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Nikolaus besucht auch Wellis ?

Ihr lieben Wellis er ist da,
der Nikolaustag, freu uff tata.
Doch stellt man sich nun eine Frage,
die einem Welli werden kann zur Plage.

Ob der liebe Nikolaus,
kommt auch in jedes Wellihaus?
Nüsse, Marzipan, Mandarinen,
in dem Stiefel Apfelsinen?

Hach das wär für uns Wellis nicht so toll,
soll lieber ein Stiefel sein, mit Hirse voll.
Oder gar ein Wellikeks riesen groß,
ach das bleibt ein Traum doch bloß.

Was wäre für Wellis denn noch ganz gut?
Etwa einen kleinen Cowboyhut?
Nein das kann man auch nicht machen,
sollten schon sein schöne Weihnachtssachen.

Vielleicht wär ein Lebkuchenhäuslein was,
aber nein, das verdirbt Wellis den Spaß.
Ist doch die süße Knabberei,
für Wellis gefährlich, ei ei ei...

Aber ein riesen Kerzlein fein,
wird doch für einen Welli was sein.
Nein die Flamme ist hell und verbrennt,
der Welli dann ohne Federn rum rennt.

So viele Gefahren an Weihnachten lauern,
doch wie kann ein Welli die überdauern?
Was soll der Nikolaus den kleinen nur schenken?
Womit ihre Aufmerksamkeit auf sich lenken.

Da fallen ein ganz viele Sachen,
die man auch ohne Nikolaus kann selber machen.
Als erstes klaut ihr Ruprecht die Rute,
das kommt den bösen Kindern zu Gute.

Aus der Weidenrute und jedem kleinen Astel,
kann man Knabberhölzer für Wellis basteln.
Aus den dünnen nen Knabberstrauß,
da flippt jeder Welli aus.

Und aus den dicken, starken Ästen,
kann man Wellischaukeln bästeln.
Außerdem ach ei der daus,
packen wir den Sack noch aus.

Aus der schönen Geschenkerolle,
machen wir ne Knabberhöle, ach wie tolle.
Eine Pappröhre lieb und fein,
wird dafür genug schon sein.

Vollgestopft mit Heu und Stroh,
ja das macht jeden Welli froh.
Freuen sich nun auch die kleinen Wellis,
wenn der Nikolaus dann zur Stell is.

sepia

Denn auch wenn er sie eigentlich nicht wollt besuchen,
bekommt er ein Stück vom Federlosenkuchen.
Damit die Wellis in himmlischer Ruh,
hinter dem Rücken den Sack machen zu.

Damit Nikolaus und Puprecht nicht merken,
was ihnen eingefallen ist, den Zwergen.
Damit sie bekommen auch ihre Geschenke,
sie sich mal fluchs im Sacke verrenken.

Im nächsten Jahr stehn sie auf der Liste,
bekommen dann wahrscheinlich ne extra Kiste.
Hat Ruprecht aber dann seine neue Rute gefunden,
müssen die Wellis ziehen Flugrunden.

Damit der Knecht Ruprecht sie nicht kriegt,
der Bürzel das Geäst nicht zu spüren kriegt.
Doch am Ende können bleibt nur zu sage:
"Wir wünschen euch frohe Weihnachtstage."

Der Nikolaus heut wird uns verzeihen,
uns nächstes Mal vielleicht sogar die Geschenke aufreihn.
Dem Ruprecht zwitschern wir in die Ohren,
ohne uns hätt er seine Rute doch auch verloren.

So grüßen wir euch und sagen bis bald.
Kuschelt euch ein, draußen ists kalt.
Das war der Gruß zum Nikolaustag,
an jeden von euch, der uns Federchen mag.





Kommentare (1 Kommentar)

Carmen aus Frankfurt
06.12.2014 - 11:54
Tolle Idee die Rute zu klauen und aus den Ästen Schaukeln zu bauen. Vielleicht bringt heut der liebe Nikolaus ja doch noch leckere Hirse ins Haus.