Das Kampfgeschwader (Hitdorfer) Terrorflusen

von Vampire G

Die Geschichte des Kampfgeschwaders begann im November 2009 mit Bubi (gekauft in einer Zoohandlung) und Jacky (eine Vermittlung über welli.net) - geplant waren vier Vögel. Nummer drei und vier kamen dann recht schnell mit Sunny und Cloud im Dezember 2009. Die beiden stammten von einem kleinen Hobbyzüchter. Irgendwie wurden es dann im April 2010 spontan sechs kleine Flieger als Merlin und Nimué einzogen, gekauft in einer Zoohandlung. Sechs war die Obergrenze und so blieb es lange. Wenn einer ging, kam ein neuer nach. Mia für Nimué, Max für Bubi, Stella für Sunny, Fussel für Cloud, alle von kleinen Hobbyzüchtern. Nur, dass Fussel sich nach einer Weile als Henne entpuppte und mit ihrer Dominanz Unruhe stiftete bei der Unterzahl an Hähnen. Was also tun? Tja, zwei Hähne besorgen. So kamen Momo und Flummi 2017 aus einer welli.net Vermittlung zu uns. Seitdem nahmen wir nur noch Vermittlungsvögel auf. Als Mia starb blieb es einige Zeit bei 7 Wellis, es sollten ja wieder 6 werden. Im März 2021 ging dann unser alter Merlin über die Regenbogenbrücke, und Max folgte ihm nach kurzer, schwerer Krankheit 5 Tage später. Etwa 4 Monate darauf, im Juli starb überraschend und unerklärlich Fussel - gefolgt von Oma Jacky im August. Plötzlich saßen da von gerade noch sieben Wellis nur drei im Käfig und es war ein trauriges Bild. Wir mussten aber aus verschiedenen Gründen die Aufstockung etwas aufschieben. Im Januar 2022 kamen dann Artus und Hexe, und im März die zahme Pieper zu uns. Leider verließ Pieper uns im November aufgrund einer Legenot. Sie wurde noch operiert, überlebte die OP auch, aber wachte aus der Narkose nicht mehr auf. Ihr Verlust war der schwerste bisher. Stella ging im Juli 2023 über die Regenbogenbrücke. Ihr Partner Artus trauerte sehr. Doch mit Fanta fanden wir binnen einer Woche eine Henne für ihn und er hat sie sofort als seine angenommen und verteidigt. Um wieder auf sechs Wellis zu kommen, suchten wir noch eine Henne, und fanden Amy. Momo musste uns dann im September 2023 leider ebenfalls über die Regenbogenbrücke verlassen. So hatten wir mit Flummi, der kein Interesse an Damen hat, dem festen Paar aus Artus und Fanta, der dominanten Hexe und der noch recht jungen Amy wieder ungünstigen Hennenüberschuss. Doch leider war nirgends ein einzelner Hahn oder maximal zwei aufzutreiben in der Zeit. Tja, und da dann eine 4er Gruppe Hähne in der Nähe zur Vermittlung stand, und die Umstände unter denen sie abgegeben werden mussten so traurig waren, haben mein Mann und ich uns ein paar Tage beraten und diese vier aufgenommen. So bestand das Kampfgeschwader Hitdorfer Terrorflusen plötzlich aus neun quietschbunten Wellis. Im Juli 2025 mussten wir Artus wegen einem Tumor im Kropf erlösen lassen. Es kam das erste mal der Gedanke, die Wellihaltung aufzugeben... Im Dezember folgte ihm Hexe, ebenfalls mit Tumor, der im Legedarm gewachsen war. Sie hat die OP nicht überlebt, das Ding war zu aggressiv. Der Gedanke an Aufgabe der Wellihaltung verfestigte sich... Im Januar 2026 sind wir mit Flummi zum Tierarzt, da er plötzlich sehr schlecht laufen konnte und ein Bein vermehrt entlastete. Außer Arthrose war im Röntgenbild alles ok, also Schmerzmittel bekommen. Die ersten paar Tage schien es besser zu werden, aber dann drehte die Situation, er bekam Gicht. Innerhalb von 3 Tagen traten die Knoten auf und einer ging sogar auf. Aufgrund seines hohen Alters haben wir ihn erlösen lassen. So waren die Terrorflusen nun zu sechst. Einen Tag vor Flummis Tod, hatte sich Blue ein Bein gebrochen. Da er auch mit Arthrose geschlagen ist, hatte ich wenigstens gleich Schmerzmittel parat. Der Bruch war kompliziert und Amputation des Beins stand im Raum. Die TÄ hat aber alles versucht das Bein zu erhalten - mit Erfolg. Seit der Gips ab ist, ging es langsam bergauf. Zuerst war das Bein steif, aber eben nicht so steif wie mit dem Gips. Es stand aber noch genauso weit ab wie mit. Das war erst mal eine Umstellung für ihn. Greifen ging gar nicht. Noch nicht. Aber es wurde. Nach einer Woche hatte er das Bein schon wieder fast gerade unter sich. Eine hintere Zehe blieb unbeweglich, ist aber nicht abgestorben. Er konnte nach zwei bis drei Wochen wieder greifen. Er wird immer humpeln, aber zwei Beine sind besser als eins. Im April 2026 verließ uns Fanta. Ebenfalls mit Tumor im Unterem Bauchraum/Legedarm. Auch dieser entwickelte sich schnell, wurde bei einer Not-OP erkannt und Fanta in dem Zuge erlöst. Die Terrorflusen sind nun zu fünft. Die letzte Henne, Amy, kämpft seit einiger Zeit immer wieder mit schwerer Atmung. Dieser Zustand kommt Schubweise. Wir haben beim TA alles durch aber kein gesichertes Ergebnis. Ein Medikament gegen Clamydien schlägt an, das bekommt sie kurweise. Die Abstände der Schübe scheinen sich aber zu verkürzen. Die Aufgabe der Wellihaltung ist allerdings beschlossene Sache. Wir werden nicht mehr aufstocken.

Galerie:

Nimué und MerlinGeschüttelte Fanta Blue nach dem Bad Bin ich nicht ein Hübscher? Putz- und FlickstundeDas Kampfgeschwader der Hitdorfer TerrorflusenFlummi, unser FlitzpiepeWas du gucken? Irgendwas läuft grad schief Hexe in Hab-Acht-StellungMomo, unser CharakterkoppLemon präsentiert sich Midori, der GrüneDer große Blue Stella in ganzer Pracht Diese Fanta ist keine Limonade König Artus Bubi entspannt Baby-Fussel war blau Pieper Jacky, die Chefin Der blaue Max Klein-MiaDie apokalyptische Reiterin Der junge Merlin Niji in Pose Nimué auf der Lampe Cloud beim FutternHä? Was willst du? Sunny totalBaby Jacky Die kleine AmySnack-Time
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