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Thema: Atemprobleme, Fussprobleme - unser Sittich ist krank :-(

  1. #1

    Schlängelchen
    Ist in der Jugendmauser


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    Album von Schlängelchen

    Standard Atemprobleme, Fussprobleme - unser Sittich ist krank :-(

    Hallo ihr Lieben,

    ich brauche eure Denkanstöße.

    Wir halten zwei Sittichhähne, 5 und 1 Jahr alt. Die beiden verstehen sich hervorragend, nun bereitet uns uns der ältere der beiden große Sorgen.

    Wir beobachteten schon seit einer Weile, dass er - zwar nur sehr selten - sowas ähnliches wie einen Asthmaanfall bekommt. Es klang, als hätte er sich verschluckt - fast wie ein schleimiger Husten, dann atmet er sehr schwer. Nach einer knappen Minute war.der Spuk vorbei, alles war ganz normal. Keine Spuren von Schleim oder ähnlichem.

    Während unseres Urlaubs ist unserer Vogelsitterin aufgefallen, dass er von einem Tag auf den anderen sein rechtes Bein nicht mehr benutzt hat. Sie tat das einzig richtige - ab zum vk TA. Wie es der Zufall wollte hat unser Sittich während der Untersuchung wieder einen Anfall bekommen (die hat er inzwischen zwei, drei Mal am Tag). Es wurde ein Kropfabstrich, Antibiogramm und Röntgenbilder gemacht. Das Ergebnis: kein Knochenbruch, allerdings fiel dabei auf, dass die Luftsäcke entlang des Körpers- die auf dem Röntgenbild eigentlich dunkel erscheinen sollten - fast nicht erkennbar sind, so hell erscheinen sie. Nur am oberen Ansatz sind sie dunkel.

    Der TA kann anhand der Bilder nicht ganz sicher sagen, ob es sich hier um eine bakterielle Infektion oder - schlimmstenfalls - um einen Tumor handelt.

    Nun sitzt unser Patient allein im "Krankenkäfig" (allerdings sehen und hören sich unsere beiden Krummschnäbel). Er bekommt nun Neomycin (das noch am besten wirksame Antibiotikum gegen die gefundenen Erreger) über das Trinkwasser und Korvimin über sein Körnerfutter. Obst und Gemüse soll er vorerst nicht bekommen. Außerdem bieten wir einen warmen Platz im Käfig an, den er gerne aufsucht.

    Wir behandeln ihn jetzt seit 11 Tagen (3 liegen noch vor uns). Eigentlich - so die Prognose des TA - hätte es ihm nach einer Woche bereits deutlich besser gehen müssen - ging es aber nicht, ehrlich gesagt gab es nach dieser Zeit zwei Tage, wo unser Federball sich kaum auf der Stange halten konnte, nicht aus eigenem Antrieb gefressen und die meiste Zeit auf dem Käfigboden verbracht hat. Da war ich fast soweit, ihn von seinen gesundheitlichen Problemen erlösen zu lassen.

    Dann aber wurde es tatsächlich besser. Er frisst wieder selbst, stürzt sich auf Hirse, als gäbe es kein Morgen, interessiert sich wieder für seinen Kumpel im anderen Käfig, und ab und zu pfeift er sogar. Das Gefieder ist glatt, glänzend und blitzsauber, von leichtem Durchfall abgesehen (den hat er seit er Antibiotika bekommt). Er ist insgesamt munterer - allerdings hat er nach wie vor diese "Anfälle", und nach wie vor benutzt er sein Bein nicht. Er kann seine Zehen bewegen, aber irgendwie wirkt es fast, als hätte er kein Gefühl im Bein - oder gewaltige Schmerzen. Doch er lernt dazu - er nutzt seinen Flügel, um sich abzustützen, er klettert, um im Käfig von A nach B zu kommen, und manchmal flattert er auch (Freiflug bekommt er im Moment nicht).

    Hat jemand schonmal ähnliches erlebt? Kennt ihr diese "Anfälle"? Welche Ursachen kämen noch in Frage? Welche Gründe könnte es noch dafür geben, dass die Luftsäcke auf den Bildern kaum zu erkennen sind? Ein Dauerzustand kann die aktuelle Situation nicht sein, denn die Anfälle kosten den armen Kerl viel Kraft, und es tut mir unheimlich weh, ihn so zu sehen.

    Morgen will ich nochmal zum Tierarzt - zur Besprechung, welche weiteren Optionen wir noch haben. Ich bin noch nicht bereit aufzugeben - nicht, solange unser Sittich es nicht tut.

    Eine lange Geschichte, danke, dass ihr bis hier gelesen habt, und vielen Dank für euren Input.

    Viele Grüße
    Schlängelchen

  2. #2

    Cami
    Welli.net Team


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    Standard

    Hallo Schlängelchen,

    es tut mir sehr leid, dass es deinem Welli nicht so gut geht.
    Leider kann ich dir keine Interpretation zu Röntgenbildern geben.

    Den Lebertumor meiner Fee konnte man auch nicht auf dem Röntgenbild sehen, das zeigte erst eine Sektion.

    Mir ist aber nicht klar, warum du deine Wellis trennst, das ist für Beide sehr, sehr schlimm.
    Wenn dein Sorgenwelli im Krankenkäfig sein muss, dann stelle den Käfig direkt neben den anderen.
    Oder du überlegst, ob es möglich wäre, beide doch in einem Käfig zu lassen.

    Hast du noch mal mit dem Arzt gesprochen?

    Auf jeden Fall drücke ich die Daumen, dass es nicht der schlimmste Befund ist .

    Hoffende Grüße,
    Carmen

  3. #3

    Schlängelchen
    Ist in der Jugendmauser


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    Album von Schlängelchen

    Standard

    Hallo zusammen,


    Jameson ist tot :-(


    Am Donnerstag hatte er echte Probleme, sich auf seiner Stange zu halten. Freitag früh saß er auf dem Boden. Ich half ihm auf die Stange, und er balancierte mit den Flügeln, fast wie ein Seiltänzer. Die aus der Hand angebotene Hirse - der ultimative Wellness-Test, Hirse geht immer - hat er nichtmal angeschaut.


    Ich hatte vormittags selbst einen Arzttermin, für Jameson war einer für 17 Uhr vereinbart. Als ich von meinem zurückkam, lag Jameson auf dem Boden. Ein Flügel war abgespreizt, er war offensichtlich zu schwach, ihn anzuziehen. Sein krankes Bein sah aus wie ein vertrockneter Ast, sein Fuß war steif, sein Atem ging flach - daraufhin habe ich den Tierarzt gebeten, sofort vorbeikommen zu dürfen (was kein Problem war), damit sich der arme Kerl nicht länger quälen muss.


    Er starb an einem Nierentumor, was auch eine der ersten Vermutungen des TA war. Meine Mutter, die sich während unseres Urlaubs um unsere Tiere gekümmert und Jameson zum Arzt gebracht hat, hat mir das heute gesagt. Seine Formulierung war wohl "Es könnte ein Infekt oder ein Nierentumor sein. Ihr hängt an dem Vogel, also versuchen wir es."


    Separiert wurde Jameson auf Empfehlung des Arztes, denn sein "Zellengenosse" Pepper hat ihn nicht zur Ruhe kommen lassen und sogar versucht, ihn zu besteigen - dabei hatte ich ihn bis dahin nie erwischt. Die Antibiotikagabe in den Schnabel hat sich meine Mutter (75) nicht zugetraut. Das Röntgenbild kannte ich bis letzte Woche nur vom Hörensagen.


    So, wie die Dinge liegen, hatte Jameson keine Chance. Von "einigermaßen gesund" (bis auf die gelegentlichen Anfälle) bis zu seinem Tod sind gerade mal vier Wochen vergangen.


    Unser zweiter Hahn ist ziemlich neben der Spur. Die Käfige standen praktisch aneinander, die beiden konnten sich sehen und hören. Nun ist er allein, das war er in seinem Leben noch nie. Er wird sich bis zum Wochenende gedulden müssen, dann wollen wir zum Züchter, von dem auch Pepper stammt.


    Und Carmen, vielen Dank für's Daumen drücken.

    Traurige Grüße
    Andrea

  4. #4

    Silvia H
    Welli.net Auskenner


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    Album von Silvia H

    Standard

    Hallo Andrea,
    oh je, es tut mit wahnsinnig leid, dass Jameson gestorben ist . Der arme kleine Kerl hat nun keine Schmerzen mehr und es geht ihm gut. Die vielen Wellis im Hirsehimmel kümmern sich um ihn.

    Schön, dass Du noch einen Partner für den einsamen Welli holst, er wird sich so über Gesellschaft freuen.

    Ich wünsche Dir alles Gute.

    Mitfühlende Grüße
    Silvia

  5. #5

    Cami
    Welli.net Team


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    Standard

    Hallo Andrea,

    oh nein, es tut mir sehr leid, dass Jameson es nicht geschafft hat. Nun hat der Kleine keine Schmerzen mehr und fliegt mit anderen Wellis über die Weiten des Hirselandes.

    Wie geht es Pepper?

    Mitfühlende Grüße,
    Carmen

  6. #6

    Schlängelchen
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    Album von Schlängelchen

    Standard

    Vielen Dank für eure lieben Worte, der Zuspruch hat mir gut getan

    Pepper war völlig neben der Spur, ist den ganzen Tag nervös im Käfig herumgeflattert, hat laut gerufen - aber keine Antwort bekommen. Über die Woche wurde er dann etwas ruhiger, aber auch stiller.

    Letzten Samstag haben wir dann Stitch als neuen Partner für Pepper gekauft. Stitch kam zunächst in einen eigenen Käfig, aber beide konnten sich sehen und hören. Pepper war sofort Feuer und Flamme, Stitch musste erstmal das Erlebte - aus dem Schwarm gefangen werden und sich dabei mächtig den Kopf stoßen, in eine kleine dunkle Kiste gepackt werden, Auto fahren, eine fremde Umgebung usw - verdauen.

    An Tag zwei sah das schon ganz anders aus, da wollte er unbedingt zu Pepper, und mittlerweile teilen sich die beiden die Vogelvilla. Sie harmonieren gut miteinander. Für mich fühlt es sich trotzdem ein bisschen wie Verrat an Jameson an, der ja gerade erst eine Woche tot war. Aber das ist wohl menschliche Denke, für Pepper war es sicher das Beste - und das ist, was zählt.

  7. #7

    Silvia H
    Welli.net Auskenner


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    Album von Silvia H

    Standard

    Hallo Andrea,

    schön, Pepper ist nicht mehr allein. Toll, dass sich beide so gut verstehen und Pepper nicht mehr traurig ist. Manchmal hat man schon komische Gedanken, ich weiß auch nicht was da in den Menschenköpfen vor geht. Du hast Jameson ja nicht ausgetauscht, weil er nicht mehr gefallen hat, sondern einen neuen Partner fürden einsamen Pepper. Und Jameson wirst Du auch nie vergessen.

    Auf Deine Berichte, wie es mit den beiden Flauschis weiter geht, freue ich mich schon.

    Viele Grüße
    Silvia

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