Pflanzen und Wellensittiche

Ob Pflanze und Wellensittich zusammen sein dürfen erfährst Du in dieser Liste.

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Kakteengewächse (Cactaceae)

 Kakteengewächse - Cactaceae

Diese Pflanze ist giftig.

Es gibt viele Arten von Kakteen. Manche sind haarig, andere sind stachelig und wieder andere haben gar keine Stacheln. Sie stammen ursprünglich aus Amerika. Kakteen sind wegen der Stacheln und der feinen Härchen für Wellensittiche sehr gefährlich, da sie schwere Verletzungen auslösen können. Einige Kakteen zählen zudem zu der Gattung der Wolfmilchpflanzen und sind somit nicht nur gefährlich, sondern auch giftig. Um herauszufinden, ob es sich um einen Wolfsmilchkaktus handelt, muss man in diesen einfach mit einer Nadel picksen. Tritt milchige Flüssigkeit aus, ist der Kaktus giftig. Kakteen sollten keinen Platz im Vogelzimmer haben.

Kaiserkrone (Fritillaria imperialis)

Diese Pflanze ist giftig.

Siehe unter F-> Fritillaria

Kaladie (Caladium)

Kaladie - Caladium

Diese Pflanze ist giftig.

Kaladien bilden eine Pflanzengattung in der Familie der Aronstabgewächse (Aroncaceae) und umfassen etwa 7 bis 15 Arten. Ihre eigentliche Heimat liegt in den Tropen Südamerikas. Sehr beliebt als Zimmerpflanze ist die Art Caladium bicolor oder auch Buntwurz. Alle Arten enthalten einen ätzenden Milchsaft sowie den Wirkstoff Calciumoxalat.

Kalanchoe (Kalanchoe)

Kalanchoe - Kalanchoe

Diese Pflanze ist giftig.

Die Kalanchoe ist eine Pflanzengattung in der Familie der Dickblattgewächse (Crassulaceae), die im tropischen Afrika und Asien heimisch sind. Sie beinhaltet über 100 Arten, von denen die meisten giftig sind und mindestens Schleimhautreizungen hervorrufen können. Als Zimmerpflanze ist vor allem die in allen Farben und Formen gezüchtete anspruchslose Art Kalanchoe Blossfeldiana beliebt.

Kamelie (Camellia japonica)

Kamelie - Camellia japonica

Diese Pflanze ist ungiftig.

Kamelien sind beliebte Zierpflanzen der Gattung Kamelien innerhalb der Familie der Teestrauchgewächse (Theaceae), daher eng mit dem Teestrauch verwandt. Ihre Heimat ist Ostasien. Sie können als kleiner Strauch oder Baum wachsen und sehr alt werden. Toxine sind nicht bekannt.

Kastanie (Gewöhnliche Rosskastanie) (Aesculus hippocastanum)

Kastanie (Gewöhnliche Rosskastanie) - Aesculus hippocastanum

Diese Pflanze ist ungiftig.

Die Gewöhnliche Rosskastanie gehört in die Gattung der Rosskastanien und ist trotz des Namens nicht mit der Gattung der Kastanie verwandt. Sie ist durch ihre markanten Blätter und ihre Früchte, die Kastanien ein sehr auffallendes Gehölz in Mitteleuropa. Ihre Äste lassen sich gut als Sitzgelegenheit verwenden, die Früchte sind jedoch ungenießbar und im unreifen Zustand leicht giftig.

Katzengras ()

Katzengras -

Diese Pflanze ist ungiftig.

Siehe Z-> Zyperngras! Katzengras ist eine beliebte Futterergänzung für Haustiere. Es ist kein bestimmtes Gras, sondern besteht meist aus ausgesätem Getreide oder Zyperngras. Daher eignet es sich auch gut zur Eigenherstellung. Zu beachten ist jedoch, dass die Blätter nicht zu scharfe Kanten besitzen und kein Düngemittel eingesetzt wird.

Kiefer (Pinus )

Kiefer - Pinus

Diese Pflanze ist ungiftig.

Kiefern sind eine Gattung von Nadelgewächsen innerhalb der Familie der Kieferngewächse (Pinaceae) und umfasst weltweit etwa 100 Arten. Besonders in feucht-kühleren Klimaten sind sie vertreten. Die Verwendung von Nadelgehölzen in der Ziervogelhaltung ist umstritten und kann nicht zweifelsfrei beantwortet werden. Besonders das Harz könnte zu Problemen im Verdauungstrakt und Federkleid führen. Nach gründlicher Reinigung und Austrocknung ist eine Nutzung von Zapfen und Zweigen jedoch nicht komplett abzulehnen.

Kleines Immergrün (Vinca minor)

Kleines Immergrün - Vinca minor

Diese Pflanze ist giftig.

Das Kleine Immergrün ist eine Pflanzenart der Gattung Immergrün aus der Familie der Hundsgiftgewächse (Apocynaceae). Erst seit dem Mittelalter ist es in Mitteleuropa bekannt und wurde damals als Heilpflanze genutzt. Dies ist heutzutage nur noch eingeschränkt möglich, da alle Teile der Pflanze hochgiftig sind.

Knotenblumen (Leucojum)

Knotenblumen - Leucojum

Diese Pflanze ist giftig.

Die beiden Arten Frühlings-Knotenblume (Leucojum vernum, bekannt als Märzenbecher, siehe Bild) und Sommer-Knotenblume bilden die Gattung der Knotenblumen aus der Familie der Amaryllisgewächse (Amaryllidaceae). Die gesamte Pflanze der beiden Arten ist hierbei giftig.

Knöterich (Persicaria)

Diese Pflanze ist giftig.

Die Gattung der Knöteriche (Persicaria) zählt zur Familie der Knöterichgewächse (Polygonaceae) und kommt nur in den gemäßigten Breiten der Nordhalbkugel vor. Sie umfasst etwa 100 - 150 Arten und ist stark kultiviert worden. Es zählt mehrheitlich zu Ackerunkraut. Einige Arten enthalten Substanzen, die in größeren Mengen giftig wirken können, auch wenn sie teilweise in Salaten verwendet wird. Von der Verfütterung an Haustiere ist jedoch abzuraten. Vorsicht: viele Zier-Knöteriche im Handel (z.B. Japanischer Staudenknöterich oder Schlangen-Knöterich), stammen aus einer anderen Gatttung der Familie, sind aber häufig giftig bzw. enthalten problematische Substanzen.

Kokospalme (Cocos nucifera)

Diese Pflanze ist ungiftig.

Die Kokospalme ist eine Pflanzenart aus der Familie der Palmengewächse (Arecaceae). Sie kommt in tropischen Klimaten vor, die größte Artenzahl findet sich in Südostasien. Kokospalmen können bis zu 30 m hoch werden. Als Zimmerpflanze sind sie geeignet, jedoch ist die Haltung sehr schwierig. Sie ist sehr anspruchsvoll und frostempfindlich.

Korallenbäumchen (Solanum pseudocapsicum)

Diese Pflanze ist giftig.

Das Korallenbäumchen, auch Korallenstrauch genannt, gehört zur Familie der Nachtschattengewächse (Solanaceae). Es ist nicht zu verwechseln mit der gleichnamigen Pflanze aus der Familie der Schmetterlingsblütler (Faboideae). Die in Mittel- und Südamerika beheimatete Pflanze ist weltweit als Zierpflanze bekannt. Alle Pflanzenteile, vor allem die Beeren, sind giftig und führen zu schweren Vergiftungserscheinungen.

Korallenbäume (Erythrina)

Diese Pflanze ist giftig.

Korallenbäume sind eine Gattung in der Familie der Schmetterlingsblütler (Faboideae). Nicht zu verwechseln mit dem Korallenbäumchen. Die in Tropen und Subtropen beheimatete Gattung gilt weltweit als Zierpflanze. Ihre Samen sind sehr giftig.

Korkenzieherhasel (Corylus avellana )

Korkenzieherhasel - Corylus avellana

Diese Pflanze ist ungiftig.

Die Korkenzieherhasel ist eine Zuchtform der Gemeinen Hasel (Corylus avellan) aus der Familie der Birkengewächse (Betulaceae). Diese Äste sind sehr beliebt bei Wellensittichen und können samt Blätter unbedenklich eingesetzt werden.

Korkenzieherweide (Salix matsudana 'Tortuosa')

Diese Pflanze ist ungiftig.

Die Korkenzieherweide ist eine Zuchtform der Chinesischen Weide (Salix matsudana) aus der Gattung der Weiden (Salix) und hierzulande wegen seiner ungewöhnlichen Form und Anspruchslosigkeit sehr beliebt. Wie andere Weidengewächse auch sollte frische junge Zweige nur ohne Rinde gegeben werden, da diese Salicin enthält, was bei hoher Dosis zu Vergiftungen führen kann.

Kornrade (Agrostemma githago)

Diese Pflanze ist giftig.

Die Kornrade ist eine Pflanzenart der Gattung Kornraden aus der Familie der Nelkengewächse (Caryophyllaceae). Die gesamte Pflanze ist giftig, wobei sich in den Samen der höchste Toxin-Anteil befindet. Sie ist nur noch selten anzutreffen, daher steht sie unter Naturschutz.

Krokus (Crocus)

Krokus - Crocus

Diese Pflanze ist giftig.

Die Gattung Krokus aus der Familie der Schwertliliengewächse (Iridaceae) erfreut uns besonders in den ersten Frühlingstagen. Mittlerweile gibt es zahlreiche Unterarten und Züchtungen. Eine bedeutende Krokusart ist Safran (C. sativus). Für Menschen ist der Krokus schwach giftig, für Kleintiere jedoch stark. Besonders für Hasen ist das höchst gefährlich!

Kuhschellen (Küchenschellen) (Pulsatilla)

Kuhschellen (Küchenschellen)  - Pulsatilla

Diese Pflanze ist giftig.

Die Küchen- oder Kuhschellen bilden eine Pflanzengattung aus der Familie der Hahnenfußgewächse (Ranunculaceae) und umfassen etwa 33 Arten. Der bekannteste Vertreter ist die Gewöhnliche Küchenschelle (Pulsatilla vulgaris, siehe Bild). Alle Arten enthalten den Giftstoff Protoanemonin, welches sehr giftig wirkt. Durch Trocknen verliert sich die Wirkung.