Der Kanarienvogel

Der Kanariengirlitz

Systematik

In der Unterordnung der Singvögel (Passeri) gehört zur Familie der Finken (Fringillidae) die Art Kanarengirlitz (Serinus canaria). Dieser Vogel aus der Gattung der Girlitze (Serinus) gilt als Wildform des Kanarienvogels (Sirinus canaria forma domestica).


Kanarengirlitz - die Wildform

Der Kanarengirlitz ist ein kleiner ca. 13 cm großer Vogel, der entsprechend seinem Namen überwiegend auf den Kanarischen Inseln vorkommt. Weitere Populationen finden sich auf den Azoren und auf Madeira. Sowohl sein Korpus als auch sein Kopf wirken rundlich. Mit seinem kurzen Kegelschnabel nimmt er Gräser und Samen, aber auch Blütenknospen, Blätter und Beeren als Nahrung auf. Mit der Nahrung deckt er auch weitgehend seinen Wasserbedarf. Die Grundfarbe des Kanarengirlitz ist graugrün. Hähne unterscheiden sich von Hennen durch das gelbliche Gefieder von Kopf, Brust und Bauch. Die Weibchen der Art haben im Brust- und Bauchbereich ein graues Federkleid. Das Federkleid der Jungvögel enthält nur die Farben grau und braun. Die Zehenstellung ist anders ausgerichtet als z.B. bei Papageien. Drei Zehen sind nach vorne ausgerichtet und eine Zehe nach hinten. Der Flug ist wellenförmig, wie man es von Finken kennt. Als Lebensraum bevorzugen die Vögel Gebiete, in denen die kleinen Gruppen freie Flächen vorfinden, die dennoch genügend Bäume und Büsche zum verstecken bieten. Fressfeinde sind allerdings auf den Kanaren nicht zahlreich. Im Wesentlichen werden Falken und für die Gelege Kolkraben zu nennen sein. In den Wintermonaten finden sich die Vögel oft zu kleinen Schwärmen zusammen. Die Standvögel oder Jahresvögel sind Brutvögel auf den Inseln und unternehmen nur lokale Streifzüge. Die Lorbeerwälder auf den Inseln meiden die Girlitze. Zur Brut werden aber gerne deren Randgebiete aufgesucht. Mit der Balz beginnen die Vögel im Frühjahr. Ihre Nester aus Moos und Gräsern bauen die Kanarengirlitze dort überwiegend in Baumheide und polstern diese mit Tierhaaren und Federn aus. Das Gelege aus drei bis fünf Eiern wird ca. 14 Tage bebrütet. Nach weiteren ca. 16 Tagen verlassen die Jungen das Nest, werden aber noch etwa zwei weitere Wochen von den Eltern gefüttert. Oft schließt sich noch eine zweite Brut an. Die Paare leben in monogamer Brutehe. Der Gesang des Kanarengirlitz ist zum Teil genetisch determiniert, zum Teil erlernt und zum Teil Improvisation. Das Gesangstalent besitzen allerdings nur die Hähne. Der Gesang dient den Hähnen zur Revierbehauptung und zur Werbung und erklingt daher am markantesten während der Balz-und Brutphase. Der Gesang der Hennen ist nicht besonders ausgeprägt, aber doch vielfältiger als nur der Lockruf bei der Balz.


Sein Ursprung sind die kanarischen Inseln

Domestikation

Ende des 15. Jhd. bzw. Anfang des 16. Jhd. gelangten die Vögel nach Europa und erlangten aufgrund ihres gefälligen Gesangs schnell große Beliebtheit. Bereits zu dieser Zeit begannen spanische Mönche mit der Zucht, da sie eine Einnahmequelle für ihre Klöster durch den Verkauf der Vögel erkannten. Die Mönche sicherten sich zunächst ein Monopol, indem sie lediglich die Hähne verkauften, um eine Zucht außerhalb ihrer Klöster zu verhindern. Bereits Mitte des 16.Jhd. gelangten jedoch auch Hennen nach Italien und begründeten das Ende des spanischen Monopols und die Entstehung des Kanarienvogels. Denn sehr schnell wurden Zuchterfolge auch in anderen Teilen Europas erzielt, und bereits zu diesem frühen Zeitpunkt wurde von ersten Farbmutationen berichtet. Im weiteren Verlauf der Zuchtgeschichte entstanden bereits um 1650 die ersten Haubenzüchtungen. Positurzüchtungen gelangen kurz darauf. Auch die Farbmutationen wurden immer vielfältiger. Die Mutationen hatten allerdings keinen nachhaltigen Bestand und sind heute nur aus Überlieferungen bekannt. Erst nachdem das Wissen um die Mendelschen Gesetze immer größere Verbreitung fand, glückte es, diese erwähnten Farbschläge wieder zu züchten und Zuchtstämme aufzubauen. Darüber hinaus gelang die Zucht von immer mehr Farbmutationen - auch durch Kreuzungen - und Positurkanarienvögeln. Die Züchter vermochten es sogar, bei den Kanarienvögeln durch entsprechende Selektion Einfluss auf den Gesang der Vögel zu nehmen. Um das gewünschte Gesangsergebnis, die sogenannten Turen / Touren zu erzielen, erfolgt die Auslese unter Berücksichtigung aller beteiligter Faktoren von Stimmritze bis zur Länge der Luftröhre, von Kehlorganen bis zum Brustbereich als Resonanzkörper. Das bekannteste Exemplar dieser Zuchtrichtung ist sicher der Harzer Roller. Heute unterscheidet man drei Richtungen in der Zucht: Gesang, Farbe, Positur. Wo die Züchter der Positurkanarienvögel im Wesentlichen an der Zucht bestimmter Veränderungen der Gestalt der Vögel und der Variationen in der Struktur des Gefieders interessiert sind, sind die Interessen der Züchter von Gesangskanarienvögeln und Farbkanarienvögeln durchaus disziplinübergreifend. So gibt es heute bereits rote - die Farbe Rot kam durch Kreuzung mit dem Kapuzenzeisig zustande - Harzer Roller. Auch mit anderen Einkreuzungen wurde experimentiert. Allerdings werden eher Positurkanarienvögel und Farbkanarienvögel mit anderen Arten gekreuzt. Da bei Gesangskanarienvögeln die Reinheit des Gesangs im Mittelpunkt steht, werden bei dieser Zuchtrichtung die Vögel eher nicht mit anderen Arten gekreuzt. Gesangskanarienzüchter unterziehen ihre Hähne gerne auch einer zusätzlichen Gesangsausbildung. Dazu kommen die Tiere über einen längeren Zeitraum einzeln in einen sogenannten Gesangsbauer und hören den Gesang eines besonders guten Vorsängers. Diese Liedfolge vergessen die Tiere nie mehr. Gelegentlich wird sich auch zunutze gemacht, dass Kanarienvögel auch fremde Laute in ihr Repertoire aufnehmen können und die Hähne werden mit dem Gesang artfremder Vögel wie z.B. Nachtigallen konfrontiert. Viele der gezüchteten Mutationen sind heute als Rassen mit klaren Rassekennzeichen anerkannt.


Der Kanarienvogel

In ihrem Flugbild und ihrer "runden" Optik und dem Kegelschnabel erkennt man die wilde Stammform wieder. Ansonsten haben Kanarienvögel vom Aussehen nichts mehr mit dem Kanarengirlitz gemein. Gesangskanarienvögel und Farbkanarienvögel sind mit ca. 14 cm etwas größer als ihr wilder Verwandter. Die Größe der Positurkanarienvögel schwankt zwischen 11 cm und 23 cm. Diese Vögel erinnern weder in ihrer Gestalt noch in der Struktur des Federkleides mehr an die Wildform. In ihrem Erscheinungsbild sind Kanarienvögel je nach Zuchtrichtung sehr unterschiedlich in Größe, Farbe und Gefiederstruktur. Im Verhalten der Kanarienvögel lassen sich allerdings noch viele Anlagen der Kanarengirlitze erkennen. Kanarienvögel zeichnen sich durch ausgeprägtes Revierverhalten aus. Ihre Gruppenstruktur ist nicht vergleichbar mit dem Schwarmleben von Wellensittichen. Die Individualdistanz ist größer, dennoch sind sie soziale Vögel und keine Einzelgänger. Der Gruppenverband bietet den Vögeln Sicherheit, Beschäftigung, Ausleben von artspezifischen Verhaltensweisen und natürlich das Erlernen der Gesänge. Auch bei Kanarienvögeln sind die Hähne die begabteren Sänger. Allerdings können auch manche Hennen singen, auch wenn ihr Gesang nicht an die melodischen Tonfolgen der Hähne heranreicht. Das Leben der Kanarienvögel spielt sich in den gleichen Tages- und Jahreszyklen ab wie bei ihrer Wildform auf den Kanarischen Inseln. Mit Tagesanbruch beginnt für die Vögel die Nahrungssuche. Ruhephasen und Gefiederpflege, bei der gerne auf die Unterstützung von Artgenossen zurückgegriffen wird, bestimmen neben der Nahrungssuche das Tagesgeschehen. Kanarienvögel sind aktive Flieger und baden sehr gerne. Mit der Dämmerung suchen sie ihre Schlafplätze auf und kommen schnell zur Ruhe. An die Brutphase, die sich vom Frühjahr bis in den Sommer ziehen kann, schließt sich die Zeit der Mauser an. Diese kann bis zu zwei Monate andauern. Die dritte Jahresphase ist eine Ruhephase, die die Vögel nach den Anstrengungen der Brut und der Mauser auch dringend benötigen. In dieser Zeit gibt es in der Regel eher weniger Revierstreitigkeiten. Neben dem Gesang haben die Kanarienvögel von den Kanarengirlitzen auch eine ausgeprägte Körpersprache geerbt.


Haltung des Kanarienvogels

Wer Kanarienvögel halten möchte, sollte wie bei jedem Tierkauf genügend Zeit mitbringen, um sich die Tiere genau anzuschauen. Wirken die Bedingungen im Zoohandel oder beim Züchter nicht gut oder machen einzelne Tiere keinen gesunden Eindruck, sollte man vom Kauf Abstand nehmen. Für die Haltung insbesondere der Hähne ergeben sich besondere Anforderungen an den Platzbedarf der Vögel, damit die einzelnen Tiere die Möglichkeit von Distanz oder auch Rückzug erhalten. Der Käfig soll für ein Paar die Mindestanforderungen von 80 cm Breite, 50 cm Tiefe und 80 cm Höhe nicht unterschreiten. Doch auch für Kanarienvögel gilt: Mehr Platz ist immer die bessere Wahl. Anders als etwa Wellensittiche benötigen Kanarienvögel kein Spielzeug. Ansonsten gelten gleiche Anforderungen an Naturholzsitzstangen, um Ballengeschwüre zu vermeiden. Auch für Kanarienvögel gelten Spiegel und Plastikvogel als tierschutzwidriges Zubehör. Dafür muss den Vögeln aber täglich eine Möglichkeit zum Baden geboten werden. Bei der Einrichtung des Käfigs ist noch stärker als bei Wellensittichen darauf zu achten, dass die freie Bewegung möglichst wenig eingeschränkt wird. Täglicher Freiflug ist bei diesen Angaben vorausgesetzt. Um den Vögeln Anreize zum Fliegen zu geben, sollten mehrere Anflugstationen verfügbar sein. Wer mehrere Kanarienvögel halten möchte, muss für jedes Paar einen eigenen Käfig haben. Dazu sollten noch Käfige vorhanden sein, um gegebenenfalls einzelne Tiere übergangsweise zu separieren. Anders als bei Wellensittichen ist die Besatzgröße bei Kanarienvögeln ein schwieriger Punkt. Wie die Girlitze von den Kanaren sind auch Kanarienvögel soziale Tiere. Eine Einzelhaltung ist also als nicht artgerecht abzulehnen. Anderseits zeigen gerade die Hähne während der Brutzeit ein aggressives Revierverhalten. Eine Haltung in der Wohnung bietet kaum ausreichend Platz, um Revierkämpfe zu vermeiden. Für das unterlegene Tier kann das sogar den Tod bedeuten. Bei Hennen stellt sich die Situation eher weniger problematisch dar, kann aber ebenso in der Brutzeit eine Aufgabe für den Halter werden, die gelöst werden muss. Daraus ergibt sich, dass eine Paarhaltung bei Kanarienvögeln die bevorzugte Haltungsform sein kann. Obwohl für die Vögel keine Zuchtgenehmigung notwendig ist, sollte sich jeder Halter eingehend mit dem Thema Brut auseinandersetzen. Nicht nur über die Gefahren, die Eltern und Küken drohen, können und welche Maßnahmen dann nötig werden, sollte man informiert sein; auch die Frage, wer die Jungvögel übernehmen kann, muss schon im Vorfeld gelöst sein. Das Beste ist es, erst gar keinen Nachwuchs zuzulassen. Dies ist bei Kanarienvögeln schwieriger als bei Wellensittichen, die zur Brut eine Bruthöhle benötigen. Zudem sind Kanarienvögel saisonale Brüter, deren Brutstimmung kaum zu vermeiden ist. Es kann sogar sein, dass die Henne den Futternapf als Nest annimmt, wenn kein Nest zur Verfügung gestellt wird. Lässt man die Eiablage zu, kann man die Eier entnehmen, abkochen und wieder unterschieben. Nach der genetisch festgelegten Brutdauer von ca. 14 Tagen wird die Henne in der Regel das Nest verlassen. Eventuell schreitet das Paar nochmal zur Brut, dann ist der Vorgang zu wiederholen. Allerdings können die Bedingungen in der Wohnung für die Stubenvögel das ganze Jahr Brutbereitschaft auslösen. Um dies zu vermeiden sollte beispielsweise der Halter die natürlichen Lichtzeiten im Winter nicht künstlich verlängern. Die Lichtreduktion mit der damit verbundenen geringeren Nahrungsaufnahme ist für die Kanarienvögel ein Signal, dass keine Brutbedingungen vorliegen. Nach der Brutphase kann versucht werden, die Tiere als größere Gruppe zu halten. Auch in Freiheit bilden die Vögel auf den Kanaren dann kleine, lockere Schwärme. Dies sollte aber zunächst unter Aufsicht geschehen. Zur nächsten Brutphase müssen die Paare wieder getrennt werden. Für die Ernährung gibt es heute fertige artspezifische Saatenmischungen. Hiervon ist ein Teelöffel pro Tag pro Vogel ausreichend. Ergänzen kann man das durch die gelegentliche Gabe von Obst, Kräutern und Gemüse. Gleichzeitig kann man den Alltag der Vögel interessanter gestalten, wenn diese Zusatzgaben nicht so einfach erreichbar sind. Zum Beispiel dadurch, dass das Futter nur über eine gewisse Flugstrecke erreicht werden kann. Bei der Futtergabe sollte auch der Jahreszyklus berücksichtigt werden. Während der Brutphase und auch zur Mauser darf mehr gereicht werden, zur Ruhephase im Winter sollte dann weniger ergänzendes Futter gereicht werden. Auch für Kanarienvögel muss Grit und Kalk verfügbar sein. Auf den Kanaren deckt der Kanarengirlitz seinen Wasserbedarf überwiegend über die Nahrung. Den Stubenvögeln muss Wasser angeboten werden. Sollte ein Vogel krank werden, muss ein vogelkundiger Tierarzt aufgesucht werden. Kanarienvögel haben eine Lebenserwartung von ca. 10 Jahren.


Der Kanarienvogel

Hahn oder Henne

Wie oben gesehen, ist es von Bedeutung, welches Geschlecht der Kanarienvogel hat. Leider ist die Geschlechtsbestimmung nicht ganz einfach. Deshalb ist anzuraten, nur bei sehr erfahrenen Züchtern zu kaufen. Einen Anhaltspunkt bietet die Kloake zur Bestimmung der Geschlechter. Beim Hahn kann ein erfahrener Züchter den sogenannten Zapfen erkennen, die Kloake der Henne erscheint eher flach. Am deutlichsten treten diese Unterschiede in der Brutphase hervor. Ein anderes Kennzeichen ist der Gesang, der beim Hahn deutlich ausgeprägter und melodischer ist, als bei einer Henne. Absolut sichere Unterscheidungsmerkmale sind aber beide Kriterien nicht.


Vergesellschaftung mit anderen Vogelarten

Wellensittiche sollten, wie generell nicht mit Spitzschnäbeln, auch nicht mit Kanarienvögeln vergesellschaftet werden. Die Gründe liegen im unterschiedlichen Tagesrhythmus, im abweichenden Sozialverhalten, im andersgearteten Nahrungsbedarf und auch in Risiken für die zarteren Kanarienvögel. Das Leben der Kanarienvögel sollte auch in der Stubenhaltung an den natürlichen Tagesrhythmus angepasst sein. Mit Beginn der Dämmerung kommen sie zur Ruhe. Wellensittiche führen noch Auseinandersetzungen um den besten Schlafplatz oder wechseln diesen auch einmal. Diese Störungen in der Nachtruhe können auf lange Sicht für die Kanarienvögel schädlich werden. Wellensittiche sind Schwarmvögel, die die Nähe zueinander benötigen. Kanarienvögel sind zwar keine Einzelgänger, aber eine artspezifische Individualdistanz ist für die Vögel wichtig. Zudem zeigen Kanarienvögel ein ausgeprägtes Revierverhalten. Von Wellensittichen erleben die Kanarienvögel Distanz- und Revierverletzungen, dies führt zu Stress. Das Futter der Kanarienvögel enthält deutlich mehr ölhaltige Saaten, als das Futter der Wellensittiche. Akut schädlich ist das Futter für Wellensittiche zwar nicht, aber auf Sicht gesehen, muss mit Organschädigungen gerechnet werden. Beliebtes Spielzeug für Wellensittiche, wie Baumwollseile oder auch andere Fasern, wird von Kanarienvögeln gerne als Nistmaterial verwendet. Ungeplante Brutvorbereitungen können die Folge sein. Kommt es zur Brut, bedeuten die Wellensittiche eine Gefahr für das Gelege und die Jungvögel. Die Nester der Kanarienvögel sind ungeschützt und für Wellensittiche frei zugänglich. Spielen mit dem Nistmaterial kann zur Zerstörung des Nestes führen, bedeutet aber auf jeden Fall eine stressvolle Störung der brütenden Henne. Mit ihrem Spieltrieb sind die Wellensittiche auch eine Gefahr für die Küken. Leicht kann es geschehen, dass ein Küken aus dem Nest gestoßen wird. Aber auch für die Altvögel können Wellensittiche gefährlich werden. Ein "Liebesbiss" kann einem Kanarienvogel Zehen oder sogar die Ständer kosten. In Einzelfällen können Auseinandersetzungen für den Kanarienvogel tödlich enden. Wer Kanarienvögel und Wellensittiche halten möchte, sollte dies räumlich getrennt machen. Das hat dann aber mit Vergesellschaftung nichts mehr zu tun. Ähnliche Risiken bergen auch andere Vergesellschaftungsversuche.

Wer unbedingt Kanarienvögel mit anderen Arten zusammenhalten möchte, sollte auf folgende Kriterien achten:
- Für jede Vogelart eine ausreichend große Voliere und gemeinsamer Freiflug der verträglichen Arten.
- Vergleichbare Größe und niedriges Aggressionspotential.
- Gleicher Futterbedarf
- Ähnliches Sozialverhalten
- Übereinstimmender Tagesrhythmus

 

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Leni

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