eifutter und dem Beifügen von Vitamintropfen ins täglich frische Trinkwasser empfohlen.

  7. #7

    Pezzy
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    Album von Pezzy

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    Hallo Irene,

    es ist schonmal gut, dass der Transport zum TA geklappt hat.

    Es tut mir aber sehr leid, dass dein Hahn wohl so schwer krank ist. Nur irgendwie kommen mir die Behandlungsmethoden nicht so ganz korrekt vor bzw. vielleicht hätte man mehr machen können. Röntgen ist eigentlich eine normale Untersuchungsmethode, bei der der Welli auch nur sehr selten narkotisiert werden muss. Ich hätte vielleicht doch noch röntgen lassen.

    Gegen Lipome kann man nichts machen. Aber es ist ein Unterschied, ob ein Lebertumor, der ja anscheinend nur vermutet wird, oder nur ein Leberproblem vorliegt. Denn die Leber kann sich regenerieren, oft hilft der Wirkstoff der Mariendistel.

    Nun zu deiner Henne, wurde der Abstrich nur durch den Mikroskop angeschaut, oder auch der Kot untersucht oder auch mal ein Kulturanzüchten gemacht, oft kommen dann noch ein paar Bakterien zum Vorschein. Bitte beachten sie genau, das Hochwürgen von Körnern hat meist eine Ursache und muss gut beobachtet werden.

    Ich würde übrigens kein Eifutter geben, es enthält meist nur krankmachende Zusatzstoffe und hat meist nu in der Zucht einen Nutzen. Bitte schau dir lieber unsere Artikel im Bereich Ernährung an, vielleicht kannst du auch mit der Gabe von Tee noch etwas erreichen. Auch wäre ich mit den Vitamintropfen vorsichtig bzw. achte daruaf, dass nicht zu viel Zucker drin ist.

    Was für ein Futter gibst du denn und wie viel. Biete deinen Wellis ruhig mal vermehrt rote Kolbenhirse an und eher kleine Saaten und nicht so viele spitze Grassorten.

    Ich hoffe es geht deinen Wellis in kürze besser.

  8. #8

    Sessany
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    Album von Sessany

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    Hallo Pezzy

    Die TA hat beim Abtasten ein Geschwür im Bereich der Leber vermutet. Ich überlege mir gerade, ob ich ihn jetzt doch noch röntgen lassen soll. Vielen Dank für den Hinweis.

    Bei der Henne hat man neben dem Kropfabstrich auch den Kot kontrolliert, aber nichts finden finden können.

    Als Futter gebe ich Ihnen "*** Individual", ich biete Ihnen auch regelmässig, Äpfel, Salat, Schafgarbe, Früchte etc. an, sie nehmen jedoch eher selten etwas davon. Sie bekommen meist etwa 1- 2 Teelöffel.

  9. #9

    Pezzy
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    Album von Pezzy

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    Hallo Irene,

    überleg es dir einfach mal mit den röntgen ich will dich zu nichts drängen, du kannst ja jetzt einfach mal vorsorglich etwas Leberentlastendes geben und darauf achten, dass du nicht zu viele ölreiche Saaten gibst.

    Schau mal im Bereich Ernährung und auch Krankheiten, da gab es in den letzen Tagen Beiträge zu dem Thema.

    Ich würde weniger Beeren und Früchte anbieten und dafür mehr auf Kräuter und Gemüse setzen, schau dir einfach mal entsprechende Artikel an.

    Dein Futter, den Namen werde ich wegen Markennennung entfernen, ist jetzt nicht schlecht, allerdings sind die Austernschalen und auch die Zusatzstoffe im Futter nicht unbedingt notwendig. Deine Futtermenge ist auch OK.

    Du kannst ja nochmal bei unseren empfohlenen Onlineshops schauen, vielleicht magst du da auch mal Futter ausprobieren, ich glaube, dass auch nach der Schweiz versandt wird, da müsstest du aber nochmal nachfragen.

    Ich bestelle nur Einzelsaaten, da ich einen sehr empfindlichen Welli im Schwarm habe, deshalb kann ich dir kein Futter direkt empfehlen.

    Was die Henne betrifft, so kann nicht jeder Erreger auf Anhieb gefunden werden, oft muss der Kot und auch der Kropf mehrfach untersucht werden, deshalb wenn das würgen schlimmer wird und auch Flüssigkeit mit rausgewürgt wird und auch wenn sie weiter abnimmt, dann geh bitte nochmal zum Arzt.

  10. #10

    Sessany
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    Album von Sessany

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    Hallo Pezzy,

    Ich habe mich länger nicht gemeldet, da ich mit dem Studium (es geht in die Endphase ) sehr eingebunden bin. Ein kleines Update:

    Beiden geht es momentan eigentlich gut; nur hat sich in letzter Zeit ein Fressneid eingeschlichen. Vor einiger Zeit konnten sie noch friedlich nebeneinander fressen, aber leider verdrängt der Hahn jetzt immer mehr das Weibchen und hackt sogar auf sie ein, mobbt sie richtig. ich habe schon versucht, das Futter an verschiedenen Stellen im Zimmer zu verteilen, aber alle beide wollen natürlich immer am selben Ort essen. Neben dem Futterneid sind sie aber in der Regel sehr lieb zueinander.

    Päuli habe ich nachträglich röntgen lassen; die TA konnte aber nichts feststellen. Er hat nach der Abtastung tastbare Geschwulste / Tumore. Er ist jetzt sozusagen in Hospiz-Pflege; die TA hat mir zusätzlich ein Distel-Pulver empfohlen, welches ich auf das Futter geben sollte. Momentan ist er aber sehr fröhlich, springt herum, klettert seinem Alter entsprechend sehr viel und unterhält sich rege mit mir und seiner Partnerin.

    Das Weibchen Schwänli macht mir mehr aber wieder vermehrt Sorgen, da sie zunehmend an Atemschwierigkeiten zu leiden scheint. Besonders Nachts wenn ich im Bett liege höre ich, wie sie sich schnäuzt bzw. ein leises Quieken von sich gibt, als würde sie Schmerzen haben. Sie hat zudem eine Wucherung auf der Lederhaut, und ihre Augen sind am Rand leicht gelblich gefärbt. Ich weiss nicht, ob es Milben sein könnten. Werde diesen Donnerstagnachmittag aber auf alle Fälle wieder zum TA mit den beiden. Diesmal zu einem anderen Tierarzt, da der letzte meiner Meinung nach absolut unvertrauenswürdig war. Ist mit den beiden Wellis in ein Zimmer, Türe zu und wieder raus und hat gesagt, dass sie dies und dies gemacht hätten, wobei ich natürlich keinerlei Kontrolle hatte.

  11. #11

    Pezzy
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    Album von Pezzy

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    Hallo Irene,

    schön von dir zu lesen, toll dass es deinen Wellis umständehalber gut geht.

    Sehr gut, dass du zu einen anderen TA gehst, den Vorgang den du beschreibst ist ja wirklich nicht vertrauenswürdig.

    Es kann natürlich sein, dass Päuli dein Schwänli nun mobbt, da sie krank ist, oder aber auch da Päuli selbst sich nicht gut fühlt Es klingt für uns Paradox aber Wellis in der freien Natur vertreiben kranke Artgenossen, da mit der Schwarm nicht zur Angriffsfläche für Fressfeinde wird.

    Bitte berichte unbedingt was der neue TA gesagt hat. Ich drücke beiden Wellis die Daumen

  12. #12

    Sessany
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    Album von Sessany

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    So, da bin ich wieder

    Der Tierarzt hat die Behandlung direkt im Praxiszimmer durchgeführt, das war von daher schon eine ziemliche Verbesserung zum letzten Mal. Beide Wellis haben eine Spot-On Behandlung gegen Milben erhalten, wobei besonders die Henne - wegen ihr gehe ich ja auch zum TA - meiner Meinung nach nach wie vor keine Besserung zeigt. Zum Hahn meinte der TA: Wenn seine Geschwulste / Tumore schlimmer werden bzw. er Mühe hat, sein Gleichgewicht zu halten, müsse "man" schauen. Ich nehme an, dass er schon einmal das Thema Einschläfern hervorbringt, aber soweit ist es glücklicherweise noch nicht.

    Zusätzlich zur Spot-On Methode hat der TA mir 5 Spritzen Antibiotika verschrieben, welche ich in einer bestimmten Wassermenge auflösen soll. Wenn es nach einer Woche nicht besser wird, gehe ich nochmal für einen Kontrolltermin zum TA, wobei diesmal ein ausgewiesener TA da sein wird (die Praxis wird von zwei TA betreut). Ich habe es mittlerweile auch geschafft, ein Video vom Quieken der Henne aufzunehmen, sie hat deutliche Atemprobleme (verbunden mit starkem Schwanzwippen, jedoch unregelmässig; mir fällt auf, dass es vor allem beim Schlucken von Wasser oder auch Futter passiert, aber nicht immer). Rein äusserlich konnte der TA neben einer möglichen Hyperkeratose und einer leichten gelblichen Verfärbung der Augen nichts feststellen, wobei mir gestern aufgefallen ist, dass die Henne auf dem Rücken auf Höhe vom "Schwanzknick" rot-bräunlich verfärbte Federn hat.

    Der Tierarzt hat dann noch angemerkt, dass wenige Wellensittiche in so einem Stadium zu ihm kommen, in denen man noch fast nichts sieht bzw. nicht direkt etwas feststellen kann. Ich bin halt da - wenn es um Beobachtung und die Gesundheit meiner Wellis geht - ein Hypochonder

  13. #13

    Pezzy
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    Hallo Irene,

    freut mich, dass du bei diesem TA ein besseres Gefühl hast.

    Obwohl die Aussicht bei deinen Hahn nicht so schön ist, ich hoffe er kämpft noch.

    Bei deiner Henne klingt es ja auch nicht so gut. Hat der TA denn tatsächlich Milben diagnostiziert oder ist es nur vorsorglich?

    Von einer gelblichen Verfärbung am Auge habe ich auch noch nichts gehört und die Verfärbung würde i h beim Kontrolltermin auch nochmal abklären lassen.

    Hoffe ganz fest, dass das AB Besserung bringt

  14. #14

    Susi85
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    Besitzt keine Vögel


    Album von Susi85

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    Hallo Irene,

    so wie es sich liest, war das auch kein Vogelspezialist, oder?

    Warum ich frage ist folgendes: nicht jeder Knubbel muss gleich ein Tumor sein, zumal ich es ungewöhnlich finde, wenn es gleich mehrere sind. Liegen die Knubbel denn eher tiefer im Körper oder eher unter der Haut?
    Können es vielleicht Federbalgzysten sein?

    Und die Augen? Tränen sie oder ist nur das eigentlich weiße gelb?
    Wenn zB ein Leberproblem vorliegt, könnten sich auch gleichzeitig die Atemprobleme erklären, denn eine geschwollene Leber drückt u.a. auf das Herz und der Vogel bekommt Atemprobleme, manchmal sogar Flüssigkeitsansammlungen im Körper.
    Wie sieht denn der Urinanteil vom Kot aus? Vielleicht ein bisschen gelblich?

    Das sind natürlich alles nur Spekulationen. Was ich damit eigentlich sagen will ist, dass ein guter Vogeldoc vielleicht die Dinge aus einem anderen Blickwinkel sieht. Beide TÄ bei denen Du warst, scheinen mit nicht besonders vertrauenserweckend, zumal mir nicht ganz klar ist, auf welcher Grundlage das AB verschrieben wurde.
    Sind Abstriche oder ähnliches gemacht worden?

    Ich drücke Dir die Daumen.
    LG
    Susi

  15. #15

    Sessany
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    Album von Sessany

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    Liebe Susi, liebe Pezzi

    Schwänli hat um die Augen eine gelbliche Verfärbung, nicht im Auge; tut mir Leid für das Missverständnis. Der Kot sieht soweit normal aus. Das Mittel gegen Milben war vorsorglich.

    Ich war gestern erneut zur Nachkontrolle beim Tierarzt, weil sie immer noch leicht quietscht und relativ oft die Nasenhaut scheuert. Letztes Mal beim neuen TA (kennt sich laut ihr selber weniger gut mit Vögeln als der weitere TA aus) hat man mir gesagt, dass in der Nachkontrolle der Experte (er ist auch Zoo TA) in der Praxis sein wird, aber es war wieder die TA vom letzten Mal. Ich habe darauf bestanden, dass ein erneuter Kropfabstrich gemacht wird. Wieder haben Sie mich aus dem Behandlungszimmer "gescheucht". Ich hätte darauf bestehen sollen, dabei zu sein. Ich weiss nicht, ob das in der Schweiz Gang und Gäbe ist, aber langsam reichts mir. Als wir wieder herein durften (meine Mutter war mit dabei und hat den Vogelkarton im Auto gehalten) hat mich die TA angesprochen und mir mitgeteilt, dass sie mir etwas beichten müsse. Sie habe gleichzeitig grad noch den Schnabel und die Krallen gekürzt; als der Schnabel dran war wäre Schwänli gerade aufgewacht und hätte den Kopf bewegt, im falschen Moment abgedrückt mit dem Clipper und zack war ein Stück vom Oberschnabel weg. Hätte "etwas" geblutet (sie war blutverkrustet rund um den Schnabel), sei aber nicht weiter schlimm. Habe z.Glück vorher, bevor ich rausging, noch ein Foto von ihr gemacht, wo man den ganzen Schnabel noch halbwegs sieht. Jetzt ist er bis auf Höhe des Unterschnabel ab. Habe jetzt Sorgen, dass sie nicht richtig essen und sich pflegen kann; am Abend und bis jetzt hat sie immer wieder mit dem Schnabel unruhig "geknaffelt". Warte ab und beobachte weiter...Es war ein Horror gestern. Der Kropfabstrich wird nun in ein Labor gesendet, wo er auf Megabakterien untersucht wird. Für die Zwischenzeit hat die TA mir ein entzündungshemmendes Mittel mitgegeben, welches ich 2mal täglich verabreichen soll. Da Schwänli aber relativ "wild" ist und Zetter und Mordio schreit, wenn man sie hält, werden dass keine angenehmen zwei Wochen werden. Über Futter oder Leckerlies kann ich es ihr leider nicht verabreichen, da sie i.d.R. nichts anderes ist als Golliwoog und ihre Körner.

    Die Knubbel bei Päuli liegen eher tiefer und unter der Haut. Da er Probleme mit dem Koten hat, putze ich ihm nun jede Woche mit lauwarmen Wasser die Kloake und massiere sein Hinterteil etwas; er scheint es zu geniessen bzw. wehrt sich nicht dagegen.

    Auch das nächste Mal werde ich einen neuen TA suchen müssen.

    Liebe Grüsse aus der überaus warmen Schweiz

    Irene

  16. #16

    Pezzy
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    Album von Pezzy

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    Hallo Irene,

    ach je du hast aber auch ein Pech mit den Ärzten, dass klingt ja alles gar nicht gut. Auf unserer Tierarztliste sind ja auch einige wenige vk Ärzte dabei, sind die alle zu weit weg?

    Hat Schwänli denn schon gefressen? Gib ihr am besten Sorten die nicht so schwer zu entspelzen sind wie Kolbenhirse oder Nackthafer.

    Hoffentlich findest du noch einen guten TA. Bin mal gespannt auf das Laborergebnis. Wünsche dir viel Erfolg und Glück bei der Medigabe und alles Gute

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