Diese Liste soll Dir dabei helfen, mögliche Gefahrenquellen zu erkennen und auszuschalten. Sie erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Bitte schaue Dich aufmerksam in der Freiflugzone Deiner Wellensittiche um, ob wirklich alle Gefahrenquellen beseitigt sind.
geöffnet: Wegfliegen
geschlossen: Gehirnerschütterung oder Genickbruch durch Dagegenfliegen
möglich
Vorsichtsmaßnahme: Vorhänge oder Jalousien oder andere Kennzeichnung
Beim Schließen der Tür kann ein Wellensittich eingequetscht und lebensgefährlich verletzt oder getötet werden
Hineinfallen. Hungertod oder Herzschlag
Fällt ein Wellensittich hinter einen Schrank, drohen ihm durch Quetschungen
lebensgefährliche Verletzungen oder gar der Hungertod. Herzschlag möglich.
Vorsichtsmaßnahme: alle Schrankritzen durch Bretter o.ä. absichern
Ertrinken im offenen WC
Verbrennungen

Moderne Geräte sind zum Teil mit Antihaftbeschichtungen ausgestattet, deren giftige Dämpfe für Vögel tödlich sein können.
Verbrühungen, Ertrinken
Ertrinken. Sollte ein Wellensittich ins Spülwasser gefallen sein, muss das Gefieder sanft mit lauwarmem Wasser gereinigt werden. Danach braucht der Vogel Ruhe und Wärme.
Ertrinken. Das Aquarium muss komplett abgedeckt sein. Bei Sprudelsäulen
muss sichergestellt werden, dass der Deckel nicht herunterfallen kann (Klebeband)
Ausführliche Informationen: Wellensittiche und andere Haustiere
Vergiftung. Vorsichtsmaßnahme: Nur ungiftige Pflanzen im Vogelzimmer aufstellen! Mehr Infos: Ungiftige Pflanzen und Gehölze
Verbrennungen
Vergiftungstod durch giftige Dämpfe bei antihaftbeschichteten Pfannen und anderen Kochgeräten. Vögel niemals in der Küche halten und Raclette o.ä. nicht im Vogelzimmer machen! Für gute Durchlüftung sorgen! Mehr Infos: Gefahrenzone Küche
Vergiftungserscheinungen mit möglicher Todesfolge!
Bei feuerverzinktem Gitter soll das Zink durch Einbrennen stärker mit
dem Metall verbunden werden, so dass kein Abrieb entstehen kann. Bei fehlerhafter
Verarbeitung jedoch entstehen Zinknasen, die auch ein Wellensittichschnabel
leicht ablösen kann.
Wer verzinkten Volierendraht kauft, der vom Hersteller nicht behandelt wurde,
muss ihn vor Gebrauch oxidieren lassen. Dies kann geschehen, indem der Draht
eine Weile der Witterung ausgesetzt wird. Vorher glänzender Draht ist
nach der Oxidierung matt. Zur Sicherheit kein Obst an verzinkten Draht klemmen,
sondern nur über Obsthalter o.ä. anbieten.
Sorgfältig verarbeiteter verzinkter Draht stellt keine Gefahr dar. Beim
Anbieter erfragen, ob eine Nachbehandlung nötig ist.
Sehr alte Käfige, deren Gitterstäbe aus Zink bestehen, nicht verwenden!
Eingehänge Futternäpfe können zur tödlichen Falle werden. Mehr Infos: Einhängenäpfe
SHe