Das kleine Häufchen Elend
habe ich dann in die Transportbox gesetzt und ihr Hirse und Wasser angeboten, habe Direkt eine Tierklinik angerufen. Doch dort sagte man mir, ich soll erstmal abwarten und dann am nächsten Tag vorbeikommen. Gerade als ich am telefonieren war, fing die kleine Maus an zu fressen, was ja schon mal ein gutes Zeichen war. Als nächstes fragte ich direkt bei welli.net um Hilfe, was ich denn nun machen könnte. Ich bekam eine Menge hilfreicher Tipps. Da ich am nächsten Tag arbeiten musste, hätte ich eigentlich am Abend nach Hause fahren müssen, allerdings wollte ich der kleinen Maus keinen Transport zu mir antun. Daher bin ich alleine zu meinen Eltern gefahren und habe meine Klamotten für den nächsten Tag geholt, zudem auch noch eine Wärmflasche, damit ich der Maus in der Nacht dauerhaft Wärme bieten konnte.Die kommende Nacht
war für mich grausam: ich habe kein Auge zugetan, bei jedem Geräusch aus der Transportbox bin ich aufgestanden und dachte sie sei nun ins Regenbogenland geflogen. Stündlich habe ich ihr das Rotlicht für jeweils 15 Minuten angeboten, was ihr glaube ich auch sehr gut tat. Ich kannte diesen Vogel erst wenige Stunden, aber ich wusste, ich liebe sie jetzt schon über alles. Am nächsten Morgen musste ich zur Arbeit, aber direkt nach der Arbeit wollte ich in die Tierklinik fahren. Nur dazwischen lagen noch 10 Stunden. Die Arbeit lenkte mich ab. Um keine Zeit zu verlieren fuhr ich in der Mittagspause zu meinem Freund und holte die kleine, noch immer namenlose Wellidame ab, damit ich nach der Arbeit direkt zum Tierarzt konnte. Un dann hatte ich endlich Feierabend.Nun ging das Hoffen und Warten beim Tierarzt los. Nach einer gefühlten Ewigkeit war ich endlich an der Reihe. Die kleine Maus hatte Trichomonaden, aber ansonsten sah es gut aus, der Tierarzt sagte sie hätte eine Überlebenschance von 80%, dann wollte ich diese auch nutzen. Der kleine Schatz bekam Medikamente und wir durften gehen. Nun war ich erleichtert. Nun sollte sie einen Namen bekommen, ich taufte sie auf den Namen Happy, da sie glücklich sein konnte, gefunden zu werden und nun auch hoffentlich überlebt.
