Frischkost: Obst und Gemüse für Wellensittiche

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Radicchio (Cichorium intybus var. Foliosum)

Es gibt verschiedene Sorten dieses Salates, die durch ihre italienischen Namen unterschieden werden können. Die meisten davon sind dunkelrot gefärbt, es gibt aber auch grüne Sorten. Da Radicchio leicht bitter schmeckt, findet er nicht bei allen Vögeln Gefallen. Wie bei allen Salaten ist hier besonders darauf zu achten, dass ungespritzte Ware verwendet wird, sodass man im Idealfall auf Bioprodukte zurückgreifen sollte. Radicchio ist mit dem Chicoree verwandt (siehe Eintrag dort).



Radieschen (Raphanus sativus)

Radieschen - Raphanus sativus

Trotz der Schärfe, die Radieschen enthalten, kann die kleine Knolle an Wellensittiche verfüttert werden, da die Vögel keinen Geschmackssinn für scharf haben. Das Gemüse kann halbiert oder in Scheiben geschnitten angeboten werden. Radieschen enthalten Vitamin A, C, Vitamine der B-Gruppe und darüber hinaus Calcium, Eisen, Fluor, Kalium, Magnesium, Natrium und Phosphor.



Rambutan (Nephelium lappaceum)

Rambutan - Nephelium lappaceum

Rambutan ist ein echtes Tropengewächs. Die einzelne Frucht ist knapp pflaumengroß, rund oder oval, besitzt eine dünne an der Oberfläche gefelderte, gelbe, orange oder pinkrote Schale. Die weichen biegsamen Stachel der Schale verleihen ihr ein gefiedertes Aussehen. Im Inneren ähnelt sie einer Litchi. Das exotisch duftende Fruchtfleisch ist milchig - weiß durchscheinend, saftig und schmeckt süß - säuerlich erfrischend. Das Fruchtfleisch der Rambutan kann den Wellensittichen gerne angeboten werden.



Rettich (Raphanus)

Rettich - Raphanus

Rettich kommt von dem lateinischen Wort „radix“ für Wurzel, derselbe Wortstamm wie beim Radieschen – oder auch beim mathematischen „radizieren“; Wurzelziehen. Die großen, weißen Knollen enthalten sehr viel Vitamin C sowie zahlreiche Mineralien; außerdem wird ihnen antibiotische Wirkung zugeschrieben. Wegen seiner Schärfe wird Rettich nicht von allen Sittichen gern genommen. Chinesischer Rettich ist da leichter akzeptiert, da er süßlicher schmeckt. Rettich wird roh verfüttert. Den Rettich kann man gerieben oder geschnitten anbieten. Er soll lindernd bei Leber-, Gallenleiden wirken, sowie bei Gicht und Rheuma.



Rhabarber (Rheum rhabarbarum)

Rhabarber - Rheum rhabarbarum

Rhabarber schmeckt relativ sauer, daher erfreut er sich nicht bei allen Sittichen großer Beliebtheit. Selbst wenn die Vögel ihnen mögen, darf er nur in geringen Mengen gereicht werden. Achtung: Die Blätter dürfen nicht verfüttert werden, sie enthalten Giftstoffe! Rhabarber enthält vor allem Vitamin C, B1 und A sowie Niacin. Das Gemüse wird geschält und roh verfüttert.



Rosenkohl (Brassica oleracea var. gemmifera)

Rosenkohl - Brassica oleracea var. gemmifera

Der Rosenkohl ist einer der jüngsten entstandenen Kohlsorten. Er wird auch Brabanter, Brüsseler oder Sprossenkohl genannt. Gebildet wird er in den Achseln der Stängelblätter, als Triebknospe. Geerntet wird er als walnussgroßes Röschen, welche aus dicht übereinander liegenden Blättchen bestehen. Die hell- bis dunkelgrünen Röschen können teilweise einen Durchmesser von mehr als 4 cm erreichen. Der Rosenkohl enthält viel Vitamin C, Vitamine der B-Gruppe und wichtige Mineralstoffe wie Phosphor, Kalium, Magnesium, Calcium und Eisen. Wie andere Kohlsorten sollte auch der Rosenkohl nur geringfügig verfüttert werden, da er zu Darmproblemen und Blähungen führen kann. Da Kohl bei Wellensittichen zu Darmproblemen, unter anderem Blähungen führen kann, sollte dieser nur sehr selten und in kleinen Mengen gereicht werden.



Rosmarin (Rosmarinus officinalis)

Rosmarin - Rosmarinus officinalis

Der lateinische Name dieser aromatischen, besonders für Fleischgerichte verwendeten Küchenpflanze hat die klangvolle Bedeutung „Tau des Meeres“, möglicherweise, weil er häufig an den Küsten des Mittelmeers wuchs bzw. wächst. Eventuell kommt die Bezeichnung aber auch aus dem Griechischen und bedeutet „balsamischer Strauch“. In jedem Fall ist es ein wohlschmeckendes Kraut, das auch von vielen Sittichen geschätzt wird, Rosmarin sollte aber nicht zu häufig und nur frisch verfüttert werden, da er wie alle Küchenkräuter ätherische Öle enthält, die in hohen Dosen schleimhautreizend wirken können. Außerdem enthält er, in sehr geringer Konzentration, das Nervengift Thujon. Selten und in kleinen Mengen ist frischer Rosmarin in dieser Hinsicht aber unbedenklich!



Rote Beete (Beta vulgaris var. conditiva)

Rote Beete - Beta vulgaris var. conditiva

Die Rote Beete ist mit dem Mangold und der Zuckerrübe verwandt. Sie kann geschält und in Scheiben oder Stücke geschnitten gereicht werden, die intensive Farbe kann allerdings anfänglich Skepsis hervorrufen. Bitte nur frische Rote Beete verfüttern und keine eingelegten aus Dose oder Glas. Die Rüben haben einen hohen Gehalt an Vitamin B, Folsäure, Kalium und Eisen.



Rucola/Rauke (Eruca sativa)

Rucola/Rauke - Eruca sativa

Die würzige, dunkelgrüne Salatpflanze wurde ursprünglich Rauke genannt, ist mittlerweile aber unter ihrem italienischen Namen bekannter. Rucola ist sehr aromatisch und leicht scharf bzw. bitter. Die Blätter sind recht klein und an den Rändern gewellt, wie bei allen Salaten sollte man möglichst ungespritzte Bioware verfüttern, um die Aufnahme von Pestiziden zu verhindern. Vorsicht ist wegen des hohen Jodgehaltes bei Schilddrüsenerkrankungen geboten. Andererseits enthält Rauke viel Beta-Karotin sowie Folsäure.



Römersalat/Lattich (Lactuca sativa )

Römersalat/Lattich - Lactuca sativa

Römersalat, auch bekannt als Romana-Salat, Lattuga, Kochsalat, Bindesalat oder Lattich, hat mittelgroße, längliche, leuchtend grüne Blätter. Als Hauptzutat des "Caesar Salad" ist er auch in den USA sehr bekannt und beliebt. Wie bei allen Salaten sollte man bei Römersalat auf ungespritze Bioprodukte zurückgreifen, um eine zu starke Schadstoffbelastung zu verhindern.