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Thema: Wildvögel fotografieren: Wie klappt es?

  1. #1

    GoldenWing
    Ist Futterfest


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    Standard Wildvögel fotografieren: Wie klappt es?

    Hallo zusammen,

    vor habe ich die Fotografie für mich entdeckt. Bei einem Spaziergang habe ich dann einen Kauz im Park entdeckt, den ich unbedingt vor die Linse kriegen wollte.
    So begann dieses Trauerspiel nun. Jeden Abend ging ich mit dem Fotoapparat spazieren, um ein schönes Bild von dem Tier zu knipsen.
    Immer wenn ich alles fertig eingestellt habe, fliegt mein Freund weg. Ich suche ihn dann und wenn ich ihn gefunden habe, beginnt das Spiel erneut, bis ich ihn nicht mehr auffinden kann und anschließend frustriert nach Hause gehe.
    Wenn ich jedoch ohne Kamera unterwegs bin, kann ich ihm teilweise minutenlang zusehen. Er schaut mich dann einfach an und fiepst vor sich hin. Es ist wie verhext! Dieses Spiel zieht sich nun schon seit März dahin.

    Da ich glaube, dass sich hier in der Community einige erfahrenere Fotografen befinden, würde ich diese gern um Rat fragen. Ich wäre für jeden Tipp dankbar!

    Liebe Grüße,
    Alexandra

  2. #2

    Stubenfalke
    Welli.net Team Benutzerbild von Stubenfalke


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    Album von Stubenfalke

    Standard

    Hallo Alexandra

    Falls ich Dich hier im Forum noch nicht willkommen geheißen habe so hole ich das hier mit erst mal nach, also herzlich Willkommen.
    Als ich Deine Zeilen gelesen habe mußte ich etwas schmunzeln weil mir das sehr bekannt vorkam, bin ja auch ein leidenschaftlicher Fotograf und habe ja auch schon oft probiert Wildtiere zu fotografieren. Ja und auch mir geht es oft so wie Dir, das oft ein Tier da sitzt wenn man den Fotopperat nicht griffbereit hat. Da braucht man sehr viel Geduld und man darf niemals aufgeben, ich sage mir dann immer beim nächsten mal klappt es. Vieleicht könntest Du ja die Kamera vorher schon etwas einstellen, weiß jetzt nicht wie groß der Fotoapperat ist aber manche Tiere scheinen sich davor zu fürchten und fliehen wenn sie das Gerät sehen. Das geht mir zum Beispiel so wenn ich die Wildvögelchen am Futterhaus im Winter fotografieren will. Oder falls Du mal sehr viel Zeit haben solltest könntest Du Dich auch mal auf die Lauer legen, vielleicht komt der Kauz ja doch zurück.
    Vielleicht hat ja auch Peter von den Rotkäppchen-Wellis einen Tipp für Dich, er hat ja hier den Thread "Eulenbrut und andere Wildvögel im Garten".
    Drücke Dir ganz fest die Daumen das Du den Kauz mit dem Fotoapperat erwischst.

    S.G.
    Enno

  3. #3

    Gast

    Standard

    Hallo Alexandra ,
    auch ein Willkommen von mir!

    So wie Enno schon sagt bedarf es einiger Geduld, um wirklich einmal schöne Fotos zu machen.
    Und viel Glück noch dazu!
    Bitte nicht frustriert sein.

    Also: immer wieder probieren und möglichst schon den Fotoapparat (so hieß das damals, als ich damit groß geworden bin :-) ) fotographierbereit in den Händen zu halten. Und vorher noch die für den Augenblick sinnvollsten Einstellungen zu wählen.

    Alles gut und schön.

    Aber die Vögelchens kennen uns ja nicht und wissen nicht, was wir wollen, und drum wird dann schnell geflüchtet. Bei größeren Vögeln eher sogar als bei den kleinen Piepmätzen.
    Eine Kamera, ein womöglich sich im Licht spiegelndes Objektiv weckt den Fluchtinstinkt. Ist ja bei unseren Wellis nicht anders, es sei denn, sie sind daran gewöhnt.

    Ich kann an unseren inzwischen ganzjährigen Futterstellen zwischen all den Meisen, Kleibern und Spatzen stehen und sie theoretisch mit der Hand berühren, aber sobald ich mit der Kamera auftauche, dann ist alles aus.

    Also meine Empfehlung für Dein gewünschtes Kauz-Foto:

    Von Beginn an die Kamera offen zeigen, möglichst alle Einstellungen vorher machen, warten und Geduld haben.

    Oder: anschleichen und überraschen! Geht manchmal, meistens aber nicht.

    Tut mir leid, wenn ich persönlich da keine Grundweisheit vermitteln kann.

    Für mich ist es ehrlich gesagt immer ein glücklicher Zufall, wenn ich gerade einmal schöne Fotos von unseren Gartenvögeln gemacht habe!

    Wenn Du Fragen hast, dann kannst Du Dich aber auch gerne per PN an mich wenden.

    Und jetzt:

    gut's Nächtle und liebe Grüße

    Peter[/COLOR]

  4. #4

    budgie-4-ever
    Ist Futterfest Benutzerbild von budgie-4-ever


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    Album von budgie-4-ever

    Standard

    Hallo Alexandra,

    hast du es in der Zwischenzeit wieder versucht und die Tipps ausprobiert?

    Was ich noch ergänzen kann: Es hilft, wenn man dem Tier erklärt, was man macht, so meine Erfahrung. Ja, haltet mich für verrückt, aber ich bin davon überzeugt, dass man mit Tieren kommunizieren kann und sie das verstehen. Dazu dürfen sie allerdings nicht im Flucht- oder Jagdmodus sein, weil dann hören sie nicht oder nur selten hin, wenn sie einem nicht kennen. Wenn sie hingegen entspannt sind, dann klappt das ganz gut. Der Vorteil dabei ist, dass man das Tier so animieren kann, direkt in die Kamera zu schauen.
    Ausserdem macht es vielmehr Spass, wenn man nicht nur das Tier auf dem Foto möchte, sondern sich auch in Natura mit ihm abgibt.

    Liebe Grüsse
    Lena

  5. #5

    GoldenWing
    Ist Futterfest


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    Standard

    Hallo zusammen,
    es gibt minimale Fortschritte!
    Ich konnte mit meiner Handykamera (hatte den großen Fotoapparat zu Hause liegen lassen) ein sehr unscharfes Foto knipsen, was daran liegt, dass man mit dem Handy nicht optisch zoomen kann. Aber immerhin ein kleines Erfolgserlebnis.
    Ich muss sagen, dass ich meinen Freund lange Zeit bei meinen abendlichen Runden nicht gesehen, sondern nur gehört habe.
    Mit dem frühzeitigen Einstellen kam ich recht weit bei meinen "Versuchskaninchen", den Kohlmeisen. Zoom und Fokus muss man aber je nach Situation individuell einstellen, was ja verständlich ist.

    Zu meiner Kamera: Ich arbeite mit einer Spiegelreflexkamera eines asiatischen Herstellers. Sie wurde 2008 gekauft, hat eine Auflösung von 10 MP und 18-fach optischen Zoom. Also ein absolutes Einsteigermodell. Falls das jemanden interessieren sollte.

    Und Lena, ich weiß was du meinst, weil ich es selbst nicht anders mache. Deshalb hatle ich das absolut nicht für verrückt. Ich bin stark davon überzeugt, dass wir den Tieren durch Worte deutlich machen, was wir wollen. Für sie ist es ja nichts anderes als eine Fremdsprache für uns. Selbst wenn sie nicht jeden Wortlaut genau verstehen, wird ja durch den Tonfall die Absicht deutlich. Ich mache das auch unabhängig davon, ob ich sie fotografieren möchte oder nicht.

    Liebe Grüße,
    Alexandra

  6. #6

    Stubenfalke
    Welli.net Team Benutzerbild von Stubenfalke


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    Album von Stubenfalke

    Standard

    Schön das es erste Fortschritte gibt und Du schon das erste Foto von dem Kauz knipsen konntest.
    Sicher hilft gutes ruhige ansprechen, sie merken an der Stimme schon wie es gemeint ist und gut wenn der Kauz dann Vertrauen zu Dir findet.
    Wünsche Dir weiter hin viel Erfolg und schöne Fotos.

    S.G.
    Enno

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