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Basteln mit Bea - Das Korkmobile

Was macht man mit einer Korkröhre, die von den nagefreudigen Wellis schon fast komplett abgefräst wurde? Wegwerfern? Sie als Pseudo-Treibholz-Stück zwischen die Sammlung der Ostseemuscheln legen? Die Wellis das olle Ding komplett weiter schreddern lassen, die Reste sammeln und eine Pinnwand daraus machen? Möglich.

Ein Mobile entsteht

Ich habe ein Korkmobile daraus gemacht. Ist mal was Neues, dachte ich, so was hatten die Pieper noch nicht. Ob sie es annehmen ist eine andere Sache, schließlich hängt es erst seit heute vormittag. Zur Verfügung stand mir die im Bild gezeigte Kork-Leiche, die den Wellis vor ein paar Wochen zum beackern bereitgestellt wurde - ganz offensichtlich wurde sie sehr gern angenommen.
Rest der Korkröhre
Rest der Korkröhre
Das Loch hat übrigens Lara so formschön herausgenagt - und das hat mich irgendwie auf die Mobile-Idee gebracht. Also, Säge zur Hand genommen und die Röhre in mehrere kleine Teile zerlegt. Herauskamen ein "Ring", an dem später die vier Mobile-Teile befestigt werden sollten und Etwas, das später als oberes Endstück fungieren sollte.
verschiedene kleinere Korkstücke
verschiedene kleinere Korkstücke
Als nächstes ging es ans Löcher bohren. (Anmerkung: Es geht auch ohne Bohrmaschine ... wirklich ... aber man sollte wohl im Gegensatz zu mir lieber eine benutzen - der Kork ist sehr widerspenstig ...)

Zusammenbau vom Mobile

Dem Ring verpasste ich 6 Löcher, zwei für das Endstück und vier für die restlichen Teile. Das Endstück bekam demnach zwei Löcher, die Mobile-Teile jeweils eins. Aufgefädelt hab ich alles mit Jutegarn, wobei es sehr hilfreich war, das Ende mit Klebeband zu umwickeln, um es leichter und unbeschadet durch die Löcher zu bekommen. (Anmerkung vom Welli.net Team: Da Jutegarn fasert, sollte man besser Lederseil oder Edelstahlketten verwenden)

Ring und Endstück sind mit einem durchgehenden Garn verbunden - als erstes von unten durch eines der entsprechenden Löcher vom Ring, von unten durch eines am Endstück, eine Schlaufe gelassen, von oben durch das andere Loch des Endstücks und als letztes von oben durch den Ring.
Die Fäden für die einzelnen Mobile-Teile sind schlichtweg je durch eines der Löcher vom Ring gezogen. Fixiert sind die einzelnen Enden und das obere Endstück mit Knoten, damit das Garn nicht wieder aus den Löchern rutscht bzw. das Endstück an Ort und Stelle bleibt.

Die ganze Konstruktion ist ganz schön anzusehen und verleitet meine Geier hoffentlich bald noch ein wenig mehr zum klettern, nagen und schaukeln. Und der Staubsauger freut sich dann über noch mehr Korkkrümel!
fertige Mobiles
fertige Mobiles

Viel Spaß beim Nachbasteln

Kommentare (3 Kommentare)

Sofia aus 86492
31.03.2010 - 14:05
Hallo,
Ich habe die Schaukel nachgebaut und meine Wellis sind begeistert.
Blueberry aus NRW
01.09.2011 - 20:09
Super Resteverwertung für Korkröhre! Muss ich auch mal basteln. Ich habe ihnen immer die abgebrochenen Korkstücke einfach in den Käfig geklemmt (mit einer Wäscheklammer), wurde dann auch benagt, aber schaukelnd ist es sicher noch spannender ;)
Loony aus Herrsching
01.08.2013 - 10:53
Die Idee ist so großartig! Meine Henne liebt es, mir macht das Basteln Spaß und ich verwendet jetzt wirklich jeden Fitzel Kork, durch den sich noch ein Loch bohren lässt. Danke!