Fixiergriff zur Verabreichung von Medikamenten

Verordnet der Tierarzt ein Medikament, das zwingend über den Schnabel verabreicht werden muss, dann ist es wichtig, dass der Patient dabei richtig festgehalten wird. Der Griff muss gerade so fest sein, dass er sich nicht herauswinden können, aber locker genug, dass ihm keine Schmerzen zugefügt werden und er frei atmen kann.

Besonders wichtig ist es, den Kopf sicher zu fixieren, damit er einerseits nicht beißen kann und andererseits so in der Hand liegt, dass eine Medikamentenverabreichung in den Schnabel problemlos erfolgen kann. Je mehr Bewegungsfreiheit der Vogel dabei hat, desto größer ist die Gefahr, dass man mit der Pipette oder Spritze abrutscht und ihn im schlimmsten Fall am Auge verletzt.

So hält man den Wellensittich richtig

Fixiergriff

Den Kopf sollten Daumen und Mittelfinger ein Stück hinter dem Schnabel sicher umschließen. Euer Zeigefinger sollte leichten Druck auf den Oberkopf ausüben, wie es in der Abbildung zu sehen ist. Passt Euren Griff sanft an, so dass das Tier keinen Bewegungsspielraum mehr hat. Auf Bauch, Brustkorb und den Kehlbereich dürft Ihr niemals Eure Finger pressen, da sonst Erstickungsgefahr droht.

Sollte der Patient in der Hand apathisch werden, plötzlich schwer und stoßweise atmen oder die Augen verdrehen, so muss er sofort losgelassen werden, da Lebensgefahr durch Schock oder Herzinfarkt besteht!

 

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