Frischkost: Obst und Gemüse für Wellensittiche mit P

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 ist unverträglich Papaya (Carica papaya)

Kategorie: Obst
Papaya - Carica papaya

Die Papaya ist eine längliche birnenförmige Frucht. Das reife Fruchtfleisch ist orange bis hellrot. Der Geschmack ist nicht sehr intensiv. Die enthaltenen Kerne sind nicht giftig, jedoch ungenießbar. Papayas enthalten viel Vitamin A und C, Magnesium, Calcium, Mangan, Eisen, Kupfer, Zink, Molybdän, Phosphor, Carotin, Vitamin B und Nicotinamid.


 ist unverträglich Paprika (Capsicum)

Kategorie: Gemüse
Paprika - Capsicum

Gemüsepaprikas gibt es in grün, rot, gelb und orange (die verschiedenen Farben entsprechen dabei unterschiedlichen Reifestadien). Eigentlich handelt es sich hier um eine Frucht, da Paprika aber wie Gemüse verzehrt wird, ist sie an dieser Stelle unter der Rubrik aufgeführt. Der Strunk und das Kerngehäuse sollten entfernt werden, dann kann man das Gemüse in Streifen oder kleine Würfel geschnitten servieren. Manche Vogelhalter befürchten, Paprika seien zu scharf für ihre Tiere; diese Sorge ist aber unbegründet, da Wellensittiche generell keine Schärfe wahrnehmen können. Paprika enthalten vor allem viel Vitamin C und A, außerdem Kalium, Calcium, Phosphor, Magnesium und Eisen.


 ist unverträglich Pastinake (Pastinaca)

Kategorie: Gemüse
Pastinake - Pastinaca

Pastinaken gehören zu den Doldenblütlern. Ihre Wurzeln erinnern an Möhren oder Petersilienwurzel und werden als Gemüse gegessen. Sie können wie Möhren (roh) verfüttert werden, müssen aber zuvor geschält werden. Auch gekochte Pastinaken können gegeben werden, allerdings wird das Gemüse dann leicht matschig. Pastinaken enthalten viele Mineralstoffe.


 ist unverträglich Pepino / Melonenbirne (Solanum muricatum)

Kategorie: Obst

Pepinos stammen ursprünglich aus Südamerika. Ihr Geschmack erinnert an eine Mischung aus Melone und Birne, weshalb die Frucht auch den Beinamen Melonenbirne trägt. Eine Pepino kann entkernt und in Spalten oder Ringe geschnitten serviert werden. Pepinos enthalten mehr Vitamin C als die meisten anderen Früchte.


 ist unverträglich Petersilie (Petroselinum crispum)

Kategorie: Kräuter
Petersilie - Petroselinum crispum

Petersilie ist ein bekanntes Küchenkraut aus der Familie der Doldenblütler. Heimisch ist es im Mittelmeerraum und wächst in Mitteleuropa auf frischen und nährstoffreichen Lehmböden. Petersilie enthält Apinol und Myristicin. welche giftige Stoffe sind. Aber um sich zu vergiften, müsste der Wellensittich sehr große Mengen zu sich nehmen. Somit besteht bei gelegentlicher Gabe keine Gefahr.


 ist unverträglich Petersilienwurzel (Petroselini radix)

Kategorie: Gemüse
Petersilienwurzel - Petroselini radix

Petersilienwurzeln sehen den Pastinaken ähnlich. Die weißfleischigen Wurzeln werden geschält und können den Wellensittichen roh oder gekocht angeboten werden.


 ist unverträglich Pfefferminze (Mentha x piperita)

Kategorie: Kräuter
Pfefferminze - Mentha x piperita

Die Pfefferminze ist eine Art aus der Gattung der Minzen in der Familie der Lippenblütler. Schon seit langem ist sie als Heil- und Gewürzpflanze beliebt und eignet sich zur Herstellung von medizinischen Medikamenten, von Getränken und Süßigkeiten. Wie andere Küchenkräuter auch sollte die Minze aufgrund ätherischer Öle nicht zuviel verfüttert werden.


 ist unverträglich Pfirsich (Prunus persica)

Kategorie: Obst
Pfirsich - Prunus persica

Pfirsiche, deren lateinischer Name „persischer Apfel“ bedeutet, gehören zur Familie der Rosengewächse. Die großen, runden Früchte sind mit einer weichen, leicht pelzigen Haut bedeckt, die bedenkenlos mitgegessen werden kann. Der blausäurehaltige Stein muss entfernt werden, anschließend kann das Obst in kleinen Stücken gereicht werden. Das Fruchtfleisch kann gelblich, weiß oder auch rötlich sein, außerdem wird gelegentlich eine flachere Variante als Wild- oder Plattpfirsich verkauft. Die Früchte enthalten neben Kalium, Calcium und Magnesium auch viel Vitamin C.


 ist unverträglich Pflaume (Prunus domestica)

Kategorie: Obst
Pflaume - Prunus domestica

Die Pflaume stammt aus der Familie der Rosengewächse und die Unterarten der Kulturpflaume werden als Speiseobst geschätzt. Die Bekanntesten darunter sind die eiförmigen, blauen bis blauschwarzen Zwetschgen, die runden Edelpflaumen, die gelb, grün, rot oder auch blau gefärbt sein können, sowie die etwas kleineren, ebenfalls runden, gelben Mirabellen. Alle diese Früchte können an Wellensittiche verfüttert werden; allerdings muss der Kern zuvor unbedingt großzügig entfernt werden! Pflaumen enthalten die Vitamine B1, B2, C, Eisen, Kupfer, Zink, Kalium, Natrium sowie Phosphor und Calcium.


 ist unverträglich Physalis / Kapstachelbeere (Physalis peruviana)

Kategorie: Obst
Physalis / Kapstachelbeere - Physalis peruviana

Kapstachelbeeren oder Physalis sind kirschgroße, orangefarbene Beeren mit sehr kleinen, feinen Kernen, die in das Fruchtfleisch eingebettet sind. Sie sind umschlossen von einer bastartigen, stark gerippten, hellbraunen Hülle, die an einen kleinen Lampion erinnert (weshalb die Frucht manchmal auch als Lampionfrucht bezeichnet wird). Der Geschmack ist sehr fein, mit einem tropisch süß-säuerlichen Aroma. Vögel mit Gewichtsproblemen sollten Physalis nur nur Maßen genießen, für Loris sind die Früchte ungeeignet. Die Kapstachelbeere beinhaltet die Vitamine A, B und C, weiterhin Calcium, Eisen, Phosphor, Carotin und Nicotinamid.


 ist unverträglich Pitahaya / Drachenfrucht (Hylocereus undatus)

Kategorie: Obst
Pitahaya / Drachenfrucht - Hylocereus undatus

Die Pitahaya, auch Drachenfrucht genannt, ist länglich bis eiförmig mit leuchtend pink-grüner oder gelber Schale. Das weiße oder rote Fruchtfleisch hat kleine essbare Kerne und einen süßlichen, aromatischen, erfrischenden Geschmack. Die Pitahaya muss aufgeschnitten werden, damit die Vögel das Fruchtfleisch fressen können. Sicherheitshalber sollte man zusätzlich die ledrige Schale entfernen. Die Pitahaya enthält Vitamin C, B und F und ist reich an Calcium und Phosphor.


 kann unversträglich sein. Pomelo (Citrus paradisi)

Kategorie: Obst
Pomelo - Citrus paradisi

Die Kreuzung von Pampelmuse und Grapefruit ist in Israel entstanden. Sie ist kleiner als die Pampelmuse, aber größer als die Grapefruit und von birnenförmigen Aussehen. Ihre weißgelbe bis grünliche Schale ist ziemlich dick und umschließt fest das Fruchtfleisch. Dieses ist von hellgelber Farbe, aber zum Saisonbeginn, gibt es speziell die aus Israel stammende rote Sorte. Das Fruchtfleisch ist in Segmente aufgeteilt und angenehm säuerlich im Geschmack. Je pappiger und schrumbeliger die Schale ist, desto besser schmeckt die Frucht. Pomelos können roh verfüttert werden, aber davor sollte man die Außenhaut der einzelnen Segmente vorher entfernen. Durch die viele Fruchtsäure, sollte Pomelo nur äußerst selten gegeben werden, da es in manchen Fällen zu Verdauungsproblemen führen kann.


 ist unverträglich Porree (Allium ampeloprasum)

Kategorie: Gemüse
Porree - Allium ampeloprasum

Siehe Eintrag Lauch.


 ist unverträglich Preiselbeere (Vaccinium vitis-idaea)

Kategorie: Obst

Preiselbeeren gehören zur Gattung der Heidelbeeren. Sie sind vor allem als Beilage zu Wildgerichten bekannt, schmecken aber auch Wellensittichen. Je nach Region sind die Beeren auch als Granten, Krons- oder Moosbeeren bekannt. Die so genannte „Kulturpreiselbeere“ bezeichnet hingegen die Cranberry (siehe Eintrag dort). Neben Kalium, Calcium und Magnesium enthalten sie viel Vitamin C, Provitamin A, B-Vitamine sowie viel Pektin. Sie können roh verfüttert werden.


 ist unverträglich Purpur-Sonnenhut (Echinacea purpurea)

Kategorie: Wildkräuter
Purpur-Sonnenhut - Echinacea purpurea

Der Purpur-Sonnenhut, der auch Roter Scheinsonnenhut genannt wird, kommt ursprünglich aus Nordamerika und gehört zur Familie der Korbblütler. Man findet ihn auf felsig sandigem Boden, Schotterböden und versandeten Äckern, die brach liegen, in lichten Wäldern und in Gärten. Die Stängel sind bräunlich-grün, die dunkelgrünen an der Blattspreite gegliederten Blätter sind oval und wechselständig angeordnet. Die Blüten sind strahlenförmig im Wachstum und sind beim Purpur-Sonnenhut immer purpurfarben. Lediglich bei anderen Zuchtformen des Sonnenhutes gibt es weiße, gelbe oder orange Blütenblätter. Sie alle haben in der Mitte in orangerot gefärbte Spreublätter, die eine leicht gewölbte Halbkugel bilden. Die Blütezeit ist von Juli bis September.

Der Sonnenhut ist auch unter dem Namen Echinacea als Heilpflanze mit stärkenden Eigenschaften für das Immunsystem bekannt. Auch Wellensittichen kann man den Sonnenhut anbieten, damit er seine positiven Eigenschaften in der Ernährung zeigen kann.


 ist unverträglich Purpurrote Taubnessel (Lamium purpureum)

Kategorie: Wildkräuter
Purpurrote Taubnessel - Lamium purpureum

Die purpurrote Taubnessel (lat. Name Lamium purpureum), auch Rote Taubnessel genannt, gehört zur Familie der Lippenblütler (Lamiaceae) und ist eine alte Heilpflanze. Man findet sie im Garten, auf Wiesen und an Feld- und Wegrändern. Im Gegensatz zur verwandten weißen Taubnessel (Lamium album) wächst diese Pflanze einjährig und wird zwischen 10- und 40 cm groß. Die unteren Blätter sind herzförmig, die oberen Blätter oval und alle am Rand eingekerbt. Der grünliche Blütenkelch ist behaart und die Blätter der Blüte sind rot bis purpurrot, daher auch ihr Name. Die Rote Taubnessel blüht zwischen März und Oktober.

Den Vögeln kann man die ganze Pflanze (also Wurzeln, Triebe, Blüte und Blätter) anbieten, wobei die kleinen Blüten und Blättchen aber bevorzugt angenommen werden. Das Wildkraut hat viele besondere Inhaltsstoffe, wie Kalium, Zink und verschiedene Gerbstoffe. Die krautige Pflanze ist aber auch besonders reich an den Vitaminen C und B und enthält zudem Kieselsäure, welche unterstützend bei der Mauser ist. Die Taubnessel wirkt, antibakteriell, schleimlösend und entzündungshemmend besonders für den Darm. Nach Operationen oder Infekten regt sie die Blutbildung an. Der Inhaltsstoff Verbascosid wirkt stimulierend und kann bei Rupfern helfen, sich neu einzufinden und zu organisieren.