Aussehen von Portulak und Verwendung für Federlose
Die Pflanze ist eigentlich überall zu finden wo es alte Bauerngärten gab oder gibt und sieht unverkennbar aus. Sie hat Blätter, die aussehen wie eine Art Pik (wie bei der Spielkarte). Wenn der Portulak blüht, dann gehen die Blätter oben in ein Stielblatt über, das sich rund um den Stängel legt. Auf dem Foto kann man sehr gut erkennen was ich damit meine. Die Blüten und Blätter, die beide sehr fleischig und saftig sind, sind schon früh im Jahr zu finden und können bis zum Sommer geerntet und gereicht werden.
Portulak kann man selber ähnlich wie Blattspinat verarbeitet, oder auch als Salat genießen. Meine Vögel lieben Portulak mindestens genauso sehr wie Vogelmiere oder Golliwoog. Deshalb erhalten sie solange er draußen wächst täglich eine Portion dieses leckeren Gewächses.
Was enthält Portulak denn so wertvolles für uns und unsere Geier?
Neben einem hohen Wasseranteil, der natürlich sehr beliebt ist, macht auch der nussig, würzige Geschmack den Portulak zu einem Leckerchen für Vögel aller Art.
Enthalten sind neben Vitamin C, Omega 3 Fettsäuren und die fettlöslichen Vitamine E und A. Auch Vitamin B ist enthalten und stärkt so rundum das Wohlbefinden der Pieper. Auch Spurenelemente wie Calium, Calcium, Eisen und Magnesium sind wertvoller Inhaltstoff. Auch enthalten, jedoch bei kleinen Verabreichungsmengen (eine Handvoll Blättchen) unschädlich ist Oxalsäure. Diese zerfällt jedoch vorallem beim Portulak recht rasch.
Ausgewogene Frischkost, anstatt Vitaminmittelchen
Auf jeden Fall stellt Portulak eine sehr gute Ergänzung der Ernährung für Wellis und andere Ziervögel dar. Anstatt die von Herstellern immer wieder angepriesenen Vitaminmittelchen zu verabreichen, kann schon die regelmäßige Gabe von ausgewogener Frischkost den Vitamin und Mineralhaushalt der Pieper decken. Portulak leistet hier auf jeden Fall einen wertvollen Beitrag und sollte nicht weiter missachtet am Wegesrand stehen bleiben.
Gemischt mit weiteren Leckereien wie Spitz- und Breitwegerich, Vogelmiere und Möhrengrün, Löwenzahnlättern und Blüten, Gänseblümchen und weiteren Wildkräutern lässt sich täglich eine vitaminreiche Abwechslung auf den Speiseplan der Vögel zaubern.
Also beim nächsten Spaziergang mit offenen Augen durch die Wiesen gehen. Es wächst schon allerlei leckeres, dass den Tisch der Pieper reichlich decken möchte.
Hier noch ein Foto vom Portulak. Links die Blüte des Portulak mit umblättertem Stiel und rechts das Pik förmige Portulakblatt

Viel Spaß beim Spaziergang und beim Suchen der leckeren Wildkräuter
Nur bei dem oben genannten botanischen Namen ist der gelbblühende gemeint. Ich kann nur von dem europäischen Portulak Bilder hier zeigen: http://leckeresausdernatur.npage.de/gelb-orange-bluehende-pflanzen/europaeischer-portulak.html