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Thema: Welli-Neuzugang Nami krank – Sorge wegen Diagnose und Behandlung

  1. #1

    Linnea
    Ist Futterfest


    Ein Aktivitätssterne

    Besitzt keine Vögel


    Standard Welli-Neuzugang Nami krank – Sorge wegen Diagnose und Behandlung

    Hallo zusammen,

    mein erster Beitrag hier ist leider aus keinem schönen Anlass. Bitte entschuldigt den Roman, ich möchte nur nicht, dass man irgendwas übersieht.

    Vor ca. einem Monat ist die Partnerin meines Wellensittichhahns verstorben. Das war wirklich schlimm. Doch damit er nicht alleine ist, habe ich vor zwei Wochen eine neue Partnerin über *** Kleinanzeigen für ihn geholt. Beide waren vorher zum Check beim vogelkundigen Tierarzt, allerdings ist mein Top-VkT vor Kurzem in Rente gegangen und ich musste mir für diese beiden Untersuchungen einen neuen suchen. Ich sprach beim Eingangscheck von Nami, so heißt die süße Neue, 2 Tage nachdem ich sie geholt hatte, schon an, dass mir auffiel, dass sie ab und zu niest. Er machte einen Kropfabstrich und untersuchte Kotproben, hörte beim Abhören nichts Auffälliges und meinte, sie sei gesund. Das Niesen solle ich weiter beobachten.
    Das machte ich und mir fiel auf, dass sie jeden Tag ab und zu niest. Da er aber beim Abhören nichts gehört hatte, sie super fit war und kein Sekret o.ä. zu sehen war, dachte ich, es läge evtl. an der trockenen Winterluft und Staub (der seperate Gästeraum, in dem sie Stand, hat leider nicht die beste Luft, da er klein ist und wenn man lüftet, kommt trockene Luft rein). Ich beobachtete aber weiter. Lüftete gut, während sie nicht im Raum war, usw. (ich lüftete nur einmal am ersten Tag mit ihr im Raum (kein Durchzug), da war es sehr warm und null Wind, ich hoffe, da war nichts). Sie war soweit fit, bis vor ca. einer Woche die Mauser anfing. Zeitgleich fing sie an ein wenig müder zu werden und viel zu plustern. Nicht auffällig, eher so das normale Mauserverhalten. Hinzu kam so ein "streckendes Gähnen" und sie kratzte sich viel am Kopf. Ich hatte gelesen, dass das typisch bei der Mauser ist, da Federn gegen bestimmte Nerven o.ä. drücken können. Aufgrund der zeitlichen Parallele brachte ich das dann mit der Mauser in Verbindung. Vor ca. 3-4 Tagen flog und zwitscherte sie dann weniger (was Hennen ja sowieso kaum tun... sie hatte zuvor nur immer nach meinem Hahn gerufen ). Sie war aber weiterhin fit, fraß normal (in der ersten Woche fraß sie sehr wenig), putzte sich... alles ganz normal, bis auf die Tatsache, dass sie den Rufen meines Hahns nicht mehr antwortete (es wirkte, als habe sie resigniert) und nicht mehr gerne flog (Traurigkeit? Dachte ich).
    Bis dahin sah es nach normaler Mauser für mich aus, das Niesen war nur ab und zu zu hören. Ich hatte in der Zwischenzeit auch ihn verstärkt beobachtet und auch er nieste ab und zu. Schien also eine Reizung zu sein und ich dachte mal wieder über die Beschaffung eines Lufbefeuchters nach (was bei diesen neuen der-ganze-Wohnbereich-ist-ein-großes-Zimmer-Wohnungen wohl nicht so einfach ist). Zwei Wochen Quarantäne waren um, sie wirkte nicht krank, nur mausrig und ich brachte sie zu meinem Hahn ins Zimmer (manche machen längere Quarantäne, bitte steinigt mich nicht. Ich konnte die beiden Einsamen nicht mehr ertragen und sie schien mir wirklich gesund zu sein. Sie war ja auch vom vkT untersucht worden).
    Die beiden durften gestern zusammen fliegen. Mit ihm zusammen flog sie auch viel. Zuerst fiel es mir nicht so auf, aber als ich sie heute Morgen wieder zusammen fliegen ließ, war es eindeutig: Sie wollte ihm nicht nicht antworten, sie konnte nicht. Ihre "Rufe" nach ihm waren nur sehr zaghaft. Sie hatte davor eine sehr kräftige Stimme. Nun kaum noch was. Außerdem war sie heute dann viel müder und wollte auch mit ihm nicht mehr fliegen. Und ihre Schwanzfeder wippte.
    Ok: Ab zum Tierarzt! Dort war ich dann heute noch direkt, er hörte sie ab und konnte nichts Auffälliges hören, meinte, sie habe wahrscheinlich einen leichten Infekt. Gab ihr ein Antibiotikum in den Schnabel. Dieses soll ich ihr nun die nächsten sieben Tage geben. Ich fragte nach einem Abstrich, aber er meinte, da sie kein Sekret absondere, sei das nicht nötig, da würde nur irgendeine Mischinfektion rauskommen.
    Zuhause wurde ich dann doch etwas nachdenklich. "Schon wieder Behandlung auf Verdacht", so wie bei den Kleintierärzten früher. Ich recherchierte nochmal im Internet: Normalerweise sollte sie doch eingehender untersucht werden?
    Und ich stieß auf Aspergillose. Ja, Internetwissen, ich weiß, aber ich war ja zuvor mit ihr beim Tierarzt (hier auf welli.net als vogelkundig ausgewiesen). Da fielen mir noch weitere Dinge auf, die passen würden: Sie schaut mit ihrem Kopf gern nach oben. Das kommt bei Aspergillose wohl häufig als Strecken des Halses vor, um besser Luft zu bekommen. Sie kratzt sich häufig am Schnabel, sie niest, sie hat streckendes Gähnen, sie wippt (manchmal) mit der Schwanzfeder, sie plustert sich auf, sie ist müde. Und das Wichtigste: Der Stimmverlust! Alles typische Symptome. Gerade in der Kombination (besonders auffällig in die Richtung finde ich das streckende Gähnen und die Stimmprobleme). All diese Symptome habe ich dem Tierarzt natürlich geschildert. Nur: Man hört auch beim Abhören keine Atemgeräusche. Hört man bei Aspergillose zwingend immer Atemgeräusche? Scheint ja sehr unterschiedlich zu verlaufen. Ich habe in den ersten Tagen mal Wäsche bei ihr aufgehangen um die Luftfeuchtigkeit hochzutreiben, kann das sowas fördern?
    Naja, seit sie zurück vom TA ist, möchte sie zu ihm und er zu ihr, aber sie sitzt sicherheitshalber, wie auch gestern Nacht, in ihrem seperaten Käfig.

    Naja, und nun? Was soll ich tun? Ich habe Angst, sollte sie das haben, es mit einem Antibiotikum noch schlimmer zu machen. Oder dass sie generell irgendwas anderes hat und falsch behandelt wird. Der nächste vogelkundige Tierarzt außer dem Jetzigen ist in einer Corona-Hotspot-Region (beide sind schon weit weg). Ich gehöre zur Risikogruppe mit entsprechenden Vorerkrankungen und allein der Tierarztbesuch heute war schon eine Überwindung.
    Ich mache mir schon Vorwürfe, weil ich ihre Krankheitszeichen als die Mauser fehlinterpretiert habe, die zeitgleich eintrat. Ich möchte nicht noch mehr Zeit verlieren und auch nichts falsch machen. Ich weiß nichtmal recht, was ich fragen soll, außer... was würdet ihr tun? Anderer Tierarzt und gefühlt das eigene Leben riskieren (ja, man kann Vorsorge treffen, aber so fühlt es sich für mich als Risikopatient einfach an)? Beim Gleichen nochmal anrufen und den Verdacht ansprechen? Ich habe aber nicht den Eindruck, dass er sich auf viel einlässt, da er schon beim Eingangscheck keine weiteren Untersuchungen machen wollte (PBFD?). Ich möchte einfach nichts falsch machen. Bin total ratlos. Eine Diagnose kann nur an vogelkundiger Tierarzt stellen, das ist mir klar, aber kennt sich hier wer mit Aspergillose aus und kann das evtl. etwas einschätzen? Möchte einfach nicht, dass man was übersieht.
    Ich mache mir riesige Sorgen um die Kleine

    EDIT: Wichtig, ganz vergessen: Beim Wiegen heute hatte sie einen Gewichtsverlust von 42 auf 37 Gramm...

  2. #2

    Pezzy
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    Hallo Linnea,

    herzlich Willkommen bei uns.

    Ich finde du hast dich schon gut informiert und hast ja viel Wissen und Vorwürfe musst du dir gar keine machen.

    Ich hätte bei den ganzen vorherigen Symptomen auch auf Mauser getippt. Aber jetzt der Stimmverlust und das Schwanzwippen deuten doch auf etwas anderes hin.

    An Aspergillose hätte ich jetzt spontan nicht gedacht, kenne mich aber auch nicht mit der Krankheit aus. Manchmal steht bei den Symptomen auch die Diagnose Luftsackmilben im Raum, aber auch die sind wirklich schwer zu diagnostizieren.

    Ich verstehe nur nicht wieso der TA keine Abstriche vom Kot und Kropf genauer untersucht hat oder sogar ein Resistenztest mit anzüchten von Bakterien gemacht hat. Ich würde da quasi drauf bestehen. Den einfach ein Breitbandantbiotikum geben ist auch nicht immer wirksam besonders nicht wenn Pilze anstatt Bakterien die Erreger sind.

    Du bist dir wirklich sicher, dass der TA vogelkundig ist? Wenn ja würde ich den TA mindestens nochmal telefonisch kontaktieren und von deinen Sorgen berichten.

    Leider kann ich dir ansonsten auch keinen anderen Rat geben
    Alles Gute für Nami

  3. #3

    Linnea
    Ist Futterfest


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    Hallo Pezzy,

    danke für Deine Antwort. Der Tierarzt ist hier in der Liste vogelkundiger Tierärzte und als ich vor dem ersten Termin anrief und diesbezüglich nachfragte, hieß es, ja, er sei im Bereich Vogelkunde weitergebildet (oder so ähnlich, ist ja eine Weile her). Bei der Eingangsuntersuchung wurde auch nichts angezüchtet, nur normal untersucht. Aber oft soll ja nur angezüchtet werden, wenn was verdächtig ist? Weiß nicht, was da richtig ist.
    Diesmal hat er gar keinen Abstrich gemacht. Fühle mich bei den ganzen Tierarztgeschichten hinterher immer schlauer und denke: "Ich hätte auf dies bestehen sollen", "Ich hätte da mehr nachhaken sollen" usw., aber in dem Moment bin ich meistens erschlagen von gefühlter Kompetenz und Selbstsicherheit, dass ich das so annehme und mir immer erst danach Zweifel kommen. Ich hatte letztes Jahr endlich, endlich einen super Tierarzt gefunden, der eingehend untersucht hat und nichts auf Verdacht behandelt hat. Der war sehr, sehr bekannt im Bereich Vogelkunde und der ist jetzt in Rente. Es ist so ein Verlust.

    Ich kann morgen mal anrufen... ich fürchte, er wird sagen, ich solle das mal ausprobieren und wenn es nicht besser wird, in X Tagen wieder kommen. Auf meine letzten Nachfragen hat er ja auch abweisend reagiert. Ich werde mal versuchen, ihn zu überzeugen. Alles schwierig wegen Corona. Jetzt noch doppelt hinfahren, das wollte ich wirklich verhindern. Auch den Stress für sie.

    Aber ich möchte sie so eigentlich auch nicht behandeln. Ich hatte nach zwei Wochen harter Arbeit endlich ihr Vertrauen, sie kam heute zum ersten Mal auf meinen Finger. Und jetzt fangen und Antibiotika einflößen (sie ist so schwer zu fangen und leidet und schreit fürchterlich... ich weiß gar nicht, ob ich das hinbekomme). Wenn die Behandlung sicher richtig ist, ok. Aber so? Hinzu kommt, dass sie heute bei der Antibiotikagabe als Reaktion darauf furchtbar gewürgt und gespukt hat. Ich soll ihr, um das abzumildern, was Süßes dazugeben, aber ich finde das alles so unglücklich.

    Ihre Vorgängerin hatte mal den Verdacht auf Luftsackmilben, daher weiß ich in der Theorie ein wenig darüber. Aber Nami macht ja keine Atemgeräusche und auch sonst glaube ich eher nicht, dass es das ist.

    Was mir noch eingefallen ist, ich habe gestern im neuen Raum Abends gelüftet und am nächsten Tag wurde es schlimmer. Sie ging nicht von alleine zurück in den Käfig und ich musste sie am Schluss hineinsetzen. Vielleicht war die Abendluft zu kühl?
    Und vorhin klang mein Hahn auch zaghafter als sonst (lag hoffentlich daran, dass Abends und bald Schlafenszeit war... ich hoffe, er klingt morgen nicht auch so). Ich würde verzweifeln, wenn er sich jetzt noch angesteckt hätte, nur weil ich keine längere Quarantäne hatte.

    Ich hoffe, es geht alles gut aus

  4. #4

    Pezzy
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    Hallo Linnea,

    ich verstehe dich sehr gut. VkTAs sind schon rar gestreut und mit manchen wird man einfach nicht warm. Es gibt übrigens viele User die in Anwesenheit des TAs oft vergessen das wichtigste zu fragen oder sich nicht trauen. Man sollte aber versuchen die gewünschte Behandlungsmöglichkeiten durchzusetzen, man zahlt ja auch hinterher dafür.

    Was die Abstriche angeht, so werden die meist beim Eingangscheck wirklich nur unter den Mikrokosmos untersucht und nur bei Auffälligkeiten angezüchtet.

    Aber bei deinen Verdacht jetzt zu den es auch zur AB Gabe hätte ein anzüchten vielleicht geholfen.

    Was die Luftsackmilben angeht ist der Stimmverlust tatsächlich ein Anzeichen schau mal in unserem Artikel nach.

    Dass die Luftfeuchtigkeit oder Lüften solche Krankheitsanzeichen bewirken kann ich mir nicht vorstellen.

    Ich hoffe Nami geht es bald besser

  5. #5

    Linnea
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    Hallo Pezzy,

    also ich habe nun einen Termin morgen bei einer Spezialklinik für Vögel und Reptilien. Noch weiter weg, über eine Stunde, aber mir ist wichtig, dass die Beiden richtig untersucht werden und ich auch wirklich das Gefühl habe, da ist jemand am Werk, der weiß, was er tut und das auch regelmäßig tut. Ich habe gefragt, Abstriche usw. sind da Standard bei der Diagnostik. Ich möchte auch nicht zu einem Tierarzt, der immer versucht, mir ausführliche Diagnostik auszureden. Selbst, wenn er es auf meine Bitte hin tun würde, ist es mir lieber, wenn jemand untersucht, der das auch regelmäßig/standardmäßig macht. Habe gesehen, der vorige Tierarzt hat hier einen von fünf Vogelsternen, wie ist diese Grafik denn zu deuten?

    Leider scheint mein Hahn sich beim Freiflug gestern oder eher vorgestern auch angesteckt zu haben (er hat sie gefüttert). Er ist müde, aufgeplustert, kratzt sich am Kopf und fängt auch an so streckend zu Gähnen Also wohl eher keine Aspergillose. Das ist alles so ärgerlich. Hätte ich die beiden nicht zusammen fliegen gelassen, hätte ich es bei ihr aber auch erstmal nicht bemerkt, da es mir ja erst auffiel, als sie in seiner Anwesenheit versuchte, nach ihm zu rufen.

    Werde ihr noch heute das Antibiotikum geben, damit sich keine Resistenzen bilden, und dann mal sehen, was der andere Tierarzt sagt.

    Ich lese mir den Artikel über Luftsackmilben nochmal durch, ist ja schon ein Jahr her, dass das bei mir Thema war. Ich hoffe, das ist es nicht.

    Ich hoffe auch, es geht beiden bald besser und es ist "nur" ein Infekt, den man hoffentlich in den Griff bekommt...

  6. #6

    Pezzy
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    Hallo Linnea,

    ich finde es vernünftig, dass du doch noch einen anderen Tierarzt aufsuchen möchtest. Hoffentlich findet dieser etwas und geht auch mehr auf deine Sorgen ein.

    Zur Erklärung den medizinischen vogelkundigen Abschluss absolviert haben in unserer Liste nur TAs mit einen vkTA Symbol. Die Anzahl der Sterne steigt um so mehr positive Bewertungen wie von unseren Usern zu den TA erhalten haben.

    Ich hoffe ganz fest, dass du Morgen zufriedener vom TA nach Hause gehst und du verstanden wurdest. Damit du keine Fragen vergisst, mache dir einfach einen kleinen Spickzettel, vielleicht hilft das.

    Wünsche euch alles Gute

  7. #7

    Linnea
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    So, ich war nun beim Tierarzt. Es wird ein gemeinsamer Abstrich von beiden und Kotproben untersucht und angezüchtet. Leider kann es aufgrund der Tatsache, dass sie schon Antibiotika bekommt, zu Verfälschungen kommen. Und der Sinn eines Resistenztests beim jetzigen Antibiotikum fällt leider auch weg. Ich muss die Antibiotika-Behandlung bei ihr nun auch zuende führen. Die Ergebnisse des Labortests sind am Montag da.
    Habe den Arzt mit Fragen gelöchert und dachte, ich hätte alles beantwortet, aber ich hatte ganz vergessen, mir die Aspergillose-Frage aufzuschreiben, da ich irgendwo gelesen hatte, dass das nicht ansteckend sein kann. Aber so eindeutig, ob er sich angesteckt hat, ist das noch gar nicht, seine Stimme ist ja auch noch da. Hinzu kommt, dass ich woanders gelesen habe, dass eine Ansteckung evtl. doch möglich ist. Die begünstigenden Faktoren (Stress durch Verlust der Partnerin, trockene Luft) wären ja auch bei ihm da. Und er hat sie viel gefüttert.
    Habe dann zumindest nochmal dort angerufen, damit man danach auf jeden Fall auch schaut. Eigentlich röngt man für die Diagnose auch, aber dafür ist es jetzt leider zu spät. Ich hoffe wirklich, sie hat das nicht, weil die Antibiotika-Behandlung jetzt dann katastrophal wäre. Und ich hätte wirklich keine Kraft, jetzt noch ein chronisch krankes Vögelchen ein Leben lang zu behandeln, da das ja fast gar nicht heilbar ist.
    Der Arzt tippte auch auf eine Infektion der oberen Atemwege. Luftsackmilben hielt er für nahezu ausgeschlossen. Mache mir dennoch Sorgen, da das gesamte Symptombild auf nichts so sehr passt, wie auf diesen Schimmelpilz Ich wünschte, ich hätte danach gefragt. Die ganze Kombination mit dem Gähnen, Niesen ohne Auswurf, Kratzen, Müdigkeit, Flugunlust, Stimmverlust, Kopfstrecken, wippende Schwanzfeder, Gewichtsverlust usw. würde total darauf passen. Dass sich eine Erkältung überträgt, hielt der Arzt auch für unwahrscheinlich, da es ja meist Umgebungskeime sind, die eh da sind, die sie bei geschwächtem Immunsystem auslösen.

    Oder hatte hier mal wer einen Welli mit dem Symptombild, der "nur" eine leichte Erkältung hatte?

    Jetzt das Wochenende durchhalten wird wirklich hart...

  8. #8

    Linnea
    Ist Futterfest


    Ein Aktivitätssterne

    Besitzt keine Vögel


    Standard

    Wegen Corona ist in der Klinik gerade übrigens nur ein Arzt pro Tag anwesend und ich habe gerade auf der Website gesehen, dass der Arzt, den ich erwischt habe, zwar Erfahrung in Vogelkliniken hat, aber kein Vogelkundler ist, wie die drei anderen Ärzte in der Praxis. Na toll...

  9. #9

    Pezzy
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    Hallo Linnea,

    ich finde die Behandlung klang jetzt ganz gut auch wenn es kein richtiger VK war so hat er viele Erfahrungen sammeln können und hat ja auch ein Team an seine Seite. Auch konntest du deine Fragen stellen was nun gut war.

    Bleib erstmal ruhig und warte ab.

  10. #10

    Linnea
    Ist Futterfest


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    Besitzt keine Vögel


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    Hallo Pezzy,

    danke für Deine Antwort. Ja, ich war gestern noch ziemlich aufgekratzt. Habe denke ich auch den Tod von Aiko, Namis Vorgängerin, noch nicht ganz verarbeitet und war deshalb sehr unsicher, auch wegen dem Tierarzt, bei dem ich mit Nami davor war. Wollte einfach nicht, dass etwas vergessen oder übersehen wird.
    Aber er hat mir ja sehr ausführlich auf meine Fragen geantwortet und ich hatte auch den Eindruck, dass er sich sehr gut auskennt. Da ich diese eine Sache aber vergessen hatte zu fragen, habe ich heute nochmal mit dem heute anwesenden Arzt telefoniert und auch dieser Arzt hat mich sehr kompetent und geduldig beraten. Er meinte, Aspergillose bei Wellis sei so gut wie ausgeschlossen (wobei es hier im Forum ja schon den ein oder anderen Fall gab). Bakterien kämen auch in Betracht. Wir warten nun bis Montag die Ergebnisse ab. Sollte nichts anderes in Betracht kommen und der Verdacht sich erhärten, könnte man sie genauer darauf untersuchen (Endoskopie... auch nicht ohne Risiken. Ich hoffe, es klärt sich irgendwie anders auf). Ich habe auf jeden Fall das Gefühl, Ernst genommen zu werden und denke, sie ist dort in guten Händen.

    Ob das Antibiotikum wirkt, weiß ich noch nicht... heute war ja schon Tag 4 der Einnahme. Sie hat weiterhin Beschwerden. Ich werde beide weiter beobachten. Hoffe, es klärt sich bald auf und dass ihnen geholfen werden kann.

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