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Wachshaut

Als Wachshaut bezeichnet man die Haut auf der Nase der Vögel. Anhand der Färbung der Wachshaut kann man zum Beispiel bei Wellensittichen das Geschlecht erkennen.

Wasser

Muss immer ausreichend zur Verfügung stehen und täglich gewechselt werden. Bei hohen Temperaturen mehrmals täglich. Bei Transporten auch in Form von Gurke möglich.

Wellensittich

Der Wellensittich, lat.: Melopsittacus undulatus, wurde 1805 erstmals durch George Shaw wissenschaftlich erwähnt. Die Art gehört zur Familie der Eigentlichen Papageien (Psittacidae). Die Wildform wird ca. 18 cm lang. Stirn und Kehle sind gelb, die Wangenflecken sind blau. Sechs schwarze Kehltupfen runden die Maske ab. Die Wellenzeichnung zieht sich kräftiger werdend vom Scheitel bis zum Rücken. Die Schwanzfedern sind blaugrün gefärbt. Jungvögel wirken etwas matter in den Farben. Das natürliche Verbreitungsgebiet der Wellensittiche ist Australien. Die hauptsächliche Nahrungsquelle der Schwarmvögel sind Grassamen. Bei optimalen Bedingungen bilden sie Brutkolonien und nisten in morschen Bäumen. Ein Gelege der Höhlenbrüter besteht aus 3 – 8 Eiern. Die Küken schlüpfen nach ca. 18 Tagen. Nach etwas mehr als 30 Tagen sind die Jungtiere flügge.

Wellensittichzüchter

Ist eine Anschaffung eines oder mehrer neuer Wellensittiche geplant, so sollte man überlegen wo man sie holt. Entweder aus dem Tierheim, im Laden oder vom Züchter. Eine weitere Möglichkeit ist es auch einem Wellensittich, der ein neues Zuhause sucht, aufzunehmen. Sehr oft werden diese Tiere aus gesundheitlichen Gründen oder Platzmangel abgegeben. Egal ob Züchter, Läden oder Tierheim, wichtig ist, dass ihr drauf achtet, dass die Käfige sauber sind und die Wellensittiche gesund aussehen. Häufig liest man von Züchtern, die ihre Wellensittiche \"nestjung oder Zuchtreif\" anbieten. Mit nestjung sind Wellensittiche gemeint, die gerade flügge geworden sind. Das heißt sie sind vor kurzem ausgeflogen. Dabei ist es wichtig drauf zu achten, dass sie schon futterfest sind! Häufig sind sie es leider nicht und verhungern am vollen Futternapf, da sie die Körner nicht als Futter ansehen bzw. die Körner nicht entspelzen können. Aber seriöse Züchter geben für gewöhnlich keine Nestlinge ab, die den Nistkasten noch nicht verlassen haben. Wichtig ist drauf zu achten, dass der Wellensittich voll befiedert ist und mindestens 8 Wochen alt ist. Bestenfalls sollten sie zwischen 10 und 12 Wochen alt sein, denn diese Zeit ist wichtig um das Sozialverhalten zu erlernen. Als Zuchtreif gelten Wellensittiche ab einem Alter von einem Jahr. Sie sind vorher dennoch geschlechtsreif. Zuchtreif werden Wellensittiche genannt, wenn er jung und kräftig genug für das Brutgeschehen ist, sowie auch für die Aufzucht des Nachwuchses. Wellensittiche unter einem Jahr sollten keinesfalls zur Zucht eingesetzt werden, denn es kommt da häufiger zu Problemen, als bei erwachsenen und erfahrenen Wellensittichen. Legenot ist die häufigste Lebensbedrohliche Situation. Seit dem 21.9.2012 ist die Zuchtgenehmigung nicht mehr Pflicht.

Würgen

Würgen bei Wellensittichen kann unterschiedliche Ursachen haben, die von harmlos bis bedrohlich reichen. Wellensittiche würgen Futter hoch, um ihre Partner damit zu füttern, insbesondere bei den Männchen kann dieses Verhalten beobachtet werden. Befinden sich Spiegel oder Plastikvögel im Käfig wird das Futter nicht angenommen und das Hochwürgen kann zu Kropfreizungen und Kropfentzündungen führen. Auch bei der Kükenfütterung wird Futter hochgewürgt. Würgt ein Wellensittich jedoch ohne erkennbaren Grund, insbesondere wenn dies öfter zu beobachten ist, sollte ein vogelkundiger Tierarzt zu Rate gezogen werden. Eine ernsthafte Erkrankung kann hier die Ursache sein.