Frischkost: Obst und Gemüse für Wellensittiche

 A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T W Z

Kaki/ Sharonfrucht/Honigapfel (Diosphysos kaki)

Kaki/ Sharonfrucht/Honigapfel - Diosphysos kaki

Kakis sind orangefarbene Früchte. Reife Früchte sind sehr süß. Die lederartige Schale sollte am besten vor dem Verfüttern entfernt werden. Kakis enthalten viel Vitamin A, C und etwas Calcium, weiterhin Magnesium, Mangan, Eisen, Kupfer, Zink, Phosphor, Carotin, Vitamin B und Nicotinamid.



Kaktusfeige (Opuntia ficus-indica)

Kaktusfeige - Opuntia ficus-indica

Kaktusfeigen sind die etwa gänseeigroße, birnenförmige Früchte des Feigenkaktusses. Die dicke Schale kann gelblich, lachsfarben, leuchtend rot oder auch grün gefärbt auftreten. Je reifer die Frucht wird, desto weicher wird sie, Druckstellen können die Verderblichkeit beschleunigen. Die Kaktusfeige wird längs aufgeschnitten und das weiche Fruchtfleisch herausgelöffelt; die Kerne können mitgegessen werden. Achtung, die Früchte sind sehr klebrig und die Berührung der Stachelansätze ist leicht unangenehm, es kann daher empfehlenswert sein, die Feigen mit einem Stück Küchenpapier festzuhalten, während man sie aufschneidet. Wegen ihrer abführenden Wirkung sollten Kaktusfeigen nur in Maßen gegeben werden. Sie sind reich an Vitamin C.



Karambole (Averrhoa carambola)

Siehe Eintrag Sternfrucht.



Karotte (Daucus carota)

siehe Eintrag Möhre.



Kartoffel (Solanum tuberosum)

Kartoffel - Solanum tuberosum

Die Kartoffel, auch als Erdapfel bekannt, gehört zu den Nachtschattengewächsen, stammt ursprünglich aus Südamerika und fand im 16. Jahrhundert seinen Weg nach Europa. Kartoffeln können ohne Salz gekocht, geschält und natürlich abgekühlt gereicht werden. Das Gemüse enthält vor allem Vitamin A und C sowie Natrium, Kalium, Calcium, Phosphor und Eisen. Achtung: Die grünen Stellen sind giftig und müssen entfernt werden! Rohe Kartoffeln dürfen nicht gereicht werden!



Kerbel (Anthriscus)

Auch Kerbel gehört zu den Doldenblütlern und ist ein verbreitetes Küchenkraut. Charakteristisch sind die spitzen, fein gefiederten Blätter. Kerbel hat einen leicht seifigen Geschmack und wird vor allem in Suppen, aber auch in Salaten und für Gemüse verwendet. Wegen der enthaltenen ätherischen Öle sollte Kerbel, wie alle Küchenkräuter, nur in kleinen Mengen und nur frisch verfüttert werden.



Kirsche (Prunus cerasus)

Sauer- oder Weichselkirschen gehören zu den Rosengewächsen und sind bei uns als Obstbäume weit verbreitet. Bekannt ist auch die Schattenmorelle, eine Unterart. Kirschen müssen vor dem Verfüttern entsteint werden. Wegen ihrer entschlackenden Wirkung sind sie besonders für Gichtpatienten gut geeignet. Die Früchte sind reich an Beta-Carotin, Vitamin C und Kalium. Eingelegte Kirschen dürfen nur ohne Zucker oder andere Zusatzstoffe gegeben werden, getrocknete Kirschen müssen ungeschwefelt sein (Vorsicht, sehr zucker- und damit kalorienreich!)



Kiwano/Stachelgurke/Hornmelone (Cucumis metuliferus)

Kiwano/Stachelgurke/Hornmelone - Cucumis metuliferus

Die orangegelbe Schale der Kiwano ist mit großen, kräftigen Stacheln besetzt. Das Fruchtfleisch ist gelb und ca 1 cm dick. Der überwiegende Teil der Gurke besteht aus weißen, flachen Samen, welche mit glasigem, giftgrünen, saftig-süßen, nach Gurke schmeckenden Mänteln umhüllt sind. Die Schale sollte man vor dem Verfüttern entfernen und nur das weiche Innere geben. Die Kiwano ist reich an Kalium und Magnesium.



Kiwi (Actinidia deliciosa)

Kiwi - Actinidia deliciosa

Bekannt ist vor allem die grüne Variante der Frucht, es gibt aber auch gelbe Kiwis, die zur Art der Actinidia chinensis gehören. Welche Sorte die eigenen Wellensittiche bevorzugen, muß ausprobiert werden. Durch ihr etwas festeres Inneres eignet sich die Kiwi gut dazu, geschält und als Scheibe auf einem Spieß oder Ast angebracht serviert zu werden. Kiwis enthalten viel Vitamin C, Kalium, Calcium und Magnesium.



Knoblauch (Allium sativum)

Knoblauch  - Allium sativum

Die Knoblauchzwiebel ist glatt, weiß glänzend und besteht aus bis zu 12 Tochterzwiebeln, die sogenannten Zehen. Die Zwiebel ist umhüllt von mehreren trockenen weißen bis rötlichen Schalen. Jede einzelne Zehe ist von einer papierartigen Haut umgeben. Sie ist reich an Kohlenhydraten, Eiweiß, Fett, Kalzium, Phosphor, Magnesium, Eisen, Vitamin B1, B2 und C, ätherischem Öl. Durch die ätherischen Öle ist der Knoblauch nur hin und wieder zum Verzehr geeignet.



Knollensellerie (Apium graveolens )

Knollensellerie - Apium graveolens

Knollensellerie, auch als Wurzelsellerie oder Zellerknolle bekannt, wird bei uns vor allem als Suppengemüse oder für Salat verwendet. Es handelt sich um die unterirdisch wachsende, große und rundliche Sprossknolle einer Variante des Echten Selleries. Kleingeschnitten kann das Gemüse roh oder gekocht gegeben werden, dabei sollte man die äußere Schale entfernen. Knollensellerie enthält die Vitamine A und K, außerdem Natrium und Kalium.



Kohlrabi (Brassica oleracea)

Kohlrabi - Brassica oleracea

Die Knolle des Kohlrabi hat ein recht festes Fruchtfleisch, was ideal für den oft ausgeprägten Nagetrieb bei Wellensittichen ist. Kohlrabi kann geschält und in Scheiben, Spalten oder Stücke geschnitten angeboten werden. Auch die Blätter können gereicht werden. Kohlrabi enthält unter anderem die Vitamine A, B1, B2 und C sowie die Mineralstoffe Kalium, Calcium, Phosphor, Magnesium und Eisen.



Kohlrübe (Brassica napus subsp. rapifera )

siehe Eintrag Steckrübe.



Kokosnuss (Cocos nucifera)

Kokosnüsse stammen aus den Tropen. Sie kann bis zu 1,5kg schwer sein. Außen um die Schale hat sie eine Faserschicht, in der Schale befindet sich ein Hohlraum mit dem Kokosnusswasser. Je reifer die Kokosnuss wird, desto fester wird das Wasser und wird zu dem Fruchtfleisch, welches jedoch den Geschmack einbüßt. Das Kokosnusswasser schmeckt leicht süß - säuerlich, das Fruchtfleisch eher nussig. Kokosnuss ist sehr fetthaltig (36,5%) und sollte, wenn überhaupt, dem Wellensittich nur in sehr geringen Mengen angeboten werden. Außerdem enthält die Kokosnuss Kalium, Phosphor, Eisen, sowie Vitamine der Gruppe B.



Kopfsalat (Lactuca sativa)

Kopfsalat gehört zu den Blattsalaten, genauer gesagt den Gartensalaten, und wird von vielen Wellensittichen liebend gern zerpflückt. Deshalb darf man ruhig auch größere Blätter am Stück anbieten! Auch regt nasser Blattsalat in einer Schale manche Bademuffel zu einem Planschbad an. Da Blattsalate aus dem Supermarkt meistens sehr stark gespritzt sind, sollte man hier besser auf Bioprodukte ausweichen. Kopfsalat enthält vor allem Eisen, Kalium und Folsäure.



Koriander (Coriandrum Sativum )

Bei Koriander handelt es sich um eine 30 - 60 cm hohe Pflanze mit glattem, rundem Stängel, im unteren Teil gestielten, glänzenden, zweifach gefiederten, im oberen Teil mehr fadenförmigen Blättern. Aus den Blüten entwickeln sich pfefferkorngroße, kugelförmige, gelbliche Früchte. Die Früchte schmecken angenehm kräftig, aromatisch, leicht süßlich, etwas bitter. Er erinnert an Orangenschale. Für Wellensittiche ist das Koriandergrün ein wahrer Genuss.



Kumquat (Fortunella)

Kumquat - Fortunella

Kumquats sind pflaumengroße, orangenähnliche Früchte. Die orangegelbe Schale ist dünn und essbar. Sie schmecken säuerlich herb und aromatisch. Den Vögeln sollte man sie aufgeschnitten servieren. Kumquats enthalten viel Vitamin C, Carotin, Vitamin B, Calcium, Nicotinamid, Eisen und Phosphor.



Kürbis (Cucurbita)

Die meist sehr großen, gelblichen bis orange gefärbten Früchte werden zwar in der Küche eher wie Gemüse verwendet, da es sich um die Frucht der Kürbispflanze handelt, gehört der Kürbis aber streng genommen zum Obst (genau wie Gurken und Tomaten). Kürbis kann roh oder gekocht verfüttert werden, er darf aber nicht gewürzt werden!