Unser Quintus ist der mobilste und agilste Wellensittich in unserer kleinen Truppe. Allerdings hat er-typisch Mann immer mal wieder Entscheidungsschwierigkeiten.
Er möchte häufig irgendwo hin und traut sich nicht. Dann rennt er eine kurze Strecke auf dem Käfigdach hin und her, spreizt die Flügel, wackelt mit dem Kopf und sieht dabei sehr lustig aus. Oder er starrt auf die Stelle, wo er gern hin möchte. Manchmal seh ich, wie angestrengt es in seinem kleinen Kopf arbeitet.
Neuerdings bin ich das begehrte Objekt. Er starrt mich regelrecht aus der Ferne an und die Flügel zittern schon.
Nach vielen Minuten erhebt er sich und stürzt auf mich zu. Und dann? Knapp vor meiner Stirn dreht er ab, ich bekomm noch die Schwanzspitze ins Auge und er sitzt wieder auf dem Käfigdach. Das Spiel beginnt von vorn.
Das geht meist so drei-bis viermal hintereinander. Ich frage mich, was los ist. Er ist nicht zahm und kommt sonst nie zu mir. Aber irgendwas an meinen Kopf muss er faszinierend finden. Und gleichzeitig absschreckend, sondern würde er ja landen.
Pauline macht das Spiel gelegentlich mit, wenn auch nicht so obsessiv. Sie dreht dankbarerweise vorher ab.
Mal sehen, wann Quintus sein Ziel erreicht.
Kommentare (1 Kommentar)
Mutzie aus Bad Honnef
10.08.2010 - 10:46
Ist ja süß, kann ich mir gut vorstellen. Wie wäre es, wenn Du Dich verschönerst + einen Kolben auf den Kopf legst, vielleicht landet er dann? :-)))