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5 Medikamente vorhanden beim Buchstaben G

g-Strophanthin®

Anwendung:
Siehe bei Strophanthin

Nebenwirkung:

Gentamicin

Anwendung:
Der Wirkstoff Gentamicin wird zur Behandlung von Augeninfektionen wie z.B. Bindehautentzündung genutzt. Gentamicin ist ein Antibiotikum aus der Reihe der Aminoglykosidantibiotika. Es ist vor allem bei gram-negativen Erregern wirksam. Gentamicinhaltige Medikamente gibt es oftmals in Kombination mit einem Kortison, dem Dexamethason. Das Präparat heißt dann Dexa-Gentamicin®. Ist dem Gentamicin noch das Kortison beigefügt, so wird nicht nur die Infektion bekämpft, sondern es kommen auch die Eigenschaften des Kortisons zum Tragen: Juckreizstillung, abschwellende Effekte, Entzündungshemmung, antiallergische Wirkung. Darreichungsformen sind unterteilt in Augentropfen und Augensalbe, die oftmals als Kombipräparat verordnet werden. Gentamicin / Dexa-Gentamicin ist verschreibungspflichtig.

Nebenwirkung:
Nebenwirkungen sind aufgrund des breit gefächerten Spektrums der Gebrauchsinformation zu entnehmen. Die Nutzen-Risiko-Abwägung vor und während einer Therapie muss dem behandelnden vkTa obliegen.

Gichtex®

Anwendung:
Siehe bei Allopurinol

Nebenwirkung:

Glukose-Dextrose 50%/50%

Anwendung:
Glukose-Dextrose 50%/50% ist wie der Name schon vermuten lässt eine Mischung zur Injektion oder aber oralen Gabe, die aus 50% Glukose und 50% Dextrose besteht. Beim Wellensittich wird sie bei akuter Hypoglykämie (Unterzuckerung) eingesetzt. Befindet sich der Vogel bei Bewusstsein und kann adäquat schlucken, kann eine orale Gabe erfolgen. Bei bestehender Bewusstseinseintrübung muss eine Injektion erfolgen. Die Mischung wird vom vkTa gemischt und verabreicht. Glukose-Dextrose 50%/50% ist nicht rezeptpflichtig.

Nebenwirkung:
Nebenwirkungen von Glukose-Dextrose 50%/50% sind nicht bekannt. Zur Behandlung im Aktufall ergeben sich daraus keine Folgen für den Vogel. Wichtig ist es dennoch den vkTa zu informieren, falls eine ihm noch nicht bekannte Megabakteriose beim Vogel durch evtl. einen vorherigen vkTa erfolgte. Im Zweifelsfall ist dennoch eine Injektion damit erforderlich. Die Nutzen- und Risikoabwägung wird der vkTa jedoch sehr ernst nehmen in so einem Fall. Eigentherapien bei hypoglykämischen (unterzuckerten) Vögeln ist nicht ratsam, um gesundheitliche Folgeschäden zu vermeiden obliegt dies immer einem vkTa.

Gonadotropin (hCG)

Anwendung:
Gonadotropin ist ein Sexualhormon. Es ist sowohl als homöopathisches Mittel, als auch als normal dosiertes Arzneimittel zugelassen und wird besonders bei dauerlegenden, dauerhaft brutigen Wellensittichhennen eingesetzt, oder aber bei Hennen, die unter Ovarialzysten oder hormoninduzierten (durch Hormone beeinflusste) Tumoren leiden. Das Mittel kann als Medikament in Normaldosierung via Injektion in speziellen Abständen verabreicht werden, oder aber als homöopathisches Mittel in gewissen Potenzen, entsprechend öfter entsprechend der Verordnung des vkTa. Das schulmedizinisch dosierte Gonadotropin ist rezeptpflichtig. Das homoöpathisch dosierte Gonadotropin hingegen frei verkäuflich.

Nebenwirkung:
Nebenwirkungen von Gonadotropin sind der jeweiligen Packungsbeilage zu entnehmen, da sie viel beeinflussend wirken. Es empfiehlt sich keinerlei Therapie mit Gonadotropin in Eigenregie. Behandlung von Dauerbrutigkeit und Legezwang sind immer durch einen vkTa abzuklären und tumoröse Prozesse zusätzlich medikamentös zu therapieren. Nur ein vkTa kann die richtige Diagnose stellen und nach sorgfältiger Abwägung aller Kosten- und Nutzenfaktoren das entsprechend richtige Medikament in der passenden Dosierung verordnen.



Hinweis:
Bitte die Gabe und Dosierung von Medikamenten immer mit einem vogelkundigen Tierarzt absprechen.