
Die Anbaufläche liegt außerhalb einer Stadt und rings herum sind nur weitere Felder. Die nächste größere Straße ist ausreichend weit von den Feldern entfernt, so dass keine Abgase an die Hirse gelangen könnte. Es gibt dort mehrere Felder bepflanzt mit unterschiedlichster Hirse, ein Blumenbeet, viele Kürbis-Arten, Getreide und sogar Kartoffeln.


Mit einer großen Kiste, einer Astschere und natürlich meinem Fotoapparat bewaffnet sind wir losgezogen zur Ernte. Die Felder waren zum Glück einigermaßen trocken, so dass unsere Schuhe sauber geblieben sind. Ansonsten wären Gummistiefel mit Sicherheit die bessere Schuhwahl gewesen.

Wir konnten mitten durch die teilweise wirklich hohen Pflanzen laufen und es wurden nur die schönsten Rispen und Kolben für die lieben Geier geschnitten. Die Auswahl fiel schwer bei dieser sehr großen Anzahl an unterschiedlichen Hirsesorten und der großen Fläche. Ich habe mich zurückhalten müssen, um nicht viel zu viel in unsere Kiste zu legen.

Nach der Ernte wurde die geschnittene Ware gewogen und bezahlt.
Es war auch möglich getrocknete Hirse direkt dort zu kaufen.
Der Landwirt hat aber nicht nur an Leckereien für die Vögel gedacht, sondern auch für das leibliche Wohl der Menschen war bestens gesorgt. Es gab ein leckeres Mittagessen bestehend aus Schäufelchen mit Klößen oder Bratwürsten mit Kraut/Brot/Kartoffelsalat. Außerdem wurden noch selbstgebackene Kuchen verkauft.
Insgesamt war das ein toller Ausflug, der nicht nur mir als Welli-Besitzer gefallen hat. Abends haben wir die geerntete Ware sofort verarbeitet. Ein paar Rispen und eine Kolbenhirse wurde direkt unseren Wellis hingehängt.
Einen Großteil habe ich eingefroren und ein Teil wurde zum Trocknen aufgehängt. So haben die Federchen noch lange was von unserem Ausflug.