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Thema: Umzug in den neuen Käfig

  1. #1

    Stryx
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    Album von Stryx

    Standard Umzug in den neuen Käfig


    Halloalle!

    Meinebeiden Rabauken haben angefangen an dem alten Käfig zu nagen und es irgendwiegeschafft, an einigen Stellen die Ummantelung abzukriegen (obwohl sie mehr alsgenug Kork, Naturäste, Sepia und frisches Grün hatten - der Käfig standausserdem die ganze Zeit offen, ausser wenn ich mal an einem Tag ganz weg war).Daher musste natürlich ein neuer rein, diesmal auch wirklich unzerstörbar,ausser wenn die beiden mal mit ner Säge dran gehen...

    Sie leben bei mir seit Februar dieses Jahres und haben ihren alten Käfigsehr geliebt. Daher waren sie auch etwas verstört, als ich den neuenhingestellt und den alten weggenommen habe. Das alte Spielzeug und Schaukelsind natürlich mit umgezogen! Allerdings ist der neue Käfig noch einen Tickgrösser, so dass manches (z.B. die kleine Schaukel) ein bisschen komisch wirkt.Nach der anfänglichen Skepsis sind sie aber irgendwann zum Fressen reingegangenund hängen seit ein paar Tagen auch drinnen rum und erkunden!

    Allerdingshaben wir jetzt Schlafprobleme - auch beim alten Käfig waren sie ein-zwei Maledraussen gepennt, aber da konnte ich noch nachhelfen und in 99% der Fälle sindsie brav reingehüpft, wenn sie müde wurden. Bei dem neuen Käfig schlafen sieaber schon seit drei Tagen draussen - AUF dem Käfig :/ Dabei dösen sietagesüber auch mal IM Käfig und scheinen es akzeptiert zu haben, wenn auchnicht ganz mit so viel Liebe wie in ihrem alten Heim


    Wisst ihrvielleicht, wie ich den neuen Käfig attraktiver machen kann und sie wieder dazuanimieren drinnen zu schlafen?

    Dankeschön!

  2. #2

    Silvia H
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    Hallo Alex,

    haha, sicherlich wirst Du den kleinen Nagern keine Säge in den Käfig legen. Im neuen Käfig sollte alles doppelt vorhanden sein, z.B. Schlafschaukel, Futter-Wassernäpfe und Schredder-Spielzeug. Bitte Futter nur im Käfig anbieten, denn wenn sie nach ihrem Tagewerk Hunger bekommen, müssen sie rein gehen. Dann einfach am Abend Klappe zu, Wellis kommen nicht mehr raus. Du weißt ja, die Kleinen Viecher sind von Natur aus misstrauisch, sie brauchen Zeit, sich an neue Situationen zu gewöhnen, aber das kommt bald, ganz bestimmt. Evtl. ist ein abendliches Ritual nötig, damit sich die kleinen Camper daran gewöhnen, dass nur im Käfig geschlafen wird.
    Bin gespannt, wer den längeren Atem hat. Bitte berichte weiter.
    Alles Gute.

  3. #3

    Stryx
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    Danke Silvia!

    Die beiden fressen leider immer zu unterschiedlichen Zeiten, weil der Herr immer wieder gerne zum Naschen reingeht (er ist auch der rundlichere, flauschigere der beiden) und die drahtige Dame meistens viel zu beschäfigt zum Fressen ist XD Aber ich überlege, ob ich das Futter nur am Abend anbiete und dann abwarte...

    (Wobei gerade jetzt, wo wir sprechen, sind sie beide reingehüpft - sie zum ausgibiegen Putzen, er zum an der Schaukel ziehen. Aber bis zum Abend ist noch eine lange Zeit...)

  4. #4

    Silvia H
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    Hallo Alex,

    dann nehme am späten Nachmittag das Futter weg und gebe es den Wellis, wenn es Schlafenszeit ist, damit sie rein gehen. Aber bitte nicht schon am Morgen das Futter wegnehmen, das wäre zu lang. Du möchtest ja keine Hungerleider. Außerdem ist der Stoffwechsel bei den Kleinen schneller als bei uns, daher gehen sie auch öfter futtern. Was oben rein kommt, kommt schnell hinten wieder raus.
    Das wird schon, habe Geduld.

  5. #5

    WilmaWelli
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    Hallo Alex,
    es wird sicher noch ein paar Tage dauern, bis sie den neuen Käfig akzeptiert haben. Bei uns gibt es morgens und abends Futter im Käfig, jeweils die Hälfte der Tagesration. Vielleicht kannst du ihnen eine besondere Leckerei oder ein paar Hirseknubbel ja auch für abends aufsparen. Wenn sie gelernt haben, dass es zur Schlafenszeit noch eine kleine Belohnung gibt, werden sie bestimmt freiwillig reinklettern. Viel Erfolg!

  6. #6

    Stryx
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    Das mit einer Belohnung ist eine gute Idee, probiere ich! Sonst gibt es Hirse eigentlich immer bei mir aus der Hand aber ich glaube, ich kann die nächsten Tage mal eine Ausnahme machen, damit es im neuen Käfig abends was zu entdecken gibt.

  7. #7

    Welli1992
    Ist in der Jugendmauser Benutzerbild von Welli1992


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    Hallo Alex!
    Ich schließe mich Sylvia, WilmaWelli und Stryx an.

    Hab ein wenig Geduld. Es ist alles neu und daran müssen sie sich gewöhnen und erst mal schauen, dass auch wirklich nix beißt im neuen Käfig.
    Bei mir hat es geholfen, dass ich im neuen Käfig alles ähnlich wie im alten eingerichtet habe bis sie sich gewöhnt haben. Erst dann habe ich den Käfig nach und nach umgestaltet bis alles perfekt war. So war nicht alles auf einmal neu, sondern schrittweise.
    Ich würde außerhalb des Käfigs nichts füttern bis sie nicht ohne murren rein gehen. Dann kannst du den Käfig spätestens schließen, wenn sie zum Fressen rein gehen.
    Meine Eltern haben mit ihren beiden dasselbe Problem. Sie haben alles versucht und nichts hat funktioniert. Die beiden waren so schlau, dass immer nur einer in den Käfig gegangen ist zum Fressen und der andere ist draußen geblieben, da sie wussten, dass sonst jemand hinter ihnen den Käfig zu macht. Sobald ein Mensch sich bewegt, fliegen sie sofort raus. Da das so nicht weiter ging, haben wir eine kleine Konstruktion gemacht, die es für alle total stressfrei macht. An das obere Gitter des Türchens haben wir einen kleinen Karabiner gemacht und daran eine Angelschnur gebunden. Diese haben wir so verlegt, dass die Wellis sich nicht verletzten können. Sobald Schlafenszeit ist, legt mein Vater sich auf die Couch mit dem Ende der Angelschnur in der Hand und wenn dann beide im Käfig sind, zieht er gaaaaaaanz langsam an der Schnur, sodass die Tür zu geht ohne, dass einer aufspringen muss bzw. die Wellis sich erschrecken. So machen sie es jetzt seit 2 Wochen und das war ehrlich gesagt die einzige Lösung.

  8. #8

    Stryx
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    Hallo Welli1992

    das mit so einer Konstruktion ist wirklich clever!

    Ich weiss nicht, ob es mit meinem grossen Käfig möglich ist, da ich meistens die Decke aufmache und die beiden sehr gerne gerade auf den senkrechten "Türchen/Toren" sitzen... Jetzt haben die zwei es sich angewöhnt tagesüber im Käfig ihren Mittagsschlaf abzuhalten, aber gegen 18 werden sie noch mal richtig wach, fliegen wieder raus zum Spielenund lassen sich dann erst gegen 20 Uhr AUF dem Käfig nieder zum Schlafen. Aber nicht drin...

    Warum sie da nur mittags schlafen ist mri ein Rätsel O_O Sie aber schon um 18 Uhr einzuschliessen, kommt mir noch ein bisschen früh vor?

    LG
    Stryx

  9. #9

    Silvia H
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    Hallo Alex,

    wenn die Wellis den ganzen Tag Freiflug haben, wäre es OK, wenn Du den Käfig um 18 Uhr schließt. Sicherlich werden sie dann erst mal beleidigt sein. Mit der Zeit pendelt es sich dann ein und sie gehen von alleine zum Schlafen in den Käfig. Habe Geduld, das kriegst Du schon hin. Mal sehen, wer den längeren Atem hat.

  10. #10

    Stryx
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    Hallo zusammen,

    ein kleines Update zu dem lang vergessenen Tread: Das Mimöschen geht mittlerweile pünktlich um halb 10 auf die Schlafschaukel in den Käfig - ein liebes Mädchen, wenn sie nicht Sachen zerstört

    Der Herr hat aber seine rebellische Phase nicht aufgeben und legt sich erstmal oben drauf auf die gleiche Käfigecke, wo die Dame schläft und versucht da zu campen (ja, er liegt wieder drauf, auch wenn er sonst sehr gesund ist und viel fliegt). Eine halbe bis eine Stunde lasse ich ihn da noch dösen, aber spätestens um halb 11 gehen dann alle Lichter aus und er muss rein.

    Jetzt kommt der witzige Part: Der Kleine ist dann so müde, dass man ihn problemlos aufsammeln und in den Käfig reinlegen kann. Dann hüpft er dort auf ein Ast und bleibt drin, bis ich das Türchen zu mache.

    An sich funktioniert es gut für uns, aber ich habe dennoch eine kleine Frage dazu: Man liest immer wieder, dass man die Wellis nicht mit der Hand anfassen/greifen darf. Fürs Reintragen packe ich ihn aber schon, wenn auch ganz sanft. Die Krallen kommen auf den Daumen und die Flügel werden mit der restlichen Hand umfasst. Am nächsten Tag ist der Piepser auch wieder quietschfidel und kommt auch bereitwillig auf die Hand (na ja "bereitwillig" = wenn es Hirse gibt ). Dennoch bin ich skeptisch - darf ich ihn jetzt umfassen, wenn er müde und schläfrig ist, ohne nimmt er mir das irgendwann böse, dass ich ihn greife?

  11. #11

    Kornmamsell
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    Das ist doch insgesamt schön, es tut sich was!
    Wie reagiert er denn? Wehrt er sich, muckert er oder schläft er weiter? Steigt er selbst auf den Daumen?
    Es geht beim Zurückhalten mit dem Anfassen, Greifen, In-den-Käfig-Langen ja darum, den Tieren Raum zu lassen, keine Angst einzujagen, ihnen eine Wahl zu lassen. Wenn er gemütlich in der Hand weiterpennt, spricht mMn nichts dagegen. Wenn er Angst hat, würde ich es bleiben lassen.

  12. #12

    Stryx
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    Er meckert schon, aber recht schläfrig. Dazu muss man sagen, dass die beiden ab 10 Uhr seeeeehr müde werden, fast komatös. Tagsüber fliegen sie viel und man kann sie nie im Leben so einfach anfassen, aber abends sind sie wie ausgeschaltet.

    Meteor piepst meistens dagegen, versucht sich halbherzig heraus zu winden und lässt es dann nach ein paar Sekunden bleiben. Mit einem Fuss steigt er meistens schon auf den Daumen, aber das andere muss ich richtig von dem Käfiggitter lösen. Ist er erst mal drin, lasse ich ihn auf einen Ast seiner Wahl hüpfen und gut ist. Er wird kein weiterer Fluchtversuch gestartet sondern einfach gleich weitergeschlafen.

    Ich glaube eigentlich schon, dass es so okay ist, da er nicht zu gestresst wirkt? Ich würde es nur gerne noch mal gegegenchecken, ob es auf Dauer nicht zu viel für den Kleinen wird.

  13. #13

    WilmaWelli
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    Na da habt ihr euch aber ein etwas anstrengendes Abendritual einfallen lassen. Wer hätte gedacht, dass der kleine Meteor das zu-Bett-bringen derart wörtlich nimmt. Ich sehe hier drei mögliche Szenarien. a) Er schläft weiter dort ein und lässt sich reintragen (wenn du ihn so vorsichtig umfasst, kann er sich kaum verletzen, es sei denn er erwacht dann doch mal in Panik aus seinem Dämmerzustand) b) es wird ihm irgendwann zu blöd (Lerneffekt) und er klettert zum Schlafen direkt in den Käfig. c) er sucht sich einen neuen Schlafplatz außerhalb, wo du ihn nicht so leicht greifen kannst.

    Ich tippe auf b, weil er seiner kleinen Lady irgendwann folgen wird, denn sie hat sich offenbar längst für den sicheren Käfig entschieden. Und nun bin ich sehr gespannt, was du demnächst zu berichten hast, wie die Geschichte weitergeht.

  14. #14

    Stryx
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    Ich werde nach einiger Zeit weiterberichten und hoffe inzwischen sehnlichst, dass der kleine Rebell sich bloß nicht für die Variante c entscheidet. Es ist für alle schon umständlich genug ihn so reinzutragen (auch wenn das Gefieder sehr weich ist~).

    Hoffen wir auf einen baldigen Lerneffekt bei dem kleinen Sturkopf!

  15. #15

    WilmaWelli
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    Wenn dein kleiner Sturkopf so gern liegt, biete ihm im Käfig doch mal ein Sitzbrettchen an. Es gibt im Nagerbedarf so nette Baumscheiben, eine Seite gerade, die andere gerundet mit Schraube um sie am Gitter festzuklemmen. Unsere Hennen lieben es darauf tagsüber zu dösen und manchmal übernachten sie auch dort. Vielleicht gefällt ihm das ja auch?

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