Wellensittich Krankheiten

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EMA-Syndrom

Der Begriff EMA-Syndrom steht für Ekzema Melopsittacus et Agapornis und bezeichnet eine besondere Ekzemart, die in erster Linie bei Wellensittichen und Agarporniden auftritt. Es tritt normalerweise an der Flügelunterseite oder an der Achsel auf, kann aber in schweren Fällen auch andere Körperteile betreffen. Die betroffenen Stellen schwellen an, bilden Beulen und Krusten, die auch nässen können, und oftmals sind blutige Stellen zu erkennen. Die Federn gehen an diesen Stellen aus und es entsteht ein starker Juckreiz, der dazu führen kann, dass sich die Vögel blutig kratzen und als Folge sogar verbluten. Wenn die Schwungfedern ausfallen, kann der betroffene Vogel flugunfähig werden. Es besteht ein erhöhtes Risiko, dass die Stellen von Bakterien und Pilzen befallen werden.
Die Ursache des Syndroms wird noch diskutiert, Stress könnte dabei eine Rolle spielen.
Oftmals geht das EMA-Syndrom auch mit Organschäden einher.
Die Therapie gestaltet sich schwierig, das EMA-Syndrom ist bisher noch nicht heilbar.
Leidet der Vogel sehr, sollte mit einem vogelkundigen Tierarzt die Möglichkeit der Euthanasie abgesprochen werden.


Ekzem

Der Begriff Exzem leitet sich vom vom griechischen Wort \"ekzema\", das wörtlich übersetzt \"Aufgegangenes\" bedeutet ab. Es handelt sich hierbei um eine nicht-infektiöse Hauterkrankung, die verschiedene Ursachen haben kann. Ekzeme laufen nach einer charakteristischen Reihenfolge der Hautreaktionen ab: Von Rötung über Bläschenbildung, gefolgt von Nässen und Krustenbildung bis hin zur Schuppung.