Manch ein Züchter baut sie sogar selber an, damit er sie jeder Zeit an die Zuchtpaare sowie Jungvögel - und auch die anderen Volierenbewohner - verfüttern kann. Dadurch erhoffen sie sich besonders gesunde und gut befiederte Jungvögel.
Vogelmiere kann etwa 40 cm lang werden und wächst kriechend, bis aufrecht. Ihre Stängel sind dünn und rund. Die Blätter sind rundlich bis eiförmig. Die weißen Blüten bestehen aus fünf sternförmig angeordneten Blütenpaaren, die jeweils bis zum Ansatz eingeschnitten sind.
Die begehrte Leckerei findet man vorzugsweise in Gärten, auf Brachland und lickeren Wiesen, auch an Waldlichtungen und Wegrändern. Bei der Ernte im Garten sollte jedoch darauf geachtet werden, dass nicht gedüngt wird, da sich sonst auf oder in den Pflanzen giftige Ablagerungen befinden. Gesammelt werden kann sie beinahe das ganze Jahr über. Sie gehört zu den ersten heimischen Wildkräutern, die nach dem Winter geerntet werden können. Am besten kann man sie ernten, indem man mit einem Messer oder einer Schere etwa eine Handbreit über dem Boden zu schneiden beginnt. Ebenso kann man sie fix und fertig im Zoohandel erwerben. Die beste Qualität findet man jedoch nach wie vor in der Natur, da sie dort die besten Bedingungen hat, um zu wachsen.
Anschließend kann man sie den hungrigen Schnäbeln vorsetzen. Auch Wellensitiche, die die Leckerei bisher noch nie gesehen haben, trauen sich in der Regel recht schnell heran und schon bald ist das Pflänzchen restlos verzehrt.
Na dann - Guten Appetit :)