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20 Medikamente vorhanden beim Buchstaben P

Panacur ®

Anwendung:
Siehe Fenbendazol

Nebenwirkung:

Pankreasenzyme (Pancrex-Vet-Powder®, Pankreatin Stada®)

Anwendung:
Pankreasenzym Präparate setzen sich meist aus den drei wichtigsten Enzymen zusammen, die die Pankreas (Bauchspeicheldrüse) exokrin (nach außen i.d.F. in den Darm abgebend) bildet. Dazu gehören Chymotrypsin (Eiweiß spaltend), Amylase (Kohlenhydrat spaltend) und Lipase (Fett spaltend). Diese Verdauungsenzyme bilden die Pankreas-Enzyme und fördern im Darm eine optimale Verwertung der aufgenommenen Nahrung und enthaltenen Nährstoffe. Pankreasenzyme sind als Pulver, Puder oder aber als Granulat in Kapselform erhältlich und rezeptfrei in der Apotheke zu erwerben.

Nebenwirkung:
Nebenwirkungen von Pankreasenzymen sind im klassischen Sinne nicht zu beobachten. Hinweise hierzu sind jedoch der Packungsbeilage zu entnehmen. Im Einzelfall kann es zu Durchfall kommen oder zu breiigem Kot. Dieser kommt meist durch die beeinflusste Verdauung zu Stande und bildet sich nach Absetzen der Enzyme komplett zurück. Auch wenn die Präparate rezeptfrei sind, so empfiehlt sich keinesfalls eine Therapie damit in Eigenregie. Liegen Beschwerden vor, die auf Bauchspeicheldrüsensymptomatik hinweisen, sollte immer eine eingehende Untersuchung und Diagnostik durch den vkTa erfolgen, dem nach Abwägung von Kosten und Nutzen die Verordnung einer Therapie mit Pankreasenzymen obliegt.

Paraffin (Paragar®, Paragol®,Lansoyl®)

Anwendung:
Paraffin ist ein Abführmittel. Es besteht aus flüssigen, gereinigten Kohlenwasserstoffen, die aus Erdöl gewonnen werden. Es hilft bei starker Obstipation (Verstopfung). Es ist ein dickflüssiges Mittel das oral (in den Schnabel), oder aber besser via Kropfsonde direkt in den Kropf gegeben wird. Beides sollte allerdings nur durch einen vkTa erfolgen, da es bei Aspiration (Einlaufen von Paraffin in die Atemwege) zu einer sogenannten Lipidpneumonie (Fettlungenentzündung) kommen kann, die gerade bei Vögeln sehr komplikationsreich verlaufen kann. Paraffin ist heute nicht mehr Mittel der Wahl und wird nur selten eingesetzt. Es ist nicht rezeptpflichtig.

Nebenwirkung:
Die Nebenwirkungen von Paraffin sind der Packungsbeilage zu entnehmen. Wichtig ist, dass keine eigenmächtige Gabe wegen der bereits genannten Pneumonie-Gefahr erfolgen sollte. Außerdem gibt es vorliegende Kontraindikationen, bei denen Paraffin nicht eingesetzt werden darf, wie Illeus (Darmverschluss), und Perforationen (Darmverletzungen mit Durchbruch der Darmwände). Die Gabe von Paraffin obliegt nach sorgfältiger Kosten und Nutzen Abwägung dem vkTa und erfolgt nur durch selbigen.

Paraxin®

Anwendung:
Siehe Chloramphenicol

Nebenwirkung:

Paromomycin (Humatin ®)

Anwendung:
Humatin ® ist ein Antibiotikum aus der Aminoglykosid-Gruppe. Es gehört zu den "älteren" Antibiotika und wird erfolgreich eingesetzt zur Behandlung von Amöben und Bandwürmern sowie gramnegativer- und positiver Bakterien. Humatin ® ist verschreibungspflichtig.

Nebenwirkung:
Nebenwirkungen sind aufgrund des breit gefächerten Spektrums der Gebrauchsinformation zu entnehmen. Die Nutzen-Risiko-Abwägung muss vor und während der Therapie mit Humatin ® durch den behandelnden vkTa erfolgen.

Permethrin (Defencare Puder®, Permit®)

Anwendung:
Permethrin (Defencare Puder®, Permit®) ist ein Wirkstoff, der gegen Ektoparasiten wirkt. Es ist ein Stoff, der aus Chrysanthemenblüten gewonnen wird und auf alle Insekten stark giftig wirkt. Anfangs oft nur als Defencare Puder® bekannt, findet dies heute kaum noch Anwendung. Als Tinktur/Lösung Permit® oder aber als Salbe Permethrin® wird es auch heute noch in seltenen Fällen verordnet. Bei leichtem bis mittelschwerem, lokalem Milbenbefall kommt es besonders bei Vögeln mit einer vorbelasteten Leber oder bereits reduziertem Allgemeinzustand, der auf andere Grunderkrankungen zurückzuführen ist, zum Einsatz. Es wirkt lokal und belastet somit den Organismus nicht so stark wie ein Spot-On Präparat. Permethrinhaltige Präparate sind nicht rezeptpflichtig.

Nebenwirkung:
Die Nebenwirkungen von Permethrin sind der Gebrauchsinformation zu entnehmen und besonders bei falscher Anwendung nicht zu unterschätzen. Deshalb raten wir bei diesem frei verkäuflichen Mittel davon ab, es eigenmächtig einzusetzen. Eine Diagnose bei ektoparasitärem Befall muss durch den vkTa erfolgen. Dieser ermittelt nach Abwägung von Kosten und Nutzen und unter Anbetracht der Grunderkrankungen eines Vogels dann, ob eine Behandlung mit Permethrin sinnvoll ist oder im individuellen Fall ein anderes Medikament bessere Heilungserfolge erzielen kann. Der Gesundheit des Vogels zu Liebe bitten wir deshalb immer darum einen vkTa zu konsultieren oder über die Therapieabsicht zu unterrichten.

Phenobarbital (Aphenylbarbit®,Luminal®, Phenobarbital®)

Anwendung:
Phenobarbital ist ein Wirkstoff und gehört zur Gruppe der Babiturate. Wegen seiner antikonvulsiven (krampflösenden) und sedierenden (dämpfend, beruhigenden) Eigenschaften wird es als Alternativmedikament oder Kombinationsmittel bei Epilepsie und dem damit zusammenhängenden Status epilepticus eingesetzt. Besonders bei starken Anfällen bewährt es sich. Auch bei anderen, zerebral bedingten Krampferkrankungen wird es genutzt. Bei intracraniellen (im Schädel befindlichen) Tumorprozessen kann es anfangs Krampfgeschehen unterdrücken. Das Medikament ist als Tablette oder Injektionslösung erhältlich und wegen seiner stark abhängig machenden Wirkung rezeptpflichtig. Zudem fällt es als Betäubungsmittel unter das deutsche Betäubungsmittelgesetz.

Nebenwirkung:
Nebenwirkungen von Phenobarital sind breit gefächert und äußern sich in Benommenheit, Bewusstseinsstörungen, die auch nach Abflachen der Wirkung noch anhalten können und bei falscher Dosierung kann es zur Atemdepression (einer verschlechterten Atmung bis hin zu Atemstillstand) kommen. Im ambulanten Bereich wird dieses Mittel seltenst verordnet. Eine Gabe erfolgt nur nach ausdrücklicher Verordnung des behandelnden vkTa´s und nach sorgfältigster Abwägung aller Kosten- und Nutzenfaktoren. Eine Eigentherapie ist lebensgefährlich für den Vogel.

Phytorenal

Anwendung:
Phytorenal basiert auf einem Komplex von drei pflanzlichen Hauptbestandteilen. Ortosiphon, Artischocke und Lespedeza capitata. Die daraus gewonnenen Extrakte werden zusammen mit Magnesiumchlorid zu einem Präparat, dass bei verschiedenen Beschwerden eingesetzt werden kann. Es hat positiven Einfluss bei Anwendung gegen Ekzeme und weitere Erkrankungen der Haut des Vogels. Gegen Ödemen (Wasseransammlungen im Körper durch Nierenerkrankungen oder auch Herzschwäche ausgelöst) hilft Phytorenal durch seine diuretische (entwässernde) Wirkung und hat einen positiven Einfluss auf Galle, Leber und Nierenfunktion bzw. den Stoffwechsel dieser Organe. Es wirkt als pflanzliches Mittel zur Entgiftung und Entschlackung und sollte unter strenger Einhaltung der vom vkTa verordneten Dosierung eingesetzt werden, um nicht toxisch (giftig) zu wirken. Phytorenal ist nicht verschreibungspflichtig und meist in flüssiger Form als Extrakt erhältlich.

Nebenwirkung:
Nebenwirkungen von Phytorenal sind der Gebrauchsanweisung zu entnehmen und können durchaus ein breitgefächertes, jedoch kalkulierbares Spektrum besitzen. Unter Einhaltung der genauen Dosierung, die immer vom behandelnden vkTa angegeben werden muss, sind toxische (giftige) Überdosierungserscheinungen vermeidbar. Die Abwägung von Kosten und Nutzen bei der Anwendung und Therapie mit Phytorenal obliegt immer dem vkTa. Eine eigenmächtige Therapie ist zum Wohl des Tieres zu unterlassen.

Polymyxin E®

Anwendung:
Siehe Colistin

Nebenwirkung:

Posifenicol C 1% ®

Anwendung:
siehe Chloramphenicol

Nebenwirkung:

Praziquantel (Droncit®, Cesol®, Cysticide®, Biltricide®)

Anwendung:
Praziquantel ist genau genommen ein Anthelminithikum und ist wirksam gegen Würmer. Besonders gegen alle Arten von Bandwürmern (Cestoda) und weitere Endoparasiten ist es das Mittel der Wahl. Angewendet wird es meist als Suspension, die schnabulös verabreicht wird. Die Wirkungsweise von Praziquantel ist einfach. Durch den Wirkstoff Praziquantel wird den Zellen der Würmer Calcium entzogen. Dies führt zur Lähmung und zum Tod des Parasiten. Durch diese Wirkweise wird der Vogelkörper kaum belastet. Eine 2 malige Gabe in gewissem Abstand ist erforderlich, um eine ausreichende Wirkung zu erzielen. Über Dosis und Abstand der Therapie informiert der vkTa. Der Wirkstoff Praziquantel ist rezeptpflichtig.

Nebenwirkung:
Die Nebenwirkungen von Praziquantel sind der Gebrauchsinformation zu entnehmen. Darüber hinaus enthält diese besondere Hinweise zur Beachtung nach Gabe des Mittels. Über Kosten und Nutzen einer Therapie mit dem Wirkstoff Praziquantel entscheidet der behandelnde vkTa.

Prednisolon (Solu-Decortin®, Prednisolut®)

Anwendung:
Prednisolon ist ein Wirkstoff aus der Gruppe der Glucocorticoide. Es wirkt ähnlich wie ein Antihistaminikum (antiallergisch). Wenn es auch nicht klassisch als Antihistaminikum bezeichnet werden kann, da die immunsupressive (Immunabwehr wird gehemmt) Wirkung den Rückgang allergischer Symptome bedingt. Zugleich hat es eine antiphlogistische (entzündungshemmend) Wirkung. Deshalb wird es beim Wellensittich gegen zahlreiche entzündliche und allergische Reaktionen verabreicht und bewährt sich trotz mittelgradig immunsupressiver Wirkung als gutes Mittel für schwere Erkrankungsbilder. Besonders nach großen Traumata wird es verabreicht. Unter Therapie mit Prednisolon ist eine zusätzliche Abdeckung mit Antibiotika (gegen Bakterien wirksam) und/oder Antimykotika (gegen Pilzbefall wirksam) empfohlen, um die gehemmte Immunantwort zu kompensieren. Das Mittel ist als Tablette, für Vögel jedoch vorwiegend als Injektionslösung verfügbar. Für schwerste Entzündungen lokaler Wundflächen, kann auch Salbe eingesetzt werden. Prednisolon ist rezeptpflichtig.

Nebenwirkung:
Nebenwirkungen von Prednisolon sind aufgrund des Wirkungsspektrums breit gefächert und der Packungsbeilage zu entnehmen. In Einzelfällen kann es aber durch die mittelgradige Immunsupression zu schweren Begleitinfektionen kommen, die als Komplikation auftretend den Therapieverlauf erschweren. Deshalb ist bei der Gabe von Prednisolon immer ein vorheriges, sorgfältigstes Abwägen aller Kosten und Nutzen durch einen vkTa dringend erforderlich.

Prillium®

Anwendung:
Siehe Imidapril

Nebenwirkung:

Prime®

Anwendung:
Prime® ist ein Präparat zur Ergänzung und Unterstützung des Vitaminhaushaltes bei Vögeln. Neben Vitaminen, Spurenelementen und wichtigen Mineralstoffen enthält es weitere essentielle Stoffe. Als Mauserhilfe oder zur Unterstützung von Vögeln, die an Gefiederbildungsstörungen leiden, kann es angewendet werden. Als Pulver erhältlich, kann Prime® genau dosiert und über Feuchtfutter angeboten werden. Die Einhaltung der angegebenen Dosierung ist aufgrund der enthaltenen Stoffe sehr wichtig. Überdosierungen sind zu vermeiden! Prime® ist nicht verschreibungspflichtig, die Gabe sollte aber trotzdem immer nur nach Absprache mit einem vkTa erfolgen.

Nebenwirkung:
Nebenwirkungen sind bei Anwendung von Prime® nicht zu erwarten. Voraussetzung dafür ist jedoch ein gesunder Vogel und Einhalten der Dosierung. Weitere Informationen sind der Packungsbeilage zu entnehmen. Bei Vögeln, die an Megabakteriose erkrankt sind, sollte mit besonderer Vorsicht auf Prime® zurück gegriffen werden. Prime® enthält Fructose (eine Zuckerart), die sich bei sensiblen Vögeln durchaus auf den Verlauf der Erkrankung auswirken kann. Eine Versorgung mit Prime® muss jedoch immer mit dem behandelnden vkTa abgesprochen werden. Dieser kann diverse Kontrakindikationen feststellen und so eine Therapie mit Prime® unter genauer Abwägung von Kosten und Nutzen verordnen.

Progesteron ad us. vet®

Anwendung:
Siehe bei Medroxyprogesteronacetat

Nebenwirkung:

Propolis

Anwendung:
Propolis ist ein natürliches Produkt, das von Bienen hergestellt wird. Man nennt es auch Kittharz. Das Präparat besitzt eine dreifache Wirkung, die prophylaktisch und begleitend bei Infektionen eingesetzt werden kann. Es wirkt antiviral (gegen Viren), antibiotisch (gegen Bakterien) und antimykotisch (gegen Pilze). In verschiedenen Darreichungsformen (Harzkügelchen, Pulver in Kapseln, Globuli, Granulat und Tropfen) erhältlich, wird es je nach Gebrauchsanweisung angewendet. Es kann sowohl innerlich als auch äußerlich angewendet werden und besitzt ein breites Anwendungsgebiet. Propolis ist nicht verschreibungspflichtig. Es ersetzt niemals eine Therapie durch stärker wirksame Antibiotika, Virostatika oder Antimykotika.

Nebenwirkung:
Nebenwirkungen sind bei Propolis nicht zu erwarten. Weitere Hinweise sind der Gebrauchsinformation zu entnehmen. Die Gabe von Propolis ersetzt niemals andere Medikamente, sondern dient lediglich unterstützend und in präventivem Maß. Die Kosten-Risiko-Abwägung einer Kombinationsgabe mit anderen Medikamenten, muss dem behandelnden vkTa obliegen.

Propoxur (Bolfo®)

Anwendung:
Propoxur ist ein Kontaktgift, das als Mittel gegen Ektoparasiten wie Milben (Knemidocoptes) und Federlinge Einsatz findet. Es wird heute nur noch selten verordnet, da es von besseren Präparaten abgelöst wurde, deren Anwendung einfacher und verträglicher für den Vogel ist. Bisher ist es nur als Puder (Bolfo®), welches schwer dosierbar ist, auf dem Markt. Es wird bei Säugetieren eher als bei Vögeln genutzt. Wirksam kann es dennoch gegen einen leichten Befall von Federlingen sein. Propoxur ist nicht rezeptpflichtig.

Nebenwirkung:
Die Nebenwirkungen von Propoxur sind der Gebrauchsinformation zu entnehmen. Auch bei frei verkäuflichen Mitteln sind diese nicht zu unterschätzen, weshalb wir auch von eigenmächtiger Anwendung abraten. Sofern ein parasitärer Befall vorliegt, sollte der Vogel einem vkTa vorgestellt werden. Dieser wägt Kosten und Nutzen ab und entscheidet dann über die schonendste Methode mit effektivster Wirkung, im Sinne des Vogels. Eine Therapie mit Propoxur ist also in jedem Fall mit dem behandelnden vkTa abzusprechen.

PT 12 ®

Anwendung:
PT 12® ist ein Lactobazillus-Präparat. Ein Beutel enthält ca. 5 Millionen koloniebildende Einheiten (KE) Lactobazillus salivarius. Es wird angewendet zur Darmsanierung bzw. zur Herstellung einer dem Vogel zuträglichen physiologischen Darmflora (vor allem im Dünndarm). Anwendung findet es bei leichten, nicht bakteriellen (=dysfunktionellen) Durchfällen und nach Gabe von Antibiotika, die die Darmflora oft schwer beeinträchtigen. PT 12® ist nicht verschreibungspflichtig.

Nebenwirkung:
Nebenwirkungen sind der Gebrauchsinformation zu entnehmen. Bisher zeigt sich das Medikament jedoch als äußerst gut verträglich. Die Gabe von PT 12® ist mit dem behandelnden vkTa abzustimmen und eine Abwägung von Nutzen und Risiko kann nur durch diesen erfolgen.

Purelan®

Anwendung:
Siehe Lanolin

Nebenwirkung:

Pyrogenium

Anwendung:
Bei Pyrogenium handelt es sich um ein homöopathisches Arzneimittel, das zur Stoffgruppe der Nosoden gehört. Das heißt, es besitzt über einen Fäulnisprozess (von meist organischem Rohmaterial) entstandene Keime und sogenannte pyrogene (temperatursteigernde) Substanzen. Diese sollen helfen, bei Infektionen die Immunabwehr zu fördern. Besonders bei typhoiden (Thyphus ähnlichen) Symptomen im Magen-Darm-Trakt, als auch bei chronischer Geschwürbildung, also tumorösen Prozessen, kommt es zum Einsatz. Benigne (gutartige) Tumore sprechen oftmals gut auf Pyrogenium an. Je nach Tumorart kann auch bei malignen (bösartigen) Tumoren ein positiver Einfluss beobachtet werden. Ähnlich dem Wirkprozess einer selbstinduzierten (selbst ausgelösten) Hyperthermie des Körpers (also Erhöhen der Körpertemperatur), welche zum Absterben von Keimen und Tumorzellen führen kann. Pyrogenium ist ein Mittel, das als Tropfen, Lösung oder Globuli erhältlich und selten auch als Tinktur erwerbbar ist.

Nebenwirkung:
Nebenwirkungen bei Pyrogenium sind nicht bekannt. Wie bei allen homöopathischen Medikamenten kann es bei Therapiebeginn jedoch zu einer sogenannten "Erstverschlechterung" (kurzfristige Zunahme der Symptome) kommen. Diese gilt jedoch als Zeichen der einsetzenden Wirkung und sollte danach abflachen. Das Abwägen der Nutzen- und Kostenfaktoren zur Gabe dieses Medikamentes, sollte unbedingt durch einen vogelkundigen Tierarzt erfolgen.



Hinweis:
Bitte die Gabe und Dosierung von Medikamenten immer mit einem vogelkundigen Tierarzt absprechen.