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3 Medikamente vorhanden beim Buchstaben U

Ubichinon (Ubichinon comp®)

Anwendung:
Ubichinon wird bei Stoffwechselschwäche und zur Anregung von Giftabwehrprozessen verwendet. So kann es nach Absprache mit dem vkTa bei Vergiftungserscheinungen, Niereninsuffizienz sowie begleitend bei tumorösen Erkrankungen zur Unterstützung des Organismus gegeben werden. Es ist ein homöopathisches Komplexpräparat und setzt sich aus verschiedenen Einzelwirkstoffen zusammen. Ubichinon ist in verschiedenen Darreichungsformen (Ampullen mit Lösung, Globuli, Tabletten, Tinktur) erhältlich und ist nicht verschreibungspflichtig.

Nebenwirkung:
Nebenwirkungen sind bei Ubichinon nicht bekannt. Die Anwendung sollte allerdings nicht bei Jungtieren erfolgen. Weitere Informationen sind der Packungsbeilage zu entnehmen. Wie bei allen homöopathischen Medikamenten ist bei Therapiebeginn eine sogenannte "Erstverschlechterung" zu erwarten, die jedoch binnen weniger Tage abflachen sollte. Die Abwägung der Nutzen und Kosten sollte bei Therapie mit Ubichinon dem vkTa überlassen werden.

Ulcogant®

Anwendung:
Siehe Sucralfat

Nebenwirkung:

Ursovit AD3EC®

Anwendung:
Ursovit AD3EC® ist ein Vitaminpräparat, das als Injektionslösung in der Veterinärmedizin gute Erfolge erzielte. Besonders bewährt hat es sich zur Stärkung bei vorliegenden Vitaminmangelzuständen, bei krankhaft veränderter Darmflora, die zu einer gestörten Aufnahme von Nährstoffen und Vitaminen sorgt (gestörte Resorptionsverhältnisse), und bei einem gestörten Vitaminstoffwechsel. Das heißt, wenn aus krankheitsbedingten Gründen eine inaktive Vitaminform nicht selbstständig für den Körper verfügbar gemacht werden kann. Hier zeigt sich eine Versorgung durch Ursovit AD3EC® durchaus als sinnvoll. Das Vitaminpräparat wird vom behandelnden vkTa injiziert und ist somit rasch für den Körper verwertbar. Ursovit AD3EC® ist rezeptpflichtig.

Nebenwirkung:
Nebenwirkungen sind der Gebrauchsinformation zu entnehmen. Entscheidet sich ein vkTa zur Gabe von Ursovit AD3EC® liegen aber meist nach gewissenhafter Abwägung von Kosten und Nutzen für den Vogel, gute Gründe für eine Gabe vor. Der behandelnde vkTa klärt gerne über die genaue Indikation (Grund zur Gabe dieses Präparates) auf.



Hinweis:
Bitte die Gabe und Dosierung von Medikamenten immer mit einem vogelkundigen Tierarzt absprechen.