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Thema: Operation - die Zeit danach

  1. #1

    Biene1986
    Ist Futterfest


    Ein Aktivitätssterne

    2 Wellensittiche


    Album von Biene1986

    Frage Operation - die Zeit danach

    Hallo ihr Lieben!

    Heute schreibe ich mal meinen ersten Beitrag und hoffe auf viel Unterstützung.

    Bei meiner kleinen (gerade mal 2 Jahre! alten) Lutino-Dame Marley wurde im November ein Tumor an der linken Flanke (zwischen Bein und Kloake) festgestellt. Der TA und ich haben bisher versucht, diesen mit Medikamenten zu behandeln. Ende Dezember wurde der Tumor dann tatsächlich auch kleiner. Jippie! Ein schönes Weihnachtsgeschenk! Die Medis wirken!

    Am Montag war ich wieder bei ihm (Klein-Marley war das ganze Wochenende sehr schläfrig und still, was ja immer ein schlechtes Zeichen ist). Dort wurde dann festgestellt, dass der Tumor wieder gewachsen ist.

    Da sie zu diesem Zeitpunkt aber wieder putzmunter war, haben wir beschlossen, dass wir es mit einer OP probieren. Der Tumor liegt außen, betrifft also noch nicht die Organe.

    Auf die OP an sich bin ich vorbereitet. (Mental bereite ich mich aber auch schon auf den schlimmsten Fall vor, dass sie es nicht übersteht! Aber wie war das: Die Hoffnung stirbt zuletzt! Mein Mäuschen schafft das!)

    Jetzt zu meiner Frage (da ich mit operierten Wellis bisher - trotz einer gemeinsamen Zeit von über 20 Jahren - noch gar keine Erfahrung habe! Zum Glück!):

    Wie sieht bei euch die Zeit nach der OP aus? Richtet ihr den Käfig auf eine bestimmte Weise her? Bedeckt ihr den Boden eher mit Einstreu als mit Sand? Wenn ja, welches? Hängt ihr die Stangen tiefer?
    An die Halskrause gewöhnt sie sich jetzt schon mal! Marley´s Partner Huutsch gefällt diese Krause gar nicht! Die beiden sind sehr verschmust und sitzen abends immer sehr eng beieinander!
    Und zusätzlich würde sich Klein-Marley garantiert über viele Däumchen- und Krallen-Drücker freuen!

    Viele Grüße aus dem grauen Norddeutschland,
    eure Sabrina

  2. #2

    Pezzy
    Welli.net Team Benutzerbild von Pezzy


    Fünf Aktivitätssterne

    6 Wellensittiche


    Album von Pezzy

    Standard

    Hallo Sabrina,

    erst einmal bekommt ihr von meiner Bande und mir gedrückte Daumen, damit die OP gut klappt

    Ich habe auch noch keine Erfahrung mit OPs, aber mit flugunfähigen Wellis. Generell werde ich beachten, was der Arzt rät. Ich denke, dass der Welli am Tag der OP, erstmal sogar nur in der Transportbox oder kleinen Käfig verbleiben sollte. Denn oft sind diese ja etwas desorientiert und sollten dann nicht fallen können.

    Vielleicht hat dein Welli auch beim Laufen Probleme zum Anfang, deshalb würde ich wirklich versuchen den Käfigböden etwas abzupolstern. Ich nehme ganz gerne Hanfeinstreu, was ich teilweise mit Stroh mische, das ist wirklich schön weich und bildet einen guten Puffer. Du kannst aber auch Handtücher auf den Boden legen und darüber dann Zeitung oder ähnliches.

    Wie du mit den Stangen verfährst kann ich dir nicht sagen, da musst du wohl auf den Welli achten bzw. schauen wie er die Stangen braucht. Wenn man zu viel verändert könnte er komplett orientierungslos sein.

    Ich habe immer versucht, darauf zu achten, dass ein Welli, sollte er mal stürzen nicht auf einen Ast fällt. Ich habe deshalb nur wenige Äste in bodennähe oder dann weichere Seile.

    Wenn es den anderen Welli nicht stört kannst du auch die sehr hohen Stangen entfernen aber meist sind Wellis ja kleine Dickschädel und wollen besonders zum Schlafen dann doch oben sitzen und klettern dann am Gitter lang.

    Ich denke ein Patentrezept wird es nicht geben, außer das Verhalten vom Welli gut beobachten.

  3. #3

    Cami
    Welli.net Team


    Drei Aktivitätssterne

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    Standard

    Hallo Sabrina,

    ich drücke Marley für die OP alle Daumen!

    Meine Erfahrungen nach OPs von Wellis ist unterschiedlich, je nachdem wie fit sie waren.
    Wichtig war immer ihnen die nötige Ruhe zu geben, da mußt du gucken, wie Marley sich verhält.
    Pat war sehr desorientiert und mußte ein wenig länger als gedacht im kleinen Käfig bleiben.

    Wie Yvonne schon schriebm gibt es kein Rezept und sie gut beobachten, um ggf. eingreifen zu können.

    Alles Gute und liebe Grüße,
    Carmen

  4. #4

    Lea-113
    Wohnt bei Welli.net Benutzerbild von Lea-113


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    Album von Lea-113

    Standard

    Hallo Sabrina !
    Du bekommst für deine kleine Marley natürlich alle Daumen und Krallen gedrückt.
    Ich würde einen Krankenkäfig eventuell auf dem Boden weich polstern.
    Bei Sand hätte ich aber ehrlich gesagt bedenken, das sich was in die OP Wunde setzt.
    Vielleicht solche Hanfmatten ?
    Eventuell noch ein Korkliegebrettchen anbringen.

  5. #5

    Biene1986
    Ist Futterfest


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    2 Wellensittiche


    Album von Biene1986

    Standard

    Vielen Dank für eure Rückmeldungen, Ihr Lieben! Die Grüße werde ich meiner Kleinen nachher ausrichten.

    Danke schon mal für den Tipp mit der Hanfeinstreu bzw. den Hanfmatten. Dann werde ich ihr den Käfigboden auf jeden Fall ein bisschen polstern, dass sie (falls sie runterfällt) weich landet. Ansonsten wird sie dann von mir auf jeden Fall betüddelt und verwöhnt.

    Liebe Grüße von mir

  6. #6

    Susi85
    Ist Futterfest Benutzerbild von Susi85


    Ein Aktivitätssterne

    Besitzt keine Vögel


    Album von Susi85

    Standard

    Hallo Sabrina,

    ich würde auch den Boden mit Handtüchern polstern und Küchenrolle darüber legen.
    Das kann sich nicht in die Wunde legen und ist auch bei Kontakt mit der Wunde relativ sauber.

    Was hat sie denn für eine Halskrause?
    Es gibt so Trichter, wie man sie auch bei Hunden und Katzen sieht, aber es gibt auch solche, die einfach nur den Hals fixieren, sodass sie nicht an die Wunde kommt. Die sind meiner Erfahrung nach für den Welli angenehmer.
    Bei einer Halskrause ist es immer wichtig darauf zu achten, dass sie sich nicht zum Beispiel in einer Astgabel damit verhaken kann, auch bei Schaukeln ect. muss man immer überlegen, ob sich die Krause da irgendwie drin verhaken kann.
    Das ist auch der Grund warum in dieser Zeit eine ganz spartanische Käfigausstattung die beste ist.
    Ein paar gerade Sitzstangen, fertig. Ist zwar normalerweise nicht das Maß der Dinge, aber für den Zeitraum der Halskrause die sicherste Variante.
    Dann solltest Du noch überlegen, wie Du ihnen das Wasser anbietest. Nach OPs sind Trinkröhrchen und Gurke sinnvoll.
    Gurke ist für sie leichter zu erreichen, als Wasser aus einem Spender oder Napf, weil sie sie am Gitter hängend fressen kann und so ihren Durst stillen kann.
    Auch besteht die Gefahr, dass sie kopfüber im Napf trinken will und dann da reinfällt. Wenn es ganz dumm läuft könnte sie sogar darin ertrinken, wenn sie nicht so gut mit der Krause umgehen kann.
    Zugegeben, die Wahrscheinlichkeit ist nicht ganz so hoch, aber warum ein Risiko eingehen?
    Auch Hirse ist prima, die lässt sich kletternd erreichen und sie muss sich nicht umständlich in den Napf runterbeugen.

    Ich drücke die Daumen für die OP.

    LG
    Susi

  7. #7

    Biene1986
    Ist Futterfest


    Ein Aktivitätssterne

    2 Wellensittiche


    Album von Biene1986

    Standard

    Hallo Susi!

    Es gibt so Trichter, wie man sie auch bei Hunden und Katzen sieht, aber es gibt auch solche, die einfach nur den Hals fixieren, sodass sie nicht an die Wunde kommt. Die sind meiner Erfahrung nach für den Welli angenehmer.
    Bei einer Halskrause ist es immer wichtig darauf zu achten, dass sie sich nicht zum Beispiel in einer Astgabel damit verhaken kann, auch bei Schaukeln ect. muss man immer überlegen, ob sich die Krause da irgendwie drin verhaken kann.
    Marley hat so einen Trichter (ich nenne sie derzeit immer liebenvoll "meine kleine Satellitenschüssel!" ), sie kommt damit aber sehr gut zurecht. Nur ihren Partner stört der Trichter total - sie hat halt einen größeren Umfang und er kann nicht mehr so richtig kuscheln!

    Dann solltest Du noch überlegen, wie Du ihnen das Wasser anbietest. Nach OPs sind Trinkröhrchen und Gurke sinnvoll.
    Gurke ist für sie leichter zu erreichen, als Wasser aus einem Spender oder Napf, weil sie sie am Gitter hängend fressen kann und so ihren Durst stillen kann.
    Auch besteht die Gefahr, dass sie kopfüber im Napf trinken will und dann da reinfällt. Wenn es ganz dumm läuft könnte sie sogar darin ertrinken, wenn sie nicht so gut mit der Krause umgehen kann.
    Trinken tut sie aus einem Spender. Das Trinken aus einem Napf ist das Einzige, worauf sich die beiden nicht einlassen - sonst machen sie ja jeden Quatsch mit . Es muss ein Spender sein. Den habe ich aber so angebracht, dass sie da ohne große Verrenkungen gut ankommt.

    Gurke und Hirsekolben lieben die beiden aber zutiefst und stehen auch schon auf dem Einkaufszettel.

    Liebe Grüße

  8. #8

    Cami
    Welli.net Team


    Drei Aktivitätssterne

    4 Wellensittiche


    Standard

    Hallo Sabrina,

    toller Spitzname für deine Kleine! Und klasse, dass sie so gut mit dem Trichter klarkommt.

    Alles Gute weiterhin.

    LG, Carmen

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