Auf Welli.net finden sich gute Tipps, wie man das bewerkstelligen kann.
Eine weitere Möglichkeit, das auf witzige und effektive Weise zu tun, ohne das Wohndesign allzu sehr zu zerstören, sind Window-Color-Bilder.
Und welches Motiv sucht man sich aus, um die Wellis zu schützen? Klar, Wellensittiche! Keine Sorge, die flachen, unbewegten und dazu noch "stilisierten" Vogelbilder werden von den Vögeln nicht als "Schwarm" fehlinterpretiert werden.
Die Bilder müssen aber, wie alle derartigen Markierungen, dicht genug angebracht werden, damit die Vögel sie nicht einfach zu umfliegen versuchen.
Und so kommt der Wellensittich ans Fenster:
Zuerst besorgt man die Fensterfarben. Sie sind im Bastelbedarf in vielen verschiedenen Farben und Größen erhältlich und werden in der Regel in Kunststofftuben verkauft. Wichtig ist, dass man daran denkt, auch Konturfarbe zu kaufen: Diese hat eine andere Konsistenz, ist als solche gekennzeichnet und verhindert, dass die Farben auslaufen.
Als nächstes muss eine Motivvorlage her - es sei denn, man möchte seine Fenster-Wellis frei Hand zeichnen. Ich habe einfach ein paar schöne Flugfotos von Wellensittichen dafür ausgedruckt.
Über diese Silhouetten legt man nun eine durchsichtige Plastikfolie - gut geeignet sind aufgeschnittene Klarsichthüllen.
Und jetzt kann man mit der (schwarzen) Konturfarbe loslegen: Einfach die Umrisse der Wellensittiche nachzeichnen. Wenn die Farbe zu dick wird, kann man auch einen Klecks auf den Folienrand drücken und mit einem Holzspieß, den man "eintunkt", zeichnen - so können auch feinere Muster entstehen.

Wenn die Konturfarbe getrocknet ist, können die Sittiche ausgemalt werden. Wichtig ist, dass weder die Kontur noch die Füllfarben zu dünn aufgetragen werden: Sonst kann das Fensterbild beim Abziehen einreißen!
Ist der Welli fertig ausgemalt, legt man ihn erst mal zum Trocknen bei Seite. Die verschiedenen Folien müssen dabei unbedingt waagerecht liegen (sonst kann die zähflüssige Farbe verlaufen!) und dürfen sich nicht berühren, damit nichts verklebt.
Je nach Produktsorte müssen die Fensterbilder jetzt etwa 10-24 Stunden lang trocknen. Dann können sie vorsichtig abgezogen werden - nicht zu hastig, damit das Fensterbild nicht einreißt!
Die Bilder können direkt auf die Scheibe aufgeklebt werden. Davor sollte man sich einen Ruck geben und die Fenster noch mal putzen ;)
Die Fensterbilder bleiben von selbst haften. Beim Putzen kann man sie einfach vorsichtig mit abwischen oder entfernen und anschließend wieder aufkleben - man sollte sie aber nicht zu oft ablösen und wieder anheften, damit sie nicht an Halt verlieren.

Da man für ein normal großes Fenster schon einige Wellensittich-Bilder braucht, kann man sich die Arbeit etwas erleichtern, indem man außer den Vögeln auch ein paar Federn herstellt, das geht schneller. So lange noch nicht alle Bereiche der Fenster abgedeckt sind, sollte man diese noch anderweitig sichern (durch einen Vorhang beispielsweise).
Die hier abgebildeten Fenster waren übrigens noch nicht ganz fertig gestellt; es kamen noch ein paar kleinere Federn zwischen die Vögel, um sicherzustellen, dass auch ein wagemutiger Flieger hier keinen Anflug wagen würde ;)
Viel Spaß beim Basteln!