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Deckfedern

Zu den Deckfedern zählen beispielsweise die Steuerungsfedern im Schwanz von Wellensittichen sowie die Schwungfedern an den Flügeln. Deckfedern schützen die Vögel unter anderem vor Kälte und Nässe.

Desinfektionsmittel

Desinfektionsmittel dienen zur Bekämpfung von Bakterien, Viren, Pilzen und Sporen. Es gibt verschiedene Ausführungen: z.B. Handdesinfektion, Flächendesinfektion und Instrumentendesinfektion. Nach dem Deutschen Arzneibuch (DAB) bedeutet Desinfektion, totes oder lebendes Material in einen Zustand zu versetzen, in welchem es nicht mehr infizieren kann.

Diagnose

Eine Diagnose ist die genaue Zuordnung von Symptomen und Befunden zu einem Krankheitsbegriff. Zur Diagnosenfindung dienen verschiedene Methoden, wie zum Beispiel körperliche Untersuchung, Anamneseerhebung, Röntgen oder Laborwerte des Blutes.

Diätfutter

Es kann unterschiedliche Ursachen haben, dass ein Wellensittich spezielles Diätfutter benötigt, z.B. organische Erkrankungen oder Übergewicht. Für einen Laien ist es schwierig zu entscheiden, ob und ab wann ein Vogel auf eine Diät angewiesen ist. Von daher sollte eine Futterumstellung nur nach Absprache mit dem vogelkundigen Tierarzt stattfinden.

Domestikation/ Domestizierung

Die Begriffe Domestikation und Domestizierung haben ihren Ursprung im lateinischen Wort "domus", das Haus bedeutet. Domestizierte Tiere entstammen keiner natürlichen, sondern einer künstlichen Selektion durch Zucht. Die natürliche Evolution wird dabei durch willkürliche, vom Menschen gesetzte Zuchtkriterien ersetzt. Die Zuchtkriterien richten sich dabei meist nach dem gewünschten Einsatz der Tierart als Nutz- oder Heimtier. Die Gewöhnung eines Wildtieres an den Menschen und damit einer Abwandlung zum Haustier durch menschliche Einflussnahme nennt man dagegen Zähmung.

Drohgebärden

Wellensittiche gehören zu den umgänglichsten Vögeln überhaupt, wenn sie artgerecht gehalten werden. Das heißt, wenn sie ausreichend Freiflug, viel Platz in der Voliere, dem Käfig und dem Vogelzimmer haben. Ein weiterer wichtiger Anhaltspunkt ist die Gruppenzusammenstellung. Ist das Geschlechterverhältnis in etwa ausgeglichen, so sollte es zu keinen Kämpfen kommen. Kleine Drohungen und auch Rangeleien kommen schon öfters vor. Sie sind aber keinesfalls als gefährlich einzustufen. Diese dienen nur dazu Meinungsverschiedenheiten und auch Konkurrenzsituationen zu regeln. Droht ein Wellensittich einem Artgenossen, legt er sein Gefieder eng an, nimmt eine aufrechte Position ein und macht sich so groß wie er kann. Der Schnabel ist geöffnet und der Artgenosse wird mit offenen großen Augen angestarrt. Meistens wird die Drohung erwidert und der Konkurrent nimmt diese Haltung ebenfalls an. Unterstrichen wird diese Gestik mit keckernden Protestlauten. In den meisten Fällen verlässt einer der beiden den Platz. Anhand der Weite des geöffneten Schnabels, erkennt man die Stärke der Drohung. Der geöffnete Schnabel bedeutet dem Gegenüber, dass er ihn bald beißen wird, wenn er nicht den Platz verlässt. Nützt der geöffnete Schnabel und das Imponiergehabe, welches die Wellensittiche mit ihrem größer Machen zeigen und Treten nichts, so kommt es zu einem Schnabelduell. Die Vögel versuchen sich gegenseitig zu hacken, beißen aber nicht richtig zu.

Dunen

Dunen (Daunen) sind weiche Federn, welche zwischen den Konturfedern stehen. Das erste Federkleid der Jungvögel besteht aus Dunen. Sie dienen zum Schutz gegen Kälte.