Auch Keimfutter und selbst angepflanztes Vogelfutter steht bei vielen kleinen Sittichen hoch im Kurs.
Wer seinen Wellis eine Freude machen und sie gesund und sinnvoll beschäftigen will, legt ihnen einen kleinen "Garten" zum Abernten an.
Im Zoohandel gibt es Pflanzbehälter für Ziervogelgrün in mehreren Variationen. Sie enthalten einen Wasserbehälter, ein Behältnis, in dem die Samen untergebracht werden sowie ein Gitter, dass verhindert, dass die Vögel einfach die Körner direkt herauspicken können.
Meistens gibt es dazu ein Granulat, das als Feuchtigkeitsspeicher dient, sowie eine Art Docht, um die Flüssigkeitszufuhr aus dem Wasserbehälter zu gewährleisten.

Das Grundprinzip ist einfach, doch einmal gekauft kann ein solcher Pflanzbehälter auch mit eigenen Sämereien ergänzt werden. Geeignet ist zum Beispiel das normale Vogelfutter, nachdem man es eine Weile in Wasser eingeweicht hat, um die Samen quellen zu lassen. Auch Kresse- oder Vogelmieresamen beispielsweise sind eine nette Ergänzung der käuflichen Vogelwiesenmischungen.
Nach ein paar Tagen ist das Grün weit genug gediehen, um den Piepsern eine Freude machen zu können: Am Gitter angebracht wartet die grüne Pracht nur darauf, von geschickten Vogelschnäbeln abgeerntet zu werden. Nachdem das Gras bzw. die Kräuter abgeerntet wurden, muss der Behälter gründlich gereinigt werden, um Infektionen vorzubeugen!
Natürlich kann alternativ auch ein kleiner Blumentopf bepflanzt werden. Hier ist besonders darauf zu achten, dass die Erde frei von Düngemitteln und Pestiziden ist und dass sich kein Schimmel bildet!
meine Wellis werden es auch mögen