Frischkost: Obst und Gemüse für Wellensittiche

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Banane (Musa paradisiaca)

Banane - Musa paradisiaca

Die Dessertbanane bezeichnet die Sorte Banane, die es im Obstgeschäft zum Verzehr zu kaufen gibt. Die Frucht ist sehr süß und kann entweder in Scheiben oder auch als größeres Stück gegeben werden, wobei man die Schale entfernen sollte. Wegen ihres hohen Fruchtzuckergehaltes sollten Bananen bei Vögeln, die zu Übergewicht neigen, nur sparsam verfüttert werden. Bananen eignen sich übrigens auch gut für Loribrei. Neben Vitamin A, B1, B2, B3, B5, B6, B9 und C enthält sie auch viele Mineralien wie Folsäure, Calcium, Kalium und Eisen.



Basilikum (Ocimum basilicum)

Basilikum - Ocimum basilicum

Basilikum ist ein besonders in der italienischen Küche verwendetes Gewürzkraut aus der Familie der Lippenblütler (Lamiaceae). Für sein Wachstum braucht Basilikum viel Licht und Wärme. An Vögel sollte aufgrund der ätherischen Öle nicht zuviel davon verfüttert werden. Erst einmal auf den Geschmack gekommen und in Maßen, ist es aber bei vielen Wellensittichen beliebt.



Batavia-Salat (Lactuca sativa)

Batavia-Salat - Lactuca sativa

Der Batavia-Salat ist eine neuere, aus Frankreich stammende Variante des Eissalats und gehört damit zur gleichen Art wie der Kopfsalat. Seine Blätter sind leicht gekräuselt und außer im grün auch in rötlichen Farbschattierungen anzutreffen. Wellensittiche beknabbern die Blätter gern oder nehmen ein „Bad“ im nassen Salat – wie bei allen Salaten ist wegen der meist hohen Pestizidbelastung Bioware vorzuziehen.



Birne (Pyrus)

Birne - Pyrus

Birnen können wie Äpfel in Spalten oder klein geschnitten gegeben werden. Da sie sehr weich sind, ist es besonders wichtig, Reste nach wenigen Stunden wieder zu entfernen. Falls man nicht sicher ist, ob die Früchte gespritzt wurden, sollte man sie vorher schälen. Sehr reife Früchte können auch als Breibestandteil an Loris verfüttert werden. Birnen enthalten neben Vitamin C und B-Vitaminen unter anderem auch Magnesium, Kalium, Zink und Iod.



Blaubeere (Vaccinium myrtillus)

Siehe Eintrag Heidelbeere.



Blumenkohl (Brassica oleracea var. Botrytis)

Blumenkohl - Brassica oleracea var. Botrytis

Blumenkohl wird auch Blüten-, Käse- oder Italienischer Kohl genannt. Er erinnert optisch an Rosenkohl, ist aber weiß und die Röschen sind weniger fein. Der Romanesco ist eine Variante des Blumenkohls; er ist grünlicher und die Röschen sind spitzer und feiner. Er enthält mehr Vitamin C als der „herkömmliche“ Blumenkohl. Das Muster der Röschenstruktur des Romanesco wiederholt sich übrigens immer wieder in kleinerem Maßstab, man spricht hier von „Selbstähnlichkeit“ (was Wellensittiche natürlich nicht zu schätzen wissen ;-) ). Blumenkohl kann nach Geschmack der Vögel roh oder gekocht verfüttert werden. Da Kohl bei Wellensittichen zu Darmproblemen, unter anderem Blähungen, führen kann, sollte dieser nur sehr selten und in kleinen Mengen gereicht werden.



Blutorange (Citrus sinensis)

Blutorange - Citrus sinensis

Die Blutorange enthält viel Vitamin C und auch weitere 12 andere Vitamine, Frucht-, Traubenzucker, Fruchtsäure sowie Mineralstoffe und Aromastoffe. Die Schale der Blutorange ist orange-rot, das Fruchtfleisch hellrot bis dunkelrot. Durch die viele Fruchtsäure, kann es zu Reizungen der Schleimhäute des Verauungstraktes führen. Man sollte Blutorange nur sehr wenig geben.



Bohnen (Phaseolus vulgaris)

Bohnen stammen ursprünglich aus Europa und Ostasien. Sie werden unterschieden in Busch- und Stangenbohne. Während die Buschbohne sich buschartig entfaltet und kurze, kräftige Stängel besitzt, benötigt die Stangenbohne eine Stütze und besitzt lange und dünne Stängel. Sowohl Busch- als auch Stangenbohnen sind je nach Sorte grünhülsig oder gelbhülsig. Bohnen mit gelber Hülse heißen Wachsbohnen. Bohnen enthalten Eiweiß, Kohlenhydrate, Kalium, Calcium, Phosphor, Magnesium, Spurenelemente, Provitamin A sowie Vitamine der B - Gruppe, C und E. Bohnen verursachen schwere Verdauungsstörungen und sind ungeeignet für Wellensittiche.



Brokkoli (Brassica olerace)

Brokkoli - Brassica olerace

Brokkoli (auch: Broccoli) ist eng mit dem Blumenkohl verwandt. Dieses Gemüse wird am besten gekocht (ungesalzen und abgekühlt!) verfüttert. Am besten verträglich sind besonders feine Röschen. Dieses Gemüse sollte in Maßen gereicht werden. Es kann, je nach Geschmack der Vögel, roh oder gekocht (ohne Salz und abgekühlt) verfüttert werden. Die „Röschen“ des Brokkolis bestehen aus noch nicht entwickelten Blütenständen. Brokkoli ist besonders reich an Mineralstoffen wie Kalium, Phosphor, Eisen, Calcium, Zink und Natrium sowie Vitaminen wie B1, B2, B6, E und besonders Vitamin C und Provitamin A.



Brombeere (Rubus)

Brombeere - Rubus

Brombeeren wachsen in unseren Breiten auch häufig wild, man kann sie dort selbst ernten, sofern die Hecken nicht direkt an einer Straße oder einem gespritzten Feld liegen und man darauf achtet, außerhalb der Reichweite von Hunden und Wildtieren zu pflücken, die dort ihr Geschäft verrichtet haben könnten. Achtung, Brombeerranken haben Stacheln und die Beeren selbst hinterlassen Flecken, die kaum aus der Kleidung zu entfernen sind, man sollte sich daher mit alten Sachen ausstatten. Die Früchte enthalten die Vitamine A und C, außerdem Kalium, Magnesium und Kupfer. Achtung: Für Loris sind Brombeeren nicht geeignet!



Bärlauch (Allium ursinum)

Bärlauch - Allium ursinum

Bärlauch ist mit dem Schnittlauch verwandt und erinnert im Geschmack an Knoblauch, weshalb er ähnlich wie dieses verwendet wird. Im Wald wächst er oft in regelrechten Feldern wild. Er sollte dort aber vorsichtshalber nicht gesammelt werden, da er leicht mit den giftigen Maiglöckchen oder Herbstzeitlosen verwechselt wird! Wegen der enthaltenen ätherischen Öle sollte Bärlauch, wie alle Küchenkräuter, nur in geringen Mengen und nur frisch verfüttert werden.